The Best Of 2019 Vol. 09

The Best Of 2019 Vol.: 09

01. Bonobo – Linked

02. JEREMIAS – Sommer

03. Møme – Club Sandwich

04. Otha – I’m On Top

05. The Asteroids Galaxy Tour – Dynamite

06. Michael Kiwanuka & Tom Misch – Money

07. Editors – Frankenstein

08. Heather Nova – Just Kids

09. FISHER – You Little Beauty

10. Dominic Fike – 3 Nights

11. Blanks – Let’s Get Lost

12. Iris Gold – A Lot To Give

13. Eau Rouge – Fear

14. Caravan Palace – Plume

15. SYML – Break Free

16. Boulevard Dea Airs feat. Vianney – Allez Reste

17. James Arthur – Falling Like The Stars

18. Billie Marten – She Dances

19. Amber Run – Affection

20. DJ Tomcraft – Loneliness (Happiness)

21. KUMMER – 9010
Iris Gold - A Lot To Give

Iris Gold – Wenn Funk nicht ausreicht

Ist soviel Energie händelbar?! Liesst man sich nur einen kleinen Teil des Lebenslaufes der Dänischen Sängerin Iris Gold durch, wird klar, dass hier eine normale Laufbahn gar nicht möglich sein konnte. Aber was ist schon normal?! Geboren in London, nach Kopenhagen gezogen, dort gewohnt ohne festen Wohnsitz und ein Kind indisch-jamaikanischer Wurzeln – das alles vereint die 27-Jährige in einer Person und macht darüber hinaus noch Musik, die nicht einfach als Pop bezeichnet werden kann. Denn allein ihr aktueller Song A Lot To Give strahlt so viel Power aus, dass wir uns musikalisch auf gar kein Genre einigen können. Mal ist es Soul, mal Funk, dann kommt R&B und natürlich eine gehörige Portion Pop dazu. Dabei erinnert Iris Gold im Gesangspart an Sängerinnen, wie Caro Emerald oder Aura Dione, auch wenn die Stile sich deutlich unterscheiden. Wenn sie jedoch im letzten Drittel anfängt zu Rappen, kommt sie dem US-Amerikanischen Shootingstar Lizzo erstaunlich nah. Iris Gold begeistert mit ihrer Power und dem frischen, verrückten Sound, den sie auf A Lot To Give zeigt und bringt zeitgleich am morgigen Freitag ihr Debütalbum Planet Cool raus. Stillstand ist für Iris Gold kein Thema, denn wenn Funk alleine nicht ausreicht, nimmt sich die Sängerin einfach die besten Stücke aus den anderen Genres und kreiert ihren ganz eigenen Sound.