Und ein Traum wird wahr – Golden Features

Der Australier Tom Stell ist gerade einmal 24 Jahre, doch kann er bereits heute auf einen interessanten Werdegang zum Produzenten zurückblicken.

In jungen Jahren mit Hip-Hop aufgewachsen, kam mit seiner Volljährigkeit der erste Kontakt zur Dancemusik, durch den Besuch von Clubs und Festivals, zustande. So prasselten musikalische Einflüsse wie Justice, Daft Punk und The Chemical Brothers auf ihn ein und formten seinen Wunsch selbst solche Musik zu machen. Turntables besorgt macht er schnell seine ersten Mixe. 

Doch nach einigen Jahren des Produzierens von EDM-Musik für Großraumclubs merkte er, dass er nur einer von vielen in diesem Bereich war. Der Kreative Teil beim produzieren wurde für ihn immer schwieriger und die Lust schwand zunehmend. So wechselte er seine Musikrichtung zwar nicht komplett, doch hatte er im produzieren von audiovisuellen und ruhigeren Tracks seine Liebe zur Musik zurückgefunden.

Nun ist mit der ‚XXIV EP‘ der Song ‚No One‘ mit der Sängerin Thelma Plum veröffentlicht worden. ‚No One‘ ist dabei ein herausragend und entspannter Track in elektronischem Gewandt, der zum Träumen anregt. Seine ruhige und tiefe Melodie weckt gleichzeitig den Ansporn tanzen zu gehen. Und das ist dann auch die Absicht von Golden Features; steht’s Musik zu produzieren, die sphärisch klingt aber dennoch in Clubs funktioniert. 

http://soundcloud.com/golden-features/no-one-ft-thelma-plum

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Kaind feat. Younotus – Erfrischend neu, und innovativ was da aus Berlin Neukölln kommt

Seine Plattenfirma schreibt; „…, dass der Song ‚Leuchtturm‘ und das dazugehörige Video perfekt das Berlin-Gefühl einfängt“. Doch was ist dieses oft beschriebene Berlin-Gefühl? So genau kann man das nicht ausmachen, liegt es doch im Auge des Betrachters, was er an dieser Stadt zu seinem Gefühl macht. Der in Berlin-Neukölln wohnende Produzent und Sänger Kaind allerdings hat sein Berlin-Gefühl in einen Deep-House-Track gepackt und erstaunliches ist dabei raus gekommen. So ist der Song ‚Leuchtturm‘ auf Deutsch gesungen, was einen allerdings beim ersten Hören gar nicht auffällt – wird man nicht direkt darauf aufmerksam gemacht. Hierbei ist der Gesang so sphärisch und fliessend gesungen, dass man sich kaum aktiv auf das Verstehen des Songtextes einlassen möchte.
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Mal Solo, mal als Band – doch immer Patrick Watson

Sucht man im Netz nach dem Musiker Patrick Watson, findet man den kanadischen Solokünstler, als auch eine gleichnamige und ebenso aus Kanada kommende Band. Doch das eigentlich Irritierende ist, dass bei beiden Acts der Frontsänger ein uns der selbe Mann ist. Da kann es schon mal schwer werden, als Fan, die Musik des „Solo Watsons“ von der des „Band Watsons“ zu unterscheiden.
Mit dem fünften Album der Band Patrick Watson hat sich Watson allerdings selbst eine Statue gerbaut. Spricht die kanadische Musikpresse von ihm doch in höchsten Tönen. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Musik der Band Patrick Watson mit ihrer sachlich, ruhigen und verträumten Piano- bzw Gitarrenmusik an Größen wie Jeff Buckley und Nick Drake erinnert. Vor allem aber erreicht Watsons falcettartiger Gesang in dem aktuellen Song ‚Love Songs For Robots‘ eine Tiefe die zum Gedanken verlieren einlädt. Bleibt das Musikarrangement doch die ganzen 3:37 Minuten eine sanfte Brise zwischen den Haaren.
Wollten sie sich anfangs nur für ein einziges Projekt zusammen tun, dass sie musikalisch untermalen sollten, funktionierte dies so gut, dass sie in der Folge sogar mit Philipp Glas und James Brown zusammenarbeiteten. Doch nun findet Ihr hier erst einmal die wunderbare Ballade ‚Love Songs For Robots‘

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Voll Energie kommen sie auf uns zugerannt – Port Isla

Spielwütig sind viele Bands. Doch scheitert die ein oder andere Band daran, dass Ihre Musik nicht auf den Zuhörer überspringt. Die aus Norwich, Großbritannien, kommende Band Port Isla hat sich einen Indie-Rock ausgesucht, der sowohl in kleineren Clubs als auch in großen Stadien wunderbar funktioniert. So, dass sie sich keine Gedanken über den Funken, der überspringen soll, machen müssen. ‚A.L.I.V.E‘ heißt ihre aktuelle Single und ist eine unglaublich tanz- und mitsingbare Nummer. Sänger William Bloomfield hat mit seiner kraftvoll, markanten Stimme einen Wiedererkennungswert der Port Isla in die richtige Richtung lenkt. Bereits seit Wochen ausgebucht, treten sie auf jedem Festival und BBC Gig der Insel auf und spielen in ausverkauften Hallen. Wenn das nicht die aller besten Voraussetzungen sind um erfolgreich zu werden. Wir dürfen gespannt sein.

Port Isla - A.L.I.V.E

Port Isla – A.L.I.V.E

 

Für Charlie Cunningham geht’s steil bergauf

Es wurde Charlie Cunningham in seinem Geburtsort Bedfordshire wohl zu klein, zog er doch nach Oxford um seinen Traum wahr werden zu lassen. Und so erspielte er sich mit nur einer Gitarre im Gepäck ein Publikum, dass ihn so schnell nicht wieder gehen lassen wird. Ist doch seine Musik so viel satter und voller als es eigentlich von einer Gitarre kommen könnte. So steht die wunderbar sanfte Akustikballade ‚Lights Off‘ gerade bei Zane Music und den BBC Radiostationen ganz oben auf der Liste des nächsten großen Hypes. Die Erwartungen steigen also immens und man wird belohnt.

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