Walking On Cars – Interview (DE)

Walking On Cars 2016 - Universal Music Germany

Walking On Cars 2016 – Universal Music Germany

Schnelle Autos lösen bei vielen ein ganz besonderes Gefühl aus. Für die einen ist es das pure Adrenalin, das ihn durch den Körper schießt. Für die anderen bedeutet es Schweißperlen auf der Stirn und wiederum andere steigen aus Angst vor einem unvorsichtigen Fahrer gar nicht erst ein, für Walking On Cars aus dem Westen Irlands bedeuten die ‚Speeding Cars‘ Erfolg. Hat sie der gleichnamige Song doch so weit gebracht, dass sie an einem sonnigen Februartag auf Promotour in Berlin sind. Im Gespräch mit Marten Zube für seinen Blog http://www.soundtrack-of-my-life.com
spricht die Band über 800,- € teure Musikvideos, irische Volksmusik und ihren Erfolg in der Heimat.


Nun sitzen die fünf Iren einem gegenüber und sind, gemessen an ihrem unglaublichen Erfolg auf der Insel, wohl immer noch die junge, zurückhaltende Band die sie in ihrem weiterlesen

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Dead Sea – Interview (DE)

Heute könnt Ihr ein Interview mit Charles und Caro von Dead Sea lesen.
Dead Sea ist eine Phychedelic Rockband mit elektronischen Einflüssen aus Paris. In den letzten Monaten stand ich immer wieder im Kontakt mit Charles, der mir dieses Bild exklusiv für meinen Blog zur Verfügung gestellt hat. Habt viel Spaß beim Entdecken der Band. Wenn Euch der Beitrag gefällt liked und teilt dieses Interview auf allen Kanälen.

 

Dead Sea © Vincent Ducard

Dead Sea © Vincent Ducard

 

 

 

Soundtrack-Of-My-Life: In einem Interview habe ich gelesen, dass Ihr Dead Sea in Indonesien gegründet habt. Weshalb ward ihr in Indonesien und welchen Stellenwert hat Reisen für Euch?

Charles: Wir lieben es einfach zu Reisen, es ist der beste Weg den eigenen Horizont zu erweitern. Indonesien ist geradezu perfekt dafür. Wir waren bereits einige Male dort, unsere Eltern leben sechs Monate im Jahr dort. Natürlich lieben wir es aber auch zu surfen, bei den Wellen ist das einfach ein Muss.

SOML: Charles, Alex, wer von Euch hatte die Idee eine Band zu gründen?

Charles: Eigentlich gar keiner so richtig. Wir waren vorher bereits in einer Band, doch hatten das Gefühl nicht mehr am Gleichen Strang zu ziehen. Nur ein paar Wochen später – auf einem Trip, mit Alex und Julien durch Indonesien – kamen wir an einer Bar vorbei, die von vielen Einheimischen besucht wurde. Dort spielten sie Livemusik die alle möglichen Stile hatte. So fragten wir kurzerhand ob wir auch etwas spielen dürften und endeten in einer 15 minütigen Improvisation. Dead Sea war geboren.

SOML: Ihr habt Caro durch eine Flyeraktion, mit der ihr eine Sängerin gesucht hattet, auf dem Paris International Festival For Psychedelic Music gefunden. Was verbindet ihr mit diesem Festival?

Charles: Wir stehen voll und ganz hinter der Idee dieses Festivals, da wir alle auch selbst Psychedelic Rock hören. Doch da wir es bisher noch nie zum Psychedelic Festival nach Austin, USA, geschafft haben. Als es dann nach Paris kam, waren wir total aus dem Häuschen.

Caro: Es bereichert die Pariser Musikszene ungemein und man kann Paris daher nur beglückwünschen.

SOML: In vielen Interviews gleichen sich die Fragen nach der Herkunft eures Bandnamen, Eurer Entstehung und der Zukunftsvision eurer Band. Welche Fragen würdet Ihr Euch selbst stellen um euch zu präsentieren?

Charles: „Warum das alles?“ Die Antwort darauf wäre dann, dass wir die beste Band der Welt werden wollen, zumindest was die Originalität und Authentizität angeht.

SOML: Charles und Alex, nochmal zurück zu Euch. In der Musikbranche gibt es immer wieder mal auch die Konstellation von Geschwistern in einer Band. Oasis oder Angus & Julia Stone als Beispiel. Wie geht ihr mit brüderlichen Streitgesprächen innerhalb der Band um und wie reagieren Caro und Julien darauf?

Charles: Alex und ich wuchsen zusammen auf und entdeckten Musik zur selben Zeit. Daher sind wir sehr miteinander verbunden. Wobei ich nicht denke, dass sich Julien und Caro ausgeschlossen fühlen. Wir sind eher eine Familie als nur Freunde die zusammen Musik machen.

Caro: Die beiden haben natürlich auch mal hier und da ihre kleinen heftigen Streitgespräche. Doch was ich darin eher sehe ist, dass zwei Menschen es hassen einander zu enttäuschen und erst dann zufrieden sind, wenn sich beide einigen konnten. Was zum Glück immer der Fall ist. Hinzukommt, dass Charles seit Jahren eng mit Julien befreundet ist und ich mich vom ersten Tag an gut aufgehoben und willkommen gefühlt habe. Zu sehen wie viel diese drei Jungs füreinander machen hat mich so fest an sie geschweißt.

SOML: Caro, wie lange dauerte Dein Aufenthalt auf der englischen Musikschule und wie kam es dazu dort zu studieren?

Caro: Ich machte bereits vorher lange Zeit Musik, hatte auch Klavier- und Gesangsunterricht und spielte auf der Musikschule in einer Rockband. Doch dann kam ich irgendwann an den Punkt, dass ich einfach raus musste, meine musikalischen Fähigkeiten auf ein neues Level heben wollte. Da kam für mich sofort England in den Kopf. Ich mochte eh schon als kleines Kind die englischen Geschichten und Filme. Die vier Jahre in Brighton haben meine Fokus enorm geschärft und meine Neugier und meinen Willen zur Musik auf eine neue Ebene gehoben.

SOML: Ihr seid momentan an dem Punkt einer Band, an der nur noch große Schritte folgen können. Wie reagierten eure Familien auf eure ersten Songs?

Charles: Ich würde nicht sagen, dass wir kurz davor stehen bekannt zu werden, doch sind wir glücklich so weit gekommen zu sein und freuen uns über alles was noch kommt.

Caro: Unsere Familien und Freunde waren positiv überrascht von der Musik Dead Sea’s, was mich allerdings eher überraschte war, was für Reaktionen unsere Musik bei Menschen auslöste von denen wir es nicht gedacht hätten. Wir hatten Leute die außerhalb unseres engen Freundes- und Familienkreises waren und eigentlich komplett andere Musik hörten, die uns zu den Songs gratulierten und uns sagten wie gut sie ihnen gefielen. Das war großartig.

SOML: ‚Rain‘ und ‚Keep It High‘ haben mich hier und da an Beach House erinnert, wie steht ihr zu Vergleichen mit anderen Bands? Ehrt Euch das oder distanziert ihr euch eher davon?

Charles: Es ist immer wieder toll mit Bands verglichen zu werden, die wir selber mögen, vor allem wenn sie selbst durch einen guten Musikgeschmack überzeugen können. Es ist natürlich auch wichtig Feedback von Anderen zu bekommen. Da wir, unsere Musik, ab einen bestimmten Punkt einfach nicht mehr objektiv genug beurteilen können um etwaige Mängel zu erkennen.

Caro: Ich liebe Beach House einfach, da kann ich einen Vergleich mit ihnen gar nicht schlimm finden. Auch wird oft London Grammar genannt, wenn man uns hört. Sie sind unglaublich talentiert und die Sängerin hat eine der schönsten Stimmen die ich je gehört habe. Wenn die Leute sagen, dass wir sie an jemanden erinnern ist das immer noch etwas anderes als wenn sie sagen würden „du hörst dich genauso an wie..“. Das würde uns nicht gefallen.

SOML: Dazu kam, dass ‚Tempest‘ eine Opulenz hat und so auch von Anthony Gonzales, als Filmmusik zu Oblivion produziert sein könnte. Wie entstehen solche Songs bei Euch?

Charles: Der Entstehungsprozess ist eigentlich immer gleich, wir beginnen mit Sound zu spielen, der uns gefällt. Meistens kommt er aus dem Synthesizer, von einem Beat oder einem Gitarrenspiel. Als nächstes bauen wir quasi den Song drum herum. Davon inspiriert verselbstständigt sich dieser Prozess dann. ‚Tempest‘ beispielsweise war in 10 Minuten fertig obwohl es, bis jetzt, unser komplexester Song ist.

SOML: Ihr werdet gerade von vielen „entdeckt“ und mit Blogposts und Interviews konfrontiert. Wie sehr verfolgt ihr das Treiben um euch und gab es auch schon amüsante Begebenheiten dadurch?

Charles: Da bin ich sehr akribisch. Ich behalte alles, was über uns berichtet wird. Ich denke mir einfach, dass es irgendwann mal ganz hilfreich sein könnte. Und klar, haben wir auch schon ganz schön abgedrehte Artikel über uns gelesen. Einer ist aber ganz besonders abgefahren: http://www.syffal.com/dead-sea-keep-it-high. Ich sprach etwas später mal mit dem Kerl und kann nur sagen, dass der Typ auch im wahren Leben so drauf ist.

Dead Sea Homepage

Dead Sea Homepage

SOML: Auf eurer Homepage und im Musikvideo zu ‚Keep It High‘ habt ihr viele geometrische Formen und Spiegelungen, was gefällt euch daran?

Charles: Das visuelle Auftreten Dead Sea’s würde ich schon als psychedelische Ästhetik beschreiben. Das passt einfach am besten zu uns. Für mich ist Dead Sea eine futuristisch, psychedelische Rockband. Die Formen sind eine Abbildung von geometrischen Mustern.

SOML: Welche Idee hat euch zum Video von ‚Keep It High‘ inspiriert?

Charles: Wir wollten etwas stark Visuelles machen aber hatten nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung. So saßen wir am Ende mit den abgefahrensten Ideen da und wollten davon so viele wie uns möglich war ins Video einarbeiten. Sebastien [Desmedt] hat sich dann, das was am besten davon passte herausgepickt und das Video gemacht.

SOML: In wie weit lasst ihr Erfahrungen, persönliche Gefühle oder auch das Tagesgeschehen in eure Musik einfließen?

Charles: Wir haben kein Interesse daran, das, was gerade in der Politik, im Sport oder den Nachrichten abläuft, in unsere Musik einfließen zu lassen. Bei uns dreht sich wirklich alles nur um die Musik, ums Surfen und um die Menschen die wir lieben. Es finden also keine aktuellen Geschehnisse den Weg in unsere Musik, im Gegenteil zu unseren Gefühlen im Allgemeinen. Die schaffen es sehr wohl in die Welt von Dead Sea.

Caro: Da stimme ich voll und ganz zu. Das heutige Tagesgeschehen ist so weit von der Welt rund um Dead Sea entfernt. So liegt unser Augenmerk voll und ganz auf den Emotionen anstatt zu thematisieren, wie man mit beiden Beinen im Leben steht. Zeitlose Musik eben.

SOML: Für das Musikvideo konntet Ihr den französischen Regisseur Sebastien Desmedt, der mit kineastischen Slow-motion Videos brilliert, für Euch gewinnen. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Charles: Es war so gut. Wir haben diese ganzen Erfahrungen, die wir mit Sebastien erlebt haben förmlich aufgesaugt. Sebastien hat schon fast autistische Züge und ist ein klarer Macher. So ist er ein Genie in seinem Fach. Wir haben uns irgendwann angefreundet und über die verschiedenen Projekte gesprochen, die wir noch machen wollen. So kam es zu dieser Zusammenarbeit.

SOML: Ist Dead Sea mittlerweile ein Fulltime Job oder arbeitet ihr alle noch nebenbei?

Charles: Du wirst es nicht glauben aber wir investieren immer noch mehr in die Band als wir von ihr erhalten. So ist es momentan noch nicht möglich ein Full-time Musiker zu sein. Jeden Morgen stehen wir ganz normal auf und gehen zur Arbeit. Es hilft aber immer wieder, das, was wir am Vorabend als Band geleistet haben nochmals zu hören um sich selbst die Frage des „Was mache ich hier überhaupt“ zu beantworten.

SOML: Wir haben im Vorfeld kurz über Auftritte außerhalb Frankreichs gesprochen. Wie sieht euer aktueller Terminkalender aus und welche Städte außerhalb Frankreichs stehen bei euch ganz oben auf der Liste?

Charles: Wir sitzen gerade daran, im Zusammenhang mit der Veröffentlichung unseres ersten Debütalbums, eine kleine Tour durch einige europäische Städte zu planen. Das wäre wohl Anfang 2016 und natürlich sind auf unserer Wunschliste Städte wie London, Lille, Berlin, Brüssel, Barcelona oder Amsterdam. Wir würden auch einfach gerne als Support für eine Band, die wir mögen, auf Tour gehen.

SOML: Werdet Ihr euer Debütalbum, unabhängig eines Plattenvertrages, trotzdem veröffentlichen oder gibt es einen Masterplan den ihr hier verfolgt?

Charles: Das müssen wir mal sehen. Wenn wir einen Plattenvertrag bekommen ist das super, wenn nicht, ist es aber auch ok. Wir machen eh alles selbst, so könnten wir es ohne richtigen Plattenvertrag weiterhin tun.

Caro: Und wenn wir weiterhin auf uns allein gestellt sind, gibt es auch keinen Druck von einem Dritten. Guck Dir nur die heutige Musikwelt an. Das ist schon erschreckend manchmal. So arbeiten wir dann wenigstens nicht für andere, sondern vollständig für uns und können stolz auf das sein, was wir erreichen.

SOML: Es gibt ja einige Bands und Künstler aus Frankreich, die gerade mit ihrer Musik international sehr erfolgreich sind. Welche französischen Bands würde jeder einzelne von euch empfehlen, wenn ihr den neuen französischen Sound erklären müsstet?

Charles: Die französische Musik ist nicht wirklich unseres. Doch ein paar Bands gibt es da schon, wie Isaac Dellusion, Venera4 oder Agua Roja

Caro: Daneben mögen wir aber auch den etwas älteren Stoff wie von Air, Phoenix, Daft Punk und M83. Es war für mich sehr hilfreich mit dieser Musik aufzuwachsen. Schaut Euch nur an was für einen großen Einfluss diese Bands gerade jetzt in der Musikwelt haben.

SOML: Um so richtig im Club abzugehen, welcher Song muss dafür laufen? Und welchen Song bringt euch wieder runter?

Charles: Wir gehen nicht wirklich in Clubs. Wir bleiben stattdessen lieber zu Hause und arbeiten an unserer Musik oder treffen uns mit Freunden. Unser Nachtleben beschränkt sich also komplett auf unsere eigenen Auftritte, die wir in Clubs haben.

SOML: Eine letzte Frage zu The Horror. Woher kommt die Liebe zu den Briten?

Charles: Oh… das ist eine gute Frage! Es stimmt, dass wir The Horrors in vielen Interviews erwähnen. Was wohl daran liegt, dass sie gerade eine der besten Bands auf der Welt sind. Wir fühlen uns der Band sehr verbunden. Immerhin spielen sie ähnliche wie wir Rock Musik mit unglaublich vielen Instrumenten und Techniken. Ich glaube wir würden den besten Moment unseres Lebens haben, sollten wir ihnen einmal begegnen.

Dead Sea – Interview (EN)

Today you can find an interview I did with
Charles and Caro of Parisian Band Dead Sea.
Their music can be discribed as phychedelic rock
with some good electronical influences.
Also you can find some songs and links to their Homepage.
Here you can also find a picture exclusive for my blog.
Have fun with reading and don’t hustle to share or like this interview!

Dead Sea © Vincent Ducard

Dead Sea © Vincent Ducard

 

Soundtrack-Of-My-Life: I’ve read an interview that Dead Sea was founded in Indonesia. What was the reason for staying in Indonesia and how important is travelling for you?

Charles: We like to travel a lot because it is the best way to open up your mind, and Indonesia is perfect for this, it’s another world. We’ve been there a handful of times with Alex as our parents live there half of the year. We go there to surf as well ! The waves are beautiful.

SOML: Charles, Alex who came first out with the idea to start a band?

Charles: We didn’t really plan on starting a project together. Alex and I had just left another band as we felt like we were done with it. A few weeks later, on a trip in Indonesia with Julien and Alex, we happened to walk pass a bar where locals played all kinds of music. We thought it would be great to swoop in, we asked to go on stage and ended up playing a 15 minutes impro that later became Dead Sea’s first tune.

SOML: Caro has joined the band after a newsletter promotion of you guys at the Paris International Festival For Psychedelic Music where you were searching a singer for your band. What are you associating with that Festival apart from the fact that The Horror is playing this year.

Charles: We support a 100% the idea of a psychedelic rock festival in Paris. We all listen to a lot a psychedelic rock but we can’t really afford plane tickets to Austin so if the festival comes to us it’s even better!

Caro: It enriches Paris’ music scene so it’s a project that can be saluted.

SOML: In many interviews with you I’ve read the same questions about the origin of your band name, the origin of your whole band story and where do you see the band in a couple of years. What question would you like to ask to promote your band?

Charles: “What’s the point of all of this?” And the answer is: to become one of the best bands in the world, in terms of originality and authenticity.

SOML: Back to you Charles and Alex. There are several siblings in the music industry like the Gallaghers or Angus & Julia Stone who had or still making music together. How do you deal with fraternal debates within the band and how react Caro and Julien to that?

Charles: We grew up together and started understanding music at the same time so we ‘re obviously very connected. But I don’t think Caro and Julien ever feel excluded, the four of us are a family, not only friends playing together.

Caro: They do have some passionate discords at times, but what I see is two people that hate to disappoint each other and can’t go forward without a total agreement, which luckily always comes. Julien has been Charles’ best friend for years and I instantly felt like I was part of the family as soon as I met them. Knowing how much those three guys meant for each other forced me into this affectionate bubble.

SOML: Caro how long did you stay at the English school of music and how it came to study there?

Caro: I had been playing music for many years, taking piano & singing lessons, playing in my music school rock band, when at some point I felt like I needed to go away from where I grew up and I wanted to take my music practise to the next level. I naturally thought of England, as I’ve always liked english music, books and movies as a child. I found this school, BIMM, and quickly ended up surrounded by musicians. The four years I spent in Brighton shaped my life, my way of thinking and deeply encouraged my curiosity and will towards music.

SOML: You’re currently at a point where your band is shortly before raising fame. Let us talk about how your family mates react after listening to the first songs of Dead Sea.

Charles: I wouldn’t say that we are shortly before raising fame. We’re very happy with what we’ve managed to create so far, but we have a long way to go still.

Caro: Our friends and families have all been positively surprised by Dead Sea, but what I like as well is to have good reactions from people I wasn’t expecting to be touched by our music. Outside from the close family & friends circle, I’ve heard people that usually listen to completely different styles of music congratulate us. That is great.

SOML: ‚Rain‘ and ‚Keep It High‘ reminds me a lil bit to the band Beach House. How do you feel about comparisons with other bands? Honor or do you like to distance yourself from that?

Charles: It’s always nice to be compared to bands you love, especially when it comes from people who listen to good music. And it’s important to get feedbacks in general, as we lack of objectivity regarding our own creations.

Caro: I absolutely love Beach House so I have no problem with that comparison. Another one that often comes: London Grammar. But it’s the same, they are very talented people, that girl has one of the most beautiful voices I’ve ever heard so I’m happy. Then again, people say “you remind me of” which is good, if they were to say “you sound exactly like” we would most probably be upset.

SOML: Adding to this ‚Tempest‘ opulence is like Anthony Gonzalez is creating a track for the soundtrack of Oblivion. How do you create songs like that?

Charles: The creation process is always the same: we start with a sound we like, it can come from a synthesizer, a beat or a guitar riff. Then we build the song around. For Tempest, it was the metallic layer that comes at the beginning of the song. Then it’s all about inspiration. Tempest was created in 10 minutes, or though it’s our most complex song.

SOML:  Currently you will just discovered by many and faced with blog posts and interviews. How much you following the buzz around you and was there even some amusing stuff you’ve read about Dead Sea?

Charles: I meticulously keep everything that comes out about us, I figure it might be useful one day. And yes there was some funny stuff, notably one article where the guy literally went nuts:
http://www.syffal.com/dead-sea-keep-it-high. I spoke to him and he’s the same in real life.

Dead Sea Homepage

Dead Sea Homepage

SOML: Your Homepage and parts of the music clip to ‚Keep It High‘ includes geometric shapes and reflections. Why choosing that?

Charles: Dead Sea’s visuals often fit into a psychedelic aesthetic as it’s what defines us the most. For me Dead Sea is a futuristic psychedelic rock band. The geometric shapes on our website are declinations of fractals.

SOML: What did inspire you to create a video clip like ‚Keep It High‘?

Charles: We just wanted to do something heavy visually, but we had limited resources so we ended up doing a list of weird ideas and special effects, and we shot as much as we could. Then Sebastien made a selection and kept what worked best.

SOML: In how far you let experiences, personal feelings or current events in your music incorporate?

Charles: We are not interested in what happens around us regarding politics, sports, news etc. Our only interest lays in music, surf and people we love. So current events no, but personal feelings yes.

Caro: I agree, I’d say that current events are too down to earth to be part of Dead Sea’s music. We all apprehend our music as a way to escape reality and to dig to the core of emotions, instead of staying at the surface. Timeless emotions.

SOML: The French director Sebastien Desmedt whose work is filled with cineastic slow motion clips, was creating the clip to ‚Keep It High‘. How did the collaboration go?

Charles: It was great, we loved the experience. Sebastien is a slightly autistic self made man and he’s a genius in what he does. He has become a friend and we’ve actually been talking about a new project together recently.

SOML: Is Dead Sea now a full-time job or are all of you still going to work?

Charles: We would be thrilled but we’re still spending more that what we earn so it’s not possible to be full time musicians yet. Every morning we go to work listening to what we did the night before and it’s what help us going on.

SOML:  We have spoken briefly in advance about performances outside France. What is your current schedule and which cities outside France are with you at the top of the list?

Charles: We are thinking of planning a mini tour for the release of our first album, early 2016. There are a lot of places where we’d like to play: Lille, London, Berlin, Bruxelles, Amsterdam, Barcelona… Ideally we would like to follow a band we like as a support act in Europe.

SOML: What are the plans about your very first record? Are you planning to release an album regardless of getting a major deal? Or are you following a special idea with releasing your record?

Charles: We’ll see. If we get signed cool but if not we’ll be okay. We’ve always done everything by ourselves so we can carry on doing it.

Caro: And if we’re alone there’s no pressure coming from a third person. I mean when you look at the music business nowadays it’s kind of frightening. At least on our own we don’t owe anything to anyone, we just owe it to ourselves to be true and do something we can be proud of.

SOML: There are a lot of really great and successful tracks coming from France currently. Imagine you should discribe the „new French sound“ with recommending bands and artist which would you take?

Charles: We are not big fans of french music in general but there’s a few projects we like: Isaac Dellusion, Venera4, Agua Roja.

Caro: Apart from that, we do like ‘old school’ french bands like Air, Phoenix, Daft Punk, M83 and all that lot. It’s great chance to grow up with smart music like that, they have a big impact on the music that is made currently.

SOML: Guess your also going out and celebrating your time in clubs what song do you prefer to dance like no other is there and what song calms you down?

Charles: We don’t go out much. We’d rather stay home to work on the music or see friends in small groups. Our nights out consist exclusively in going to gigs.

SOML: One last question. What about you love to the British band The Horrors?

Charles: Good question! It’s true that the Horrors come up a lot in our interviews. I think it’s mainly because they are one of the 10 best bands in the world at the moment, and because it’s one of the bands we feel the closest to, because they play rock music with a lot of machines too. We would have the time of our lives if we could tour with them.

I’ll hope you enjoyed to discover a new band. Here are some more tracks to listen to

 

 

 

Fickle Friends – Interview (EN)

A couple of weeks ago Fickle Friends has entered the stage at the Bi Nuu in Berlin as part of an Introducing. Now I did an interview with Natassja of Fickle Friends and we were talking about their music, the upcoming MELT! Festival 2015 Performance and about a full-length record.

https://www.facebook.com/FickleFriends?fref=ts

Fickle Friends

Soundtrack-Of-My-life: How was your London Headline gig on the 24th of February at The Waiting Room? Was that your first headline gig overall?

Natassja: It was great….super intimate so the vibe in the room was really positive. It meant so much to us that everyone there had actually bought tickets to see US.

SOML: How did you guys get into music and where did you hit for the first time?

N: I think we all have a background in music, my mum is a great lover of music and festivals so I’ve never known any different…but everything came together when we met at university and started the band.

SOML: Natassja & Sam you both met up at the Liverpool Institute for Performing Art. Was making music as a band like you now your dream over the years?

N: When I started LIPA I never thought I’d end up fronting a band, you can never predict what’s going to happen…plans change when you meet the right people and we just got lucky. Moving to Brighton gave me more to write about and starting a band was a development of that

SOML: What have ya’ll done before getting a band

N: We’ve all been in bands before, but over the past few years we’ve just been writing and gigging….and trying to get our degrees ha.

SOML: The word Fickle means in German ‘Wankelmut’ – like the German DJ – Why did you choose this word as a band name?

N: I was just a nickname someone gave me once because I always flaked on plans. I liked the alteration and the band name just kinda stuck.

SOML: SWIM was your first big hit with nearly 800.000 clicks on Soundcloud and summed counts of over 200.000 views on Youtube. What does SWIM means for you and your career so far?

S: SWIM was so important as it was our first introduction into the music industry. Everything we’ve had the chance to do over the past year all stems from releasing that song at the right time. It’s  relatable and swimming with nostalgia (excuse the pun) and we were totally overwhelmed by how much people loved it. It definitely sparked the beginnings of our career.

SOML: And is there a real man behind the meaning of the lyrics of SWIM? Or does somebody affected you to write this lyrics?

N: There’s always kindle to the fire. And yes…I write from experiences and the people who affect me in my life. But I write in half narrative about universal issues that most people experience themselves in one way or another. That way people can empathise and relate.

SOML: In other interviews you have been quoted to not getting away from your independent status until it won’t work anymore. So guess when will be the time to sign a proper deal? Or are you already have offers from record labels?

N: Ha…we’re not going to talk about record deals…it’s always tough and at this moment in time it is increasingly difficult to maintain this pace when we are unsigned. BUT…as we have said before, we are doing what we love and working hard, we’re just waiting for someone who shares our vision.

 

Fickle Friends

Fickle Friends

SOML: Who would you guys count to your favorite musicians and those who influenced you?

N: If we had to pick 5…Michael Jackson, Phoenix, Bombay Bicycle Club, Little Dragon….oh and Taylor Swift. We LOVE her.

SOML: Your were talking about a new EP beginning of 2015. When can we count with that?

N: You can expect it pretty soon actually…you’ll just have to wait and see.

SOML: Except releasing EPs are you giving your fans the chance to get an fully LP of you this year?

N: We’re sticking to an EP and singles for the time being. We’re writing material for an album all the time but that’s something we’ll do when we’re ready and we have the time/money to make it the best it can be.

SOML: I read an article on the Billboard Website of you. Between the Billboard and my small blog are worlds. What kind of promotion do you prefer and why are you still into answering small blogs like me? (read the last part of the sentese with a smile)

N: We think it’s important to maintain good relationships with everyone who reaches out to us. Fans, blogs, press…anyone. True fans are the most important thing a band can have so we make sure to engage with everyone.

SOML: I’ve seen you guys last your at the Berlin Festival 2014 and a couple of days ago at the Introducing in Berlin. The MELT! Festival will be the third time I see you. So between the Berlin Festival and the Introducing there was a difference about your Performance into a more powerful performance as last year. It seems you growing up and feeling free on stage now. What are your plans for the MELT Festival and what stage are you performing?

N: Not sure what stage yet…but we just want to keep making our live show better. The more material we write the more we want to improve our live show. We’re very meticulous with that now, we think about every detail which has proven hard without financial support but hopefully the music has translated well. We hope to bring a whole new set to MELT!

SOML: And the last question. Do you have currently a favourite band or musician who is totally unknown and the world should know about them/him?

N: Emilie Nicolas and her band are just incredible. We cannot recommend her music enough, we predict massive things are about to happen in their world!

 

 

The brand new Fickle Friends Single ‚Play‘ you can buy via:

iTunes: Fickle Friends – Play
Amazon: Fickle Friends – Play

Fickle Friends – Interview (DE)

Vor wenigen Wochen spielten sie noch live in Berliner Bi Nuu zum Introducing des Intro Magazines. Nun habe ich mit Natassja von Fickle Friends ein Interview gehabt und über ihre Musik, dem kommenden Auftritt auf dem MELT! Festival 2014 und einem Album gesprochen.

https://www.facebook.com/FickleFriends?fref=ts

Fickle Friends

   

Soundtrack-Of-My-Life: Wie war euer Auftritt am 24. Februar im Londoner Club The Waiting Room? Ich habe gehört, dass es Euer erster Auftritt als Headliner war, stimmt das?

Natassja: Oh, es war super… Unglaublich intim, und so positiv, dass man es im ganzen Saal spüren konnte. Es war fantastisch zu sehen, dass so viele Menschen Tickets gekauft haben nur um uns zu sehen!

SOML: Wie seid ihr zur Musik gekommen und wo habt ihr euch das erste Mal getroffen?

N: Wir alle haben seit jeher einen Bezug zur Musik. Bei mir kommt es sicher von meine Mutter, die eine Musikliebhaberin ist und gerne auf Festivals geht. So bin ich damit aufgewachsen. Doch so richtig entwickelt hat sich das ganze erst als wir uns an der Uni trafen und die Band gründeten.

SOML: Natassja, Du und Sam, ihr habt euch am Liverpool Institute for Performing Art kennengelernt. War damals schon der Traum bei Dir da, Musik in einer Band zu machen, so wie ihr es jetzt gerade macht?

N: Als ich an die LIPA kam, habe ich nicht im Traum daran gedacht irgendwann einmal, in einer Band, als Frontsängerin aufzutreten. Doch man kann halt nie vorhersehen, was das Leben so bringt. Pläne ändern sich, wenn Du Menschen triffst, die dich positiv beeinflussen können. Und so ist es passiert. Danach nach Brighton zu ziehen hat mir unglaublich viel Kraft gegeben Texte zu schreiben. Aus all diesen Faktoren entstand dann Fickle Friends.

SOML: Wie sah Euer Leben vor Fickle Friends aus?

N: Wir alle waren vor Fickle Friends bereits in der einen oder anderen Band. Doch in den letzten Jahren haben wir einfach Songs geschrieben und sind Aufgetreten… und haben versucht unser Studium zu beenden. (lacht)

SOML: Das Wort Fickle bedeutet im deutschen ‚Wankelmut‘ – wie der deutsche DJ – Warum habt ihr euch gerade für diesen Namen entschieden?

N: Es war mal ein Spitzname den ich von Irgendjemanden bekommen hatte, weil ich immer im letzten Moment meine Meinung ändere. Mir gefiel diese Veränderung und gleichzeitig ist es ein Bandname der sich schnell in Deinem Kopf festsetzt.

SOML: SWIM war euer erster großer Hit. Mittlerweile zählt er über 800.00. Klicks auf Soundcloud und mit allen Videos zusammen bei YouTube über 200.000 Views. Was bedeutet SWIM heute für euch und eure Band?

N: SWIM war sehr wichtig, weil es unser Einstieg in die Musikindustrie war. Alles was wir im letzten Jahr erreicht haben, haben wir der Tatsache zu verdanken, dass wir den Song zur richtigen Zeit rausgebracht haben. Man kann sich mit dem Song identifizieren und in Nostalgie schwimmen (das soll kein Witz sein). Wir waren dann absolut überwältigt, dass die Leute den Song so lieben. Es war auf jeden Fall der Anfang unserer Karriere.

SOML: Gibt es eine wahre Geschichte hinter dem Text zu SWIM? Oder hat dich jemand zu diesen Zeilen beeinflusst?

N: Es ist immer ein kleines bisschen wie ein Spiel mit dem Feuer. Und natürlich schreibe ich über Erfahrungen, die ich gemacht habe oder über Menschen, die in mein Leben getreten sind. Doch ich schreibe auch viele Texte als Erzählungen, die von Problemen handeln, die jeder von uns irgendwann einmal erlebt. So können sich die Menschen mehr in die Songs hineinversetzen und bauen eine Beziehung zu ihnen auf.

SOML: Ich habe in einem Interview gelesen, dass ihr, so lange es euch möglich ist, euren unabhängigen Status als Band beibehalten wollt. Kannst Du jetzt schon absehen, wann der Punkt für euch erreicht sein muss um bei den großen Plattenfirmen einen Plattenvertrag zu unterschreiben? Oder sind sogar schon Plattenfirmen an Euch ran getreten?

N: Ha! Wir werden jetzt nicht über Plattenverträge sprechen. Dieses Thema wird immer schwieriger. Denn es ist nicht leicht unser Tempo weiterhin zu halten ohne einen Plattenvertrag abzuschließen. ABER…wie ich schon meinte, werden wir weiterhin das machen, was wir lieben und was uns Spaß macht und werden hart dafür arbeiten. Wir warten einfach noch auf jemanden der unsere Vision mit uns teilt.

Fickle Friends

Fickle Friends

SOML: Kommen wir nochmal zurück zu eurer Musik. Wen würdet Ihr zu euren musikalischen Einflüssen zählen?

N: Wenn wir uns für fünf entscheiden müssten, wären das, Michael Jackson, Phoenix, Bombay Bicycle Club, Little Dragon…. Oh, und Taylor Swift. Wir lieben sie einfach.

SOML: Ihr habt vor kurzem von einer neuen EP gesprochen, die ihr im Frühjahr 2015 rausbringen wollt. Wann können wir diese erwarten?

N: Oh.. Das wird nicht mehr allzu lange dauern… Geduldet euch noch ein wenig und ihr werdet begeistert sein.

SOML: Dürfen wir dieses Jahr, neben eurer kommenden EP, noch auf ein Album hoffen?

N: Es wird vorerst bei EP’s und Singles bleiben. Wir schreiben allerdings kontinuierlich Material für ein Album, doch wird das alles Schritt für Schritt gehen und Formen annehmen, wenn wir uns sicher sind, dass wir die Zeit und die finanziellen Mittel haben um das beste auf die Beine zu stellen, was wir je gemacht haben.

SOML: Ich habe einen Bericht über Euch auf der amerikanischen Billboard-Internetseite gelesen. Zwischen der Billboard Homepage und meinem Blog befinden sich Welten. Welchen Weg der Werbung für Eure Band mögt ihr und wie kommt es, dass ihr immer noch kleinen Blogs wie meinem antwortet?

N: Für uns ist es wichtig Kontakte zu Menschen, die uns unterstützen, zu pflegen. Egal ob es Fans, Blogs oder die Presse ist, wir zählen da wirklich Jeden dazu. Aufrichtige Fans sind das wichtigste was eine Band haben kann. Natürlich möchten wir auch dazu beitragen eine enge Beziehung zu unseren Fans zu halten.

SOML: Ich konnte euch, neben dem Introducing Konzert vor einigen Wochen in Berlin, auch schon letztes Jahr auf dem Berlin Festival live spielen sehen. Beim Introducing hatte ich einen klaren Unterschied zu eurem letztjährigen Auftritt auf dem Berlin Festival erkennen können. Hin zu einem energiegeladenen Auftritt. Man sieht, dass ihr erwachsener geworden seid und euch freier auf der Bühne bewegt. Kommenden Sommer werdet Ihr auf dem MELT! Festival auftreten, was können wir dort von euch erwarten und wisst ihr schon auf welcher Bühne ihr auftreten werdet?

N: Nein, welche Bühne es werden wird, steht noch nicht fest aber wir wollen auf jeden Fall unsere Show verbessern. Umso mehr Songs wir haben umso besser wollen wir live sein. Da sind wir aktuell sehr akribisch und überlegen uns alles bis ins kleinste Detail was, ohne große finanzielle Unterstützung, nicht immer einfach ist. Doch wir denken, dass es uns gut gelingen wird unsere Musik rüberzubringen. So werden wir auch versuchen ein komplett neues Set beim MELT! zu spielen.

SOML: Als letzte Frage würde ich gerne von euch wissen, ob ihr einen Künstler bzw. eine Band habt, die noch völlig unbekannt ist/sind, die man aber mal gehört haben sollte?!

N: Emilie Nicolas und ihre Band sind fantastisch! Wir können nicht aufhören sie so oft es nur geht zu empfehlen. Wir denken, dass bei ihr noch einiges Großes in naher Zukunft passieren wird.

 

Firckle Friends brandneue Single ‚Play‘ könnt Ihr hier kaufen:

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Nathan Ball – Interview (DE)

Vor einigen Tagen hatte ich Euch eine Premiere angekündigt. Nun ist es soweit, mein erstes Interview mit einem britischen Newcomer ist fertig.
Nathan Ball habe ich Euch bereits vor einigen Wochen mit seiner Alternative-/Folkballade ‚Echo‘ vorgestellt. Nun ist es zu einem Interview gekommen, das ich natürlich hier auf meinem Blog posten möchte. Habt also viel Spaß beim lesen und entdecken eines neuen fantastischen Künstlers.

Soundtrack-Of-My-Life: Hi Nathan, erst einmal vielen Dank für das Teilen meines Blogeintrages über Deinen Song ‚Echo‘ auf Deiner Facebook-Seite.

Nathan: Sehr gerne, es freut mich wenn Dir der Song gefällt!

 

SOML: Du scheinst der Blogszene sehr offen gegenüberzustehen und gibst gerne auch kleineren Blogseiten, wie der französischen Bloggerin Lydie’s Crush On TV oder mir, ein Interview. Wie siehst Du die unterschiedlichen Wirkungsgrade von Interviews eines Blogs und die der großen Magazine?

N: Oh ja! Ich selber lese immer wieder gerne, auf kleineren Blogs, Interviews über Künstler die ich mag oder gehe gezielt auf die Suche nach neuen Künstlern. Verliere mich so also auch mal in so manchem Blog. Natürlich haben große Magazine viel mehr Leser, doch mag ich solche kleine Blogs wie Deinen, da sie uns viel früher entdecken als die großen Magazine.

 

SOML: Du wurdest in Buckinghamshire, nordlich von London, geboren. Pendelst jetzt aber immer zwischen London und Cornwell. Ist Cornwell für Dich der Weg raus aus der Schnelligkeit rein in ein Umfeld der Inspiration?

N: Natürlich. In London kann man unheimlich produktiv sein. Die Stadt macht einen aber auch krank und kann Dich total einnehmen. Es ist also wichtig diesem Umfeld auch mal zu entfliehen. In Cornwell leben meine Freundin Nina und eine Menge Freunde. Es ist also immer wieder wunderbar zurückzukehren. Dazu kommt, dass Cornwell, mit all den Klippen, der Menschen und der See auch ein sehr inspirierender Platz ist. Diese Weite und die viele Zeit, die man auf dem Land hat, geben mir daher viel Platz zum Schreiben von Songs.

 

SOML: Du kennst dein Bandmitglied Will bereits seit mehr als zehn Jahren, hast Kitty über Facebook gefunden. Wie kam Nina in die Band und ist sie die Stimme auf ‚Echo‘?

N: Jepp, das ist Nina auf dem Track. Sie hat so eine Hammerstimme und singt im Haus immer Paul Simon Lieder. So sind wir auf die Idee mit den zwei Stimmen auf ‚Echo‘ gekommen. Und ich liebe es!

 

SOML: Eure Musik klingt sehr groß aber auch melancholisch. Wie kommt es dazu und woher beziehst Du die Inspiration für die Texte und den Sound?

N: Ich schreibe alle meine Lieder schon von jeher akustisch mit der Absicht sie dann größer und epischer klingen zu lassen. Nur habe ich das lange Zeit nicht hinbekommen, was mich frustrierte. Doch mit der Band ist dies alles nun möglich. Ich liebe es Songtexte zu schreiben und bin immer wieder überrascht wie sie nur so aus mir heraussprudeln. In meinem Telefon sind hunderte kleiner Notizen und Textschnipsel gespeichert, die mir in den Sinn kamen, als ich in Cornwell auf die See schaute und die Klippen auf mich wirken lies. Man bekommt dort einfach den Kopf frei zum Schreiben, und so landet alles immer erst einmal in meinem Telefon.

 

SOML: Was für einen Einfluss üben da Deine Bandfavoriten wie Bon Iver oder Junip auf Dich aus?

N: Bon Iver’s Lieder sind wahnsinnig gut darin Dich immer wieder zu diesem einen Punkt zu bringen. Seine Stimme ist einfach verrückt und die kineastische Instrumentierung so groß ohne wirklich überladen zu klingen. Eine gute Freundin war mal auf einem Konzert von Bon Iver und berichtete von weinenden Fans, die durch seine Musik zu Tränen gerührt waren und ihren Emotionen freien Lauf ließen. Das hatte mich damals so sehr beeindruckt. Denn das ist doch der eigentliche Sinn von Musik – Emotionen rauszulassen, die man vorher nicht spürte und auch eben mal nicht diesem ganzen materiellem Müll zu folgen. Ich bin auch ein großer Fan von José [José González, Junip-Mitbegründer] und seinem Musikprojekt Junip. Die Texte sind so gut und Lieder wie ‚Rope‘ oder ‚Summit‘ einfach nur irre.

 

SOML: Apropros andere Bands. Wie kam es zu dem Cover ‚Set The Fire To The Third Bar‘ von Snow Patrol? Konntet Ihr ihn Euch aussuchen und wenn ja, warum dieser Song?

N: Wir hatten die Ehre für Daisy Digital und das CoppaFeel’s Christmas Album neben Künstlern wie Newton Faulkner, Rae Morris und Lucy Rose einen Song aufnehmen zu dürfen. Wir hatten uns für den Song von Snow Patrol entschieden da er ein absoluter Juwel ist und einer meiner Lieblingssongs darüberhinaus. Kitty und ich hatten damals den Song eingesungen, was wunderbar funktionierte. Dann fügten wir noch kleine Verzögerungen ein und Max’s Gitarrenspiel und fertig war die nach-einem-‚Nathan Ball Song‘-klingende-Coverversion.

 

SOML: Welche Songs anderer Bands hört Ihr im Tourbus oder um mal eine Pause während der Aufnahmen einzulegen?

N: Was immer geht sind die Alben von The War On Drugs, Foals, Daughter and Matthew and the Atlas. Natürlich darf auch Van Morrisson nicht fehlen. Letztens fand ich eine alte Vinyl von Simon & Garfunkel auf der ‚The Boxer‘ drauf ist. Die läuft gerade bei mir in einer Endlosschleife.

 

SOML: Am 24. November habt Ihr die EP ‚Echo‘ veröffentlicht die drei Songs enthält. Wie kam es zu dem Song ‚Echo‘, dem Sound und der Idee des Frauenparts?

N: Es scheint, als würde sie ganz gut angenommen werden. Die Musikseite The Line of Best Fit wählte ‚Echo‘ zum Song des Tages, was wirklich total krass für uns war. Will produzierte den Song und wir arbeiteten einige Tage an ‚Echo‘ in seinem Studio. Es war also wunderbar zu sehen, dass die Leute endlich etwas von uns zurückbekamen, sind sie doch stets so gut zu uns. Hoffentlich gefällt ihnen der Song!

SOML: Nathan, Du postest viele Bilder von der Küste, von Klippen und vom Wasser – der rauen See. Ich selber fahre, wenn ich nach Irland fliege, immer wieder auf die Insel Achille Island an den Strand Keem Bay und steige auf die Berge und Klippen die dort 200 bis 650 Meter hoch sind. Dieser Blick löst einen völlig von der heutigen Welt. Wie wirkt sich die See und das raue Land auf Dich aus?

N: Du hast es auf den Punkt gebracht. Es ist das Fliehen aus der hektischen Welt, die Dich völlig ohne Grund verrückt macht. Das Gefühl der totalen Überwältigung wenn man in der Natur und auf den Klippen steht und auf die stürmische See blickt. Das ist es was ich liebe. Dieses Gefühl, dass man dort bekommt, kann man nicht steuern, es überkommt einen einfach und das ist wahnsinnig inspirierend. Es ist so einfach in London von unwichtigen Dingen abgelenkt zu werden aber wenn Du an das Meer fährst, spürst Du mit jedem Meter wie eine Last von Dir abfällt. Ich fliege bald nach Frankreich um für unsere nächste EP ein Video mit einem guten Freund, Chris Nemes, aufzunehmen. Wir haben vor die raue See in dem Video festzuhalten und wollen versuchen unseren Fans das Gefühl zu übermitteln, das als Inspiration für unsere Lieder dient.

 

SOML: Ihr seid 2014 auf unzähligen Festivals aufgetreten und habt mindestens ebenso viele Konzerte gegeben. Das ‚Barn On The Farm Festival‘ hatte neben Euch 2014 auch Acts wie Hozier, Luke Sital-Singh, Dan Croll, James Bay und Catfish & The Bottleman im Line-Up. All diese Bands und Künstler haben in den letzten Monaten ihren Durchbruch geschafft. Wie sieht bei Euch die Zukunft aus?

N: Barn on the Farm ist ein so grandioses Festival, der Veranstalter Josh Sanger ist eine absolute Legende. Barn on the Farm hat in den letzten Jahren ein so fabelhaftes Line-Up gehabt, da ist es eine Ehre mit Acts wie Hozier, und James Bay auf einem Plakat zu stehen. Wir stehen noch ganz am Anfang und finden uns gerade was unsere Livequalitäten angeht. Wir fiebern also schon sehnsüchtig der Festivalsaison 2015 entgegen, wo wir unseren Sound präsentieren können. Wie bereits erwähnt sind Will und ich gerade wieder im Studio um an unserer nächsten EP zu arbeiten, welche im April erscheinen soll. Wir spielen in ein paar Tagen (am 17. Februar) auch noch eine Show im Ronnie Scott und am 8. April im Sebright Arms die beide in London sind und dann geht es auch noch auf eine Alpentour. Du siehst, es wird in den nächsten Wochen also einige Termine geben und wir werden viel Spaß haben.

 

SOML: Wie kam es dazu, dass Ihr als Support-Act von Alt-J und Gabrielle Aplin auftreten durftet?

N: An der Uni in Exeter, auf die ich ging, organisiert eine gute Freundin immer Musiknächste. Eine der Bands waren Alt-J, kurz bevor sie mit dem Song ‚Tesselate‘ durch die Decke gingen. So fragte mich meine Freundin damals, ob ich Lust hätte als Supportact von Alt-J zu spielen. Das war so surreal, da standen die Jungs und spielten vor 180 Leuten und kurz danach entdeckte sie ganz Großbritannien und sie veröffentlichten ihr fantastisches Album. Bei Gabrielle Aplin war es so, dass mich die Modemarke Jack Wills für einen Auftritt gebucht hatte auf dem auch Gabrielle sowie Emily and the Woods und Frank Hamilton auftraten. Das war ein Spaß!

 

SOML: Ich habe in einem Studentenmagazin gelesen, dass Du deutschen Techno magst. Wenn das wahr ist, kannst Du uns ein paar DJ’s und Namen Deiner Favoriten sagen?

N: Oh ja! Ich liebe deutschen Techno. Speziell die Acts vom Plattenlabel Innervisions wie die Berliner DJ‘s Âme, Dixon oder Henrik Schwarz sind einfach fantastisch. Ihre Sets sind so ausgeklügelt und schwanken immer zwischen melancholischen und euphorischen Momenten. Ich versuche mir daraus Inspiration für meine eigene Arbeit zu ziehen.

 

SOML: Weißt Du um Deinen musizierenden Zwilling Nathan Ball aus Wookey Hole und wie oft hörst Du von Leuten, dass sie auf der Homepage des anderen Nathan gelandet sind?

N: Pah! Klar, das ist aber auch ganz schön nervig. Wir haben das erst vor kurzem mitbekommen und auch, dass Fans wohl oft irritiert sind, wenn sie auf der falschen Homepage landen. Ich habe allerdings auch schon das ein oder andere Mal, bei einem Interview, vom Reporter Fragen gestellt bekommen, die gar nichts mit mir zu tun hatten, da der Reporter sich vorab Informationen von der Homepage des falschen Nathan Balls geholt hat. Das ist dann immer sehr amüsant. Aber hey, er scheint ein netter Kerl zu sein. Doch ich hoffe, dass es nicht für all zu viele Probleme sorgen wird.

 

SOML: Sind 2015 Shows in Europa und Deutschland geplant?

N: Natürlich! Wie schon erwähnt werden wir Ende März unsere Alpentour in Morzine starten. Es gibt auch schon Gespräche mit Veranstaltern in Deutschland und Paris. Hier würden wir natürlich sehr gerne live spielen. Also drückt uns die Daumen, wenn es klappt sehen wir uns vielleicht schon im April.

 

SOML: Gibt es schon konkrete Pläne für ein Album und wenn ja, wann wollt ihr es veröffentlichen?

N: Natürlich gibt es Pläne für ein Album, doch arbeiten wir aktuell nicht konkret daran. Wir gehen das langsam an und schreiben gerade Songs ohne uns selbst unter Druck zu setzen. Das genieße ich gerade und momentan sieht es wohl danach aus, dass wir erst einmal ein paar EP’s veröffentlichen werden bevor es soweit ist an einem Album zu arbeiten.

Nathan Balls EP ‚Echo‘ ist hier zu finden

iTunes: Nathan Ball – Echo EP
Amazon: Nathan Ball – Echo EP

Nathan Ball – Interview (EN)

A couple of days ago I announced a premiere. Now you can see what did happen. I did an interview with British newcomer Nathan Ball.
In early January I posted the alternative/folk song  ‚Echo‘ of Nathan Ball. Now I got an interview with him and I’m proud to screen that on my blog. So have fun and enjoy the interview of a fantastic new artist.

Soundtrack-Of-My-Life: First of all cheers for sharing my blog post about ‚Echo‘ on www.soundtrack-of-my-life.com on your Facebook page.

Nathan: Hey! No worries at all! I’m glad you’re enjoying the tracks!
 

SOML: You are very relaxed about giving interviews for smaller blog sites like the french Blogger Lydie’s Crush On TV or my blog. What do you think is the efficiency about smaller interviews for  blogs and large ones for well-known magazines?

N: Yeh! I always enjoy reading interviews of my favourite artists on smaller blogs and discover some amazing new artists from them, so I find them really enjoyable to do. Obviously the bigger magazines have big followings, but I like the idea that the smaller blogs such as yourself have discovered us before them!

 

 

SOML: Your are born in Buckinghamshire, north of London but shuttling between London and Cornwall now. Is Cornwall the way out of the rush of London into a surrounding of inspiration for you?

N: Yeh for sure! London is amazingly productive but it’s manic as hell and can really get to you, so it’s definitely important to escape. My girlfriend Nina and a lot of best mates live in Cornwall so it’s always amazing to get down there. It’s also the most inspiring place ever; the sea, the cliffs, the people, it’s got everything. You’ve always got time and space down there to write songs.

 

 

SMOL: You’ve known Will and Max for years, and Kitty came about after a Facebook post. How about Nina and is she singing the female part of ‚Echo‘?

N: Yeh that’s Nina on the track! She is always singing Paul Simon songs around the house and has got a killer voice on her, so we thought it would be fun to have 2 seperate verses and her singing on the second one. I think it works pretty nicely so hopefully it’s worked out!

 

 

SMOL: Your music is very epic and melancholic. How does this happen and how do you relate the inspiration for the lyrics and the sound?

N: I’ve always written the songs acoustically with the mind to making them much bigger and more epic, but have been frustrated that I wasn’t getting the big sound I was after and that I felt the songs deserved, so the band have been amazing with that. I love writing the lyrics, I always find that so interesting, and it’s amazing where they’ll suddenly spring up from. I’ve got hundreds of notes on my phone from where I’ll just be standing looking at the sea and feel in the right headspace to write the lyrics, so I just write them on my phone.

 

 

SMOL: How do the bands you like such as Bon Iver and Junip influence you?

N: I find Bon Iver’s tracks incredible, in that they can transport you to the same place every time you listen. Justin’s voice is insane, and the cinematic instrumentation is massive but not too overpowering. A great friend of mine went to see them in Leeds and she said loads of people were in tears because it was so emotional and beautiful, and I got a kick from that, because it’s stripping back the music to what it’s really about, the pure emotion and being in that place at that time, and not worrying about the corporate rubbish. I’ve always been a fan of José, so the Junip side project was mega, his vocals are awesome, and the band on tracks like Rope & Summit are rad.

SOML: How did the cover of Snow Patrols ‚Set Fire To The Third Bar come about?‘ And if you could choose the song why this?

N: We were honoured to be asked to play a song for Daisy Digital and CoppaFeel’s Christmas album alongside some amazing artists like Lucy Rose, Rae Morris and Newton Faulkner, so we decided to play a cover as I never really play covers. That track is an absolute gem and is an old favourite of mine, and the duet with the female vocals works really nicely with Kitty, so we decided to play that and make it a bit more ‚Nathan Ball sounding‘, so we had a play with the delay pedals and Max’s guitar riffs and got to the sound we were after.

SOML: What other bands are you listening to as a break during the recording process?

N: The War On Drugs album is timeless, it’s unreal! Also Foals, Daughter, Matthew and the Atlas, always Van Morrisson and I found an old Simon & Garfunkel vinyl with ‚The Boxer‘ on so that’s on repeat!

SOML: On November 24th, 2014 you released your debut EP ‚Echo‘ How was the response to the release of your EP?

N: Yeh it’s seems to have gone down really well. The Line of Best Fit premiered it as track of the day, so that was pretty nuts for our first release! Will produced the whole thing and we spent a lot of days together in his studio honing in the sound, so it was awesome to finally get something out there that people could listen to, especially as all the fans have been so amazing to us. Hopefully they’re all enjoying it!

SOML: Nathan you’re posting lots of pictures about the Coast, cliffs and the sea – the rough sea. I’m always venturing over to Ireland, especially to a place called Achille Island. There is a small deserted beach called Keem Bay. There I walk up the mountains and cliffs which are 200 –  650 meters high. The view and feelings I get there pulling me totally apart from the world today. What does the rough sea and landscape give you?

N: That’s exactly it, it’s the escape from all the hectic things going on that get you pretty wired up for no reason. I love the feeling of being completely overwhelmed by nature, by massive cliffs and stormy seas, that raw emotion is something we have no control over and it’s amazing to experience that and is hugely inspiring. It’s easy when I’m back in London to get rattled by stupid things, but when you get down to the sea you feel a weight off your shoulders. I’m heading over to France to make a video for the next EP with an amazing friend of mine called Chris Nemes from Zen Filmworks and we’re hoping to catch that raw emotion for the video and put across to people where that inspiration for the songs comes from.

SOML: In 2014 you guys played countless festivals and many concerts. You played at the ‚Barn On The Farm Festival‘ among Hozier, Luke Sital-Singh, Dan Croll, James Bay and Catfish & The Bottleman. All these bands and artists have made their breakthrough in recent months. What are your next steps?

N: Barn on the Farm is the most amazing festival, Josh Sanger who runs it is an absolute legend. The line ups are always so impressive and it was amazing to be on the same bill as people like Hozier and James Bay. It’s still pretty early days for us, and we’re just honing in the live sound at the moment, so we’re really excited to take that on the road this festival season. I’m back in the studio with Will as we speak and we’re getting the next EP ready for release in April. We’re playing a show at Ronnie Scott’s on 17th February and The Sebright Arms on 8th April, as well as an Alps tour, so a lot of fun on the way.

 

 

SOML: How did you end up supporting Alt-J and Gabrielle Aplin?

N: A great friend of mine, Becca was running a live music night in Exeter where I was at Uni and she booked Alt-J just as Tesselate was lurking around, and she asked me to support them. They were unreal and played to a crowd of about 180 people. Shortly after they blew up and their debut album was unreal! Gabrielle Aplin I was actually playing a show for a brand called Jack Wills and they booked me with her, Emily and the Woods and Frank Hamilton, so that was a lot of fun and an awesome line up to be a part of.

 

 

SOML: I read on a student magazine that you Nathan like German techno music? Is that true and could you give me some of your favourite DJ’s or artists?

N: Yeh man I love it! Anything that Innervisions releases really! Dixon, Âme and Henrik Schwarz are amazing. Their sets are always amazingly well thought out, and often pretty melancholic combined with euphoric moments, so that’s what I try to take from them and adapt to my own style of music. I saw Ame with Max a few years back in Bristol and we were blown away.

 

 

SOML: Do you know about the music-playing twin with the name Nathan Ball from Wookey Hole and how often can you hear the people saying that they entered the website of the wrong Nathan?

N: Ha! Yeh that’s pretty annoying. We only discovered it fairly recently and it seems to be causing a bit of confusion with websites etc. I do occasionally get asked the odd question in interviews where the interviewer has obviously looked for background stuff on me on his website so that’s pretty funny. But yeh he seems like a nice guy so hopefully it won’t cause too many problems!

 

 

SOML: Are you planning to come over to mainland Europe and Germany for some gigs in 2015?

N: We are! Finally! We’re heading on an Alps tour in Morzine at the end of March and have also been in talks with some people in Germany and Paris to hopefully do a few shows out there in April, so fingers crossed for a Europe Tour.

 

 

SOML: And are there any plans for an album and a timeline for a release?

N: There certainly are plans for an album at some point, but we’re in no real rush at the moment. We’re just taking our time and writing the songs without any pressure which I’m really enjoying at the moment. I think we’ll release a few more EP’s and then release the album when the time feels right!

 

Nathan Balls EP ‚Echo‘ you can buy via:

iTunes: Nathan Ball – Echo EP
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