Beatsteaks - LTPO

Beatsteaks – Von großartigen Frauen inspiriert

In den vergangenen Tagen und Wochen wurden wir immer ungeduldiger. Da haben die Berliner Rockhelden von den Beatsteaks doch immer wieder neue Schnipsel aus dem Tonstudio veröffentlicht und ließen uns gespannt warten, was da heute kommen mag. Doch auch wenn bis gestern nicht ganz klar war, ob wir einen Song, eine EP oder gar eine Albumankündigung erwarten können, ließt sich die Geschichte der Band, wie aus einem Rockmärchen und garantiert somit, dass etwas brillantes kommen wird. Gegründet 1995 spielten die Beatsteaks anfangs auf Straßenfesten und bei Musikwettbewerben, ehe sie 1997 mit 48/49 ihr Debütalbum veröffentlichten. Hier wurden sogar noch einige Songs auf Deutsch gesungen. Mit Launched folgte 1999 das zweite Album. Schließlich gelang der Band mit dem Album Living Targets und den darauf enthaltenen Songs Let Me In und Summer 2002 der Durchbruch. Hier wurden sie erstmals einem großen Publikum bekannt und gleichzeitig im Radio und auf den Musiksender im TV gespielt.

Beatsteaks - Credits Chris Guse
Beatsteaks – Credits Chris Guse

Ihrem Status als Punkband blieben sie dabei, trotz der Kommerzialisierung ihrer Musik, stets treu und schafften es im weiteren Verlauf mit den Alben Smack Smash (2004) und Limbo Messiah (2007) erfolgreich in die deutschen Albumcharts. Seit Boombox (2011) sind sie auch immer wieder ein Garant für Nummer-1 Alben und platzierten neben diesem auch das selbstbetitelte Album Beatsteaks (2014) auf der Pole Position. Mit Yours kam 2017 das achte und bisher letzte Album auf den Markt. Nun sind die Beatsteaks mit neuem Material zurück und überraschen uns mit der neuen EP In The Presence of, die ausschließlich Coverversionen von Musikerinnen enthalten wird. Bis auf den heute veröffentlichten Track Monotonie bleibt vorerst geheim, welche Musikerinnen und Songs sich die Berliner noch für In The Presence ausgesucht haben. Hier werden wir wohl erst im Laufe der kommenden vier Wochen erfahren, was uns erwarten wird. Mit Monotonie zeigen uns die Beatsteaks auf jeden Fall schon Mal, dass sie den Jungs von Seeed in nichts nachstehen und einen ebenso chilligen Sommersound produzieren können. Dabei kommt das Original von Anette Humpe, die eine der erfolgreichsten Musikerinnen Deutschlands ist. Begonnen in den 80ern als Teil der Band Ideal, entstand hier auch der Song Monotonie.

Beatselfie - Credits Beatsteaks
Beatselfie – Credits Beatsteaks

Es folgten Projekte mit den Bands DÖF, Humpe & Humpe – zusammen mit ihrer Schwester Inga Humpe – und zuletzt Ich + Ich – bei dem Humpe zusammen mit Adel Tawil über 4 Millionen Platten verkaufte. Die Beatsteaks wiederum haben sich mit ihrer Version von Monotonie sehr nahe am Original gehalten und nur den Mittelrefrain ausgelassen. Doch auch klanglich übernehmen die Jungs um Arnim Teutoburg-Weiß den sommerlichen Reggaesound und heben den Song so in das Jahr 2020. Monotonie ist eine wahnsinnig lässige neue Single der Beatsteaks, die sich – wie im passenden Musikvideo zu sehen ist – nicht zu ernst nimmt und dabei die herausragende Arbeit weiblicher Musikerinnen verdeutlicht. Wird In The Presence Of am 11. Dezember veröffentlicht, gibt es sie dann überall digital zu bekommen und als Vinyl exklusiv auf der bandeigenen Shopseite http://www.beatstuff.de zu kaufen. Die Beatsteaks schaffen es mit Monotonie einmal mehr, ihren Status als eine der großartigsten Rockbands Deutschlands gerecht zu werden und werden mit der neuen EP alle begeistern.

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