James Blake – Der ewig Einsame

James Blake – My Willing Heart

Dass James Blake mittlerweile der Liebling der großen Stars ist, dürfte keinen verwundern. Dafür ist seine Musik auch viel zu sehr Anti-Pop. Genau dieser Anti-Pop ist es allerdings, der so viele Menschen anzieht. Schaut man sich an, woraus Blakes Songs zusammengesetzt sind, spricht das normalerweise für Nerds und Aussenseiter. Doch schafft es ein Künstler, Klavier, träge Bässe und falcettartigen Gesang zu einer angesagten Mischung zu vereinen, kann es nur James Blake sein. Dessen Mix schaffte es bereits Dub-Step, Soul, R&B und Singer/Songwriter in eine Wolke zu packen, die von allen anderen fernab zu schweben scheint. Bei My Willing Heart singt Blake mit „The first time your name was used. It was beauty and I knew“ über eine Liebe? Über einen gerade neu geborenes Leben? Beides passt und Blake bleibt dabei so sanft und verborgen, dass man ihm keinen bösen Willen zurechnen möchte. Irgendwo zwischen anklagend und bemitleident, zwischen Traurigkeit und Resignation gibt uns Blake eine weiche Welt der Emotionen Preis. Im dazugehörigen Video sehen wir die hochschwangere, im Wasser schwimmende, Natalie Portman, mit leichten Bewegungen alle Aufmerksamkeit auf ihren Bauch lenkend. Dieser Bauch, der Leben und Vitalität ausstrahlt und Portmans ungeborenes Kind dabei zeigt, wie sich durch die Bewegungen die Bauchdecke wölbt. Dies geschieht in einer so intimen Art, dass man sich mit dabei wähnt. My Willing Heart ist Blakes dritte Singleauskopplung vom letztjährig, veröffentlichten Album The Colour In Anything. Das einstige Wunderkind des britischen Elektros bleibt ein Ausnahmetalent und hört nicht auf, fragil, robuste und mitunter brutal ehrliche Songs zu machen. James Blake begeistert und bleibt trotzdem im Hintergrund – ganz so, wie es sein muss, wenn nur die Musik zählt.

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Haim – Die Schwestern sind zurück

Haim – Right Now

Geschwister die zusammen Musik machen, gibt es seitdem es Musik gibt. Da waren poppige Bands wie Hansons in den 90er Jahren oder Oasis mit den Brüdern Noel & Liam Gallagher oder – um es absolut auf die Spitze zu treiben – Caleb, Nathan und Jared Followill von den Kings Of Leon. Geschwister in er Musikszene sind gang und gäbe. Allerdings sucht man dies im weiblichen Bereich vergebens. Hier sind es die Haim Schwestern – Este, Danielle und Alana – die aufhorchen lassen. Noch dazu, da sie genau zum richtigen Zeitpunkt die perfekte Musik ablieferten. Da wurde der Pop-Rock durch Songs wie Falling, Don’t Save Me und The Wire zur Begleitern einer heranwachsenden Generation, die im Winter ohne Socken und mit zu kurzen Hosen auf die Straße geht und sich desinteressiert zeigt, auch wenn sie Interesse haben. Diesen Trend haben Haim 2013 mit an vorderster Front angeführt und sind gleichzeitig in den amerikanischen Pophimmel aufgestiegen. Nun haben sie mit Right Now die Leadsingle ihres zweiten Albums veröffentlicht, das Something to Tell You heißen wird und diesen Sommer erscheint. Mit Klavier und R&B-lastigem Gesang führen sie durch den balladenhaften Song und stimmen eine fast schon mystische Erzählsprache an. Right Now hat sie zurück, die tollen Haim-Stimmen, die so unterschiedlich eingesetzt werden. Und am Ende kommt – fast schon unerwartet – kommt doch noch ein Schlagzeug-Ausbruch zustande. Und wir alle so… hach.. wie schön.

Phoenix – Zurück in die Zukunft

Phoenix – J-Boy

Wie Phoenix aus der Asche heißt es nun schon seit Jahren immer wieder, wenn die gleichnamige französische Indie-Band ein Album veröffentlicht. Dabei bedeutet diese Redewendung, dass jemand eine Niederlage erlebt haben muss, um sich danach wieder aufzuraffen. Doch bei Phoenix aus Versailles sucht man diese Niederlage vergebens. Seit der Bandgründung 1999 ging es nur in eine Richtung für das Quartett – nämlich nach oben. Mit jedem Album aufs Neue erreichten sie höhere Chartplatzierungen, wurden in mehr Ländern bekannt und dehnten die Touren weiter aus. Dabei veränderte sich auch ihre Musik stets. Mit Indie-Pop gestartet, produzierten sie mit den Jahren immer öfter mit Synthies und New Wave Sounds. Der Höhepunkt war das 2013 veröffentlichte Album Bankrupt! mit dem quitschend lauten Entertainment. Hier wurde es selbst der Gruppe ein paar Jahre später zu viel und so produzierten sie das sechste Album Ti Amo, das am 9. Juni erscheint. Mit der ersten Single J-Boy kommen sie direkt mit Marty McFly aus den 80ern zu uns. Da klingt J-Boy nach schwoofigem Synthie-Pop, der etwas zurückgenommen wurde und an eine Teenager-Abschlußparty á lá La Boum erinnert. Dass J-Boy nicht so nach vorne geht, wie noch die Leadsingles der vergangenen beiden Alben, verzeiht man schnell – wird man durch den neuen Song doch regelrecht von Hornbrillen, dunkelgrünen Pullundern und braunen Schlaghosen umgarnt und lehnt sich an den kitschig flirrenden Klangteppich an. Somit kann also keine Rede von Phönix aus der Asche sein – und wenn, dann allerhöchstens, weil es vier Jahre dauern musste, bis die feschen Franzosen wieder neue Musik veröffentlichten.

Her – Zurück und gegen den Strom

Her feat. ZéFire – Swim

Habt Ihr schon mal von Her gehört? Stellt man diese Frage wartet der gegenüber darauf, dass nun der Name der Band kommt – doch da war er schon ausgesprochen. Das deutsch-französische Duo Her, bestehend aus Victor Solf aus Düsseldorf und Simon Carpentier lernten sich bereits zu Schulzeiten kennen. 2015 veröffentlichten sie mit Five Minutes einen wahnsinnigen Song, der es bis zur Untermalung eines Apple-Werbespots schaffte. Dabei nutzen Her einen Indie-Sound, der mit Sprechgesang und Funk angereichert ist. Erinnerten Her mit dem Song Five Minutes noch an das Londoner Neo-Soul und Dance-Kollektiv Jungle, haben sie nun mit ihrer neuen Single Swim eine noch deutlich stärker mit Funk-Elementen ausgestattene Single veröffentlicht. Dabei klingt Swim nach Aufbruch und einem Hindernis zugewandt, statt abgewandt. Her beschreiben den Song damit, dass sie in Zeiten von wachsender Gewalt, Hassparolen im Internet oder wachsendem Extremismus ein Zeichen für das Positive und eine Kraft setzen wollten, um sich gegen dieses Hindernis zu stellen und gegen den Strom zu schwimmen. Swim hat mit seinen markanten Synthies und einem Saxofon alles, was ein Funksong benötigt und beweist durch bedachte Lyrics, dass sich all das homogen zusammenfügen kann. Hinzu kommt der kanadische Sänger ZéFire, der Swim mit seinem souligen Gesang untermalt. Und wer sich dem Song einfach nur melodisch hingeben möchte, hat mit Swim aktuell einen der besten Songs gewählt.

Gromee feat. Mahan Moin – Eurodance im Jahr 2017

Gromee feat. Mahan Moin – Runaway

Am Ostersonntag konnte man in der Welt am Sonntag eine ganze Seite über das Phänomen der Bravo Hits Compilation finden. Hier sprach der Journalist vom Hype der Eurodance-Bewegung und beschrieb die Entstehung einer Institution im Jahrzehnt der wohl schlechtesten Musik. Dass es diese Institution auch heute noch gibt, verdankt man Künstlern wie Gromee. Allerdings nicht, weil die Musik so schlecht ist, sondern weil es seit den 90ern nicht arm an Eurodance Songs wurde. Der polnische DJ und Produzent Gromee, der bürgerlich Andrzej Gromala heißt und 1978 in Krakau geboren wurde fing mit einem Remix des Nelly Furtado Songs Night Is Young 2010 an. Es folgten Remixe für Depeche Mode und Giorgio Moroder, sowie erste eigene Songs. Mit einem modernen Housesound, stets einem Featuring-Act und eingängigen Beats baute er sich so eine immer größer werdende Fangemeinde in Polen auf. Mittlerweile in ganz Europa bekannt, tritt er auf dem Spring Break, auf Ibiza oder in Barcelona auf. Als Gastsängerin ist bei Gromees nun veröffentlichter Single Runaway die schwedische Sängerin Mahan Moin zu hören, die mit iranischen Wurzeln sogar schon bei der iranischen Version Pop Idol’s aufgetreten ist und so weltweit vor mehr als 50 Millionen Zuschauern gesungen hat. Mit ihrer tiefen Stimme, dem einprägsamen Housesound und einem hypnotisierenden Refrain ist Runaway der absolute Sommerhit und wird uns auch über die letzten kalten Tage helfen. Nur um dann bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen zu Runaway zu tanzen.

Hurts – Die Individualität leben

Hurts – Beautiful Ones

Nicht weniger als für alles einstehen, was Diversität bedeutet. Denn Diversität steht für Freiheit und die feiert und befeuert das britische Duo Hurts besonders gerne. Ihr neuer Song Beautiful Ones feiert dann auch diese Individualität. Dabei beginnt Beautiful Ones mit einem Klavier und Theo Hutchcrafts warmen Gesang zwar eher ruhig, wird allerdings nach und nach mächtig und zu einer stampfenden Discohymne und klingt Hutchcraft stellenweise sogar ein wenig nach Robbie Williams. Mit Beautiful Ones bringen uns Hurts dazu die Arme in die Luft zu strecken und das zu genießen, was unsere Gesellschaft so reich macht. Dabei zeigt das Video einen bemerkenswerten Ausschnitt dieser Diversität samt Gegenpol. Hier kommen Hass, Liebe, Brutalität und Schönheit zusammen und vermischen sich zu einem Feuerwerk aus Gefühlen. Regisseur Tim Mattia, der hinter dem Musikvideo von Beautiful Ones steckt, hat mit Musikvideos für The 1975, Halsey, Sam Hunt, Biffy Clyro und Troye Sivans bereits für Aufmerksamkeit gesorgt und dabei eine imposante Bildsprache gewählt. Und so wirkt Beautiful Ones – je nachdem über welches Medium man es hört – mal nach einem satten Clubsong, mal nach einer Geburtstagshymne oder auch wieder bedrückend und Augen öffnend. Hurts sind politisch und setzen Statements. Was bei anderen Künstlern oftmals an der Authentizität scheitert, singt das Duo mit einer Eleganz weg und bleibt sich dabei treu. Empfohlen sei hier auch die rückwärtig abgespielte Version des Videos.

Shout Out Louds – Oh Oh mit Ansage

Shout Out Louds – Oh Oh

****** We’re back!!! ****** Was sich so einfach liest, stellt für die Schweden von Shout Out Louds einen stolzen Moment da. Hatte sich das Quintett nach dem letzten Album Optica 2013 eine mehrjährige Auszeit genommen, prangen diese zwei Worte nun auf ihrer Homepage-Startseite und kündigen damit ein neues Album und die erste Single daraus Oh Oh an. Große Indie-Hymnen können die Schweden von Shout Out Louds. Ob mit Please Please Please, Walls oder Fall Hard – welcher sich sogar auf Platz 70 der Deutschen Singlecharts platzieren konnte – das schwedische Quintett weiß, was die Indiefans lieben und liefert mit Oh Oh einmal mehr das ab, was man von der Band erwartet. Mit einem euphorisierenden Sound aus Gitarren und einem hymnenhaften Gesang Adam Olenius‘ ist Oh Oh der perfekte Song zum ungenierten loslassen um den Moment zu genießen. Bei Oh Oh entstehen Bilder von wild tanzenden Menschen, die von Kopf bis Fuß glücklich aussehen – ganz so, wie man es von den Schweden gewohnt ist. Damit ist Oh Oh der erste Vorbote für ein grandioses, fünftes Album. Und wäre diese Nachricht nicht schon großartig genug, zeigen die Shout Out Louds mit einem kleinen Satz am Ende ihrer Startseite, wie sehr sie sich darüber freuen, ihre Fans wiederzusehen und schreiben schlicht; More to come. 4-ever yours

Welshly Arms – Als Newcomer zur Legende

Welshly Arms – Legendary

Ein kräftiger Sound aus Rock, Alternative, Blues und ein wenig dunkler Atmosphäre. Das alles liefert gerade der, aus Cleveland – USA kommenden, Band Welshly Arms zum Durchbruch. Natürlich hilf auch, dass ihr Song Legendary als Untermalung für Serien wie Empire oder dem Netflix Hit Sense8 und als Soundtrack von Power Rangers diente. Doch dies alles sind nur Beschleuniger, bringt es der Song selbst doch auf den Punkt und besticht durch eine große Portion maskuliner Rockpower. Hier singt Frontsänger Sam Getz mit einer von Johnny Walkers geprägten, rauen Stimme und verleiht dem epischen Arrangement aus Gitarren und Schlagzeug den letzten Schliff. Welshly Arms verbinden den kräftigen Sound von Bands wie X Ambassadors & The Black Keys mit dem epischen Druck vom Künstlern wie Hozier zu einem Mix, der warm, dumpf, brachial und vertraut klingt. All diese Gefühle durchlebt man in nur knapp vier Minuten und will danach gleich mehr. Diesen Sommer treten Welshly Arms bei Rock Am Ring und Rock Im Park auf und werden wohl mehr abliefern, als man sich eh schon erhofft hat.

MIA. & Balbina – Retrospektive und Alles Neu

MIA & Balbina – Alles Neu 2017

Wir schreiben das Jahr 2017 – somit ist die Gründung von MIA genau 20 Jahre her. Fast ebensolange, nämlich 15 Jahre, ist die es her, dass die Berliner Punk-Band MIA. mit ihrer zweiten Single Alles Neu die Aufmerksamkeit der Berliner Musikszene erregte. Seitdem ist viel passiert und aus der schreienden Mieze und ihrer Band MIA ist eine satte Elektropop-Band geworden. Dies gefiel nicht immer jedem und so eckten MIA oft an. Sei es mit ihrem Text zum Song Was es ist, der von Erich Fried geschrieben und mit Textzeilen wie; „… betreten neues deutsches Land“ ergänzt wurde. Und gerade durch diese Textzeilen schließlich dafür sorgte, dass die Band von einigen Medien in die rechte Ecke geschoben wurde. Dass sie allerdings darauf aufmerksam machten, dass Deutschland wieder ein eigenes Gefühl für Stolz, Zugehörigkeit und Mut entwickeln sollte und sie so schließlich Vorreiter einer ganz neuen musikalischen Bewegung wurden, blieb zumeist unerwähnt. So kämpften sich die Band mit jedem weiteren Album in die Herzen der Fans und platzierte sich auf immer höheren Charträngen. Schließlich schaffte es das Album Zirkus bis auf Platz 2 der Albumcharts und verkaufte mehr als 100.000 Einheiten. Die bewegte Geschichte der Band sollte damit jedoch nicht enden, denn als Mieze 2014 in der Jury der Castingshow Deutschland Sucht Den Superstar Platz nahm, entlud sich ein Shitstorm, der seines gleichen suchte. Aktuell können MIA auf drei Top-5 Alben und zwei weiteren Alben in den Top-15 zurückblicken – ein guter Schnitt bei sechs Alben. Dies rechtfertigt nun eine erste Zäsur und so bringen MIA dieses Jahr ein Best-Of Album raus, welches die Hits der letzten 20 Jahre präsentiert. Als erste Veröffentlichung daraus haben sich MIA den punkigsten Song ihrer Laufbahn vorgenommen und Alles Neu 2017 mit der Berliner Sängerin Balbina neu interpretiert. Und wieder einmal zeigen MIA, dass sie keine Scheu haben anzuecken – ist der Gesang Balbinas doch nicht gerade dem Pop der heutigen Radiolandschaft zuzuordnen und lässt die Fans dadurch in manchen Momenten über den Gesang stolpern. Bablina ist eine Künstlerin, auf die man sich einlassen muss – MIA ebenso. Und so passt die Band, durch diese Gemeinsamkeit, wunderbar mit Balbina zusammen. Alles Neu 2017 präsentiert sich hierbei als etwas sanftere Version, vergleicht man sie mit dem Original aus dem Jahr 2002. Da erklingen deutlich elektronischere Töne und rücken die Gitarren und das Geschrammel des Originals etwas in den Hintergrund. Allerdings ist die Wahl Alles Neu 2017 als erste Single zu veröffentlichen wohl emotional als auch chronologisch gewählt, erhielt sie doch 2002 deutlich zu wenig Aufmerksamkeit. Alles Neu 2017 lässt uns ausflippen, tanzen, springen und an die Zeit erinnern, als MIA noch in ihren Kinderschuhen steckten – und wir sie damals schon liebten.

Selma & Gustaf – Nordischer Folk der Erinnerungen weckt

Selma & Gustaf feat. The Unmarried Queen – Where We Once Belonged

Ein Duo, welches aus einer Sängerin und einem Sänger besteht, Folksongs schreibt und mit klarer aber auch bittersüßer Stimme singt – das alles kann nur auf die australischen Geschwister Angus & Julia Stone zutreffen? Falsch! Denn auch das schwedische Duo Selma & Gustaf beherrschen diese Kunst des reinen Folkpops. Mit ihrer klaren und leicht nasal-klingenden Stimme singt uns Selma Edenståhl die Geschichte von zwei Personen, die einmal zusammen gehörten, vor. Dabei untermalt Gustaf Johnssons Hintergrundgesang die Weite, die Where We Once Belonged durch die Gitarren und den Sound der Begleitband „The Unmarried Queen“ erhält. Auch wenn Selma & Gustaf stark an die Anfangszeit von Angus & Julia Stone erinnern, verliebt man sich sofort in ihre Songs – macht das Duo doch gerade diesen Sound, den Angus & Julia Stone zuletzt verlassen hatten. Mit der nun veröffentlichten EP Just Before The Night und den darauf enthaltenen vier Songs lassen sich Selma & Gustaf nicht von der Musikindustrie einnehmen und veröffentlichen weiterhin alles in Eigenregie. Dass dies wunderbar funktioniert, zeigen ausverkaufte US-Touren und hochwertige Musikvideos. Allerdings ist es letztlich der Sound, wie bei Where We Once Belonged, der die Band wohl schnell populär werden lässt.