Ásgeir - Unbound

Ásgeir – der bessere Chet Faker?

Mit seinem fantastischen Song Nýfallið regn und der englischsprachigen Version Torrent hatte der isländische Sänger, Gitarrist und Songwriter 2014 ein Ausrufezeichen gesetzt, das mehr als bemerkenswert war. Hatte er doch bereits im Jahr zuvor sein Debütalbum Dýrð í dauðaþögn veröffentlicht und dieses 2014 schließlich nochmals in englischer Sprache eingesungen. Torrent war damals die Überschrift und so großartig und intensiv, wie brüchig und sentimental. Mit dieser Art ermöglichte er dem Genre Folktronica einen enormen Popularitätsschub. Kurzum ein Song, den man lieben muss. Nun ist Ásgeir, der bürgerlich Ásgeir Trausti Einarsson heißt und 1992 in Reykjavík geboren wurde, mit einer ersten Single aus dem zweiten Album Afterglow zurück. Auf Unbound hört man deutlich, dass sich sein Genre hin zu mehr Elektro gewandelt hat und an Künstler wie Chet Faker erinnert. Da ist der sensible und hohe Gesang, der rhythmusbrechende Sound und ein sattes Klangbett stilprägend. Ásgeir behält sich allerdings weiterhin, dass er sich selbst eher intim und zurückhaltend präsentiert. Mit Unbound hat er damit voll und ganz ins schwarze getroffen.

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