Robbie Williams – Überraschend geerdet

Robbie Williams - Love My Life

Robbie Williams – Love My Life

Mit seiner ersten Single Party Like A Russian hatte Robbie Williams eine Bauchlandung hingelegt. War die Single doch alles andere als erfolgreich. Dafür landete das Album The Heavy Entertainment Show in den europäischen Charts ganz vorne. Nun veröffentlicht Williams mit Love My Life eine ungewohnt geerdete Single. Hatte Williams zusammen mit Gary Go, der unter anderem Songs für Lady Gaga, Skrillex und Rihanna schreibt, und Johnny McDaid, der Songs für Paul Van Dyk, Snow Patrol und Ed Sheeran geschrieben hat, doch Love My Life geschrieben. Dabei hatte er ganz bewusst die Selbstreflexion im Kopf und wie sich die Vergangenheit auf die Zukunft auswirkt. Hierzu fügt Williams immer wieder hinzu, wie glücklich er über seine Familie ist und wie wichtig es ihm ist, dass seine Kinder in einer sicheren und liebevollen Umgebung aufwachsen. Und so klingt Love My Life dann auch. Nach einem losgelösten Williams, der jeglichen Druck, etwas grandioses abliefern zu müssen, abgeworfen hat und einfach nur Danke sagen möchte. Dabei versteht sich Love My Life gleichermaßen stark als Ballade und Up-Tempo-Nummer. Und, ohne es groß zu bemerken, ist plötzlich der Robbie Williams zurück, der vor 13 Jahren mit Songs wie Feel und Come Undone die Welt eroberte.

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Bastille – Konzertkritik

Bastille @Max-Schmeling-Halle Berlin

Bastille @Max-Schmeling-Halle Berlin

Bastille sind in England gerade eine der erfolgreichsten Popbands die es gibt. So haben sie innerhalb der letzten drei Jahre zwei Nummer 1 Alben veröffentlicht und weltweit Hits gelandet. Pünktlich zu ihrem zweiten Album Wild World, das Anfang September erschien, sind Bastille aktuell auch live zu sehen. Am vergangenen Freitag spielten die fünf Briten dann auch in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle in Berlin und ließen keine Wünsche offen.

Wenn der Newcomer zum Hype wird

Bereits mit der Wahl ihres Support-Acts zeigten Bastille, dass sie ein gutes Händchen haben. Spielte doch Rationale seine Hypetracks und brachte das Publikum schon vorab in Stimmung. Rationale, alias Tinashe Fazakerley, hat in den letzten zwei Jahren mit seinen Songs für einen Hype nach dem anderen gesorgt. So ist auch nicht verwunderlich, dass sein Debütalbum, dass für März 2017 angekündigt ist, für Schnappatmung sorgt. Als Support feuert er alle Songs ab, die er bisher veröffentlichte. Da folgte auf Re.Up, Fast Lane und Good Life um schließlich mit Songs wie Something For Nothing und Fuel To The Fire abzuschließen. Alle samt sind Indie Hits mit einem unterschwelligen Retrosoul und Synthesizern. Dass er bereits Erfahrungen auf der Bühne sammeln konnte, zeigte er auch bei dieser Performance. Hatte er doch vor dem Projekt Rationale, unter dem Namen Tinashé bereits Musik veröffentlicht, die jedoch erfolglos blieb. So sang Rationale sehr soulig mit einem smoothen Sound. Seine Band spielte die Songs mit Gitarre, Schlagzeug und Bass und sorgte so dafür, dass sich der Sound der Songs mitunter deutlich von den Studioaufnahmen unterschied. So wurde sein Auftritt dann auch vom Publikum mit tosenden Applaus honoriert eher er von der Bühne ging.

Vom Sternenhimmel in die Menge

Wurde Rationale bereits von einem überspitzten Nachrichtensprecher angekündigt, kam dieser nun wieder zu Wort um Bastille willkommen zu heißen. Und so folgte ein Einmarsch unter tosendem Applaus der musikalisch mit Send Them Off! – ihrer aktuellen Single, begann. Auf großen Displays hinter der Bühne konnte man die Musikvideos sehen und gleichzeitig auch immer wieder Liveaufnahmen der Band selbst. Sollten Bastille tatsächlich all die Kameras und Techniker dabei haben, ohne einen Live-Mittschnitt des Konzertes aufnehmen zu wollen? Die Antwort bleiben sie uns bisher schuldig. Allerdings überzeugten sie gleich zu Beginn mit allerhand Hymnen und schnellen Songs. Da blieben Laura Palmer, Warmth, Snake und Flaws keine Ausnahme. Was allerdings schnell klar wurde, war die Textsicherheit der Fans. Sangen sie doch so inbrünstig und sicher mit, dass manchmal sogar der Schall von der Decke das Konzert anführte. Überhaupt gab das Dach mit seinen Glasplatten eine wunderschöne Kulisse ab, wenn die Handyblitze gezückt wurden und so ein Sternenmeer entstand. Als sich dann allerdings Frontsänger Dan Smith in Richtung Publikum auf den Weg machte, erhellte ein Kreischen der Menge die Halle und ließ den Sound dutzender Boxen fast verstummen. Nah, freundlich und direkt – das konnte man Smith nachsagen und so marschierte er bis ans Ende der Halle und stattete den Fans auf den Rängen einen Besuch ab.

Wer das Bandlogo mit den Händen formt

Nach der Rückkehr auf die Bühne folgte mit Oblivion der, laut Smith‘ Aussage, melancholischste Song, den Bastille an diesem Abend spielen würden. Und so folgten wieder Kamerablitze und erhellten die Halle einzig durch das kleine Licht abertausender LED’s. Mit Lethargy, Things We Lost In The Fire und The Draw folgten schließlich drei Songs, die laut und eingängig waren, ehe der Anchorman mit seiner Nachrichtensendung wieder on air ging und Bastilles The Currents ankündigte. Hier kam der volle Sound der Band erst richtig zur Geltung und drückte eine Art Bedrohung aus. Ebenso ging es mit Power und Bad Blood weiter, bei denen die Fans mit ihren Händen das Markenzeichen der Band – ein Dreieck, bildeten und der Bühne entgegen streckten. Doch erst jetzt sollte der eigentlich ruhigste Song des Abends kommen. Folgte mit Four Walls (The Ballad Of Perry Smith) doch eine ruhige, tiefe und intensive Ballade.

Nach Blame kam mit Of The Night nicht nur einer ihrer erfolgreichsten Songs, sondern trieb es Smith wieder in die Menge um den Song auf dem Mischpult in der Mitte der Halle zu präsentieren. Mit Fake It, Weight Of Living Part II, Glory und Good Grief kamen vorwiegend Songs aus dem neuen Album vor ehe sich die Band von der Bühne verabschiedete.

Das Bad in der Menge

Nach langem Applaus setzte schließlich wieder die Musik ein und schwenkten die Scheinwerfer zum oberen Seitenrang, wo die Band stand und Two Evils einstimmte. Mit eine Stille in der Halle schritt Smith die Treppen zur Brüstung hinab und sang zwischen ein paar Fans den dunkel klingenden Song. Anschließend begab sich die Band mit einem langen Intro von Icarus wieder auf die Hauptbühne und legte nochmal richtig los. 21 Songs später sollte dann das Konzert vorbei sein. Allerdings durfte hier natürlich Pompeii nicht fehlen, mit dem für die Band vor einigen Jahren alles begann. Mit dazu holte Bastille sich Rationale und alle Background Sänger, die den Song mit ihren Instrumenten und einem Chorgesang unterstützen. Hatte Smith das Publikum eingangs noch scherzhaft aufgefordert, sollten sie den Song kennen, mitzusingen, konnte man ihn am Ende selbst kaum noch hören.

Bastille @Max-Schmeling-Halle Berlin

Bastille @Max-Schmeling-Halle Berlin

Am Schluss blieb eine Stimmung von Fans, die überglücklich und zufrieden waren und eine Band live sahen, die ebenso viel Spaß hatte und das Publikum zu unterhalten wusste.

Emiliana Torrini – die Sympathie in Persona

The Colorist & Emiliana Torrini - When We Dance

The Colorist & Emiliana Torrini – When We Dance

Mit ihrem Jungle Drum ist die sympathische Isländerin auch sieben Jahre nach Veröffentlichung ganz Deutschland noch ein Begriff. Diese Unbeschwertheit und der hypnotisierende, fröhliche Beat ließen Torrini bis auf Platz 1 der deutschen Singlecharts steigen. War dieser Song für die Einen ein absoluter Hit, wurde er zum Nervsong des Sommer 2009 für Andere. Doch hört man sich Torrinis Alben einmal genau an, wird man feststellen, dass Jungle Drum eine extreme Ausnahme auf ihren Alben darstellt. Vielmehr sind es Torrinis intime, ruhige und positiv-melancholische Songs, die ihre Diskografie ausmachen. Nun ist es schon wieder dreieinhalb Jahre her, dass Torrini mit Tookah ein Studioalbum veröffentlichte und seitdem ist viel passiert. Hatte sie noch vor der Veröffentlichung des Albums Tookah (2013) im Jahr 2011 ein Kind bekommen, trennte sie sich 2014 von ihrer kompletten Band und reiste um die Welt. Sie selbst wollte sich damit komplett öffnen und jeglichen Einfluss zulassen. Daraus entstanden ist die Zusammenarbeit mit dem belgischen Duo The Colorist Orchestra, welches dafür bekannt ist, Songs gestandener Musikgrößen neu zu interpretieren und in ein klassisches Gewandt zu hüllen. Im Falle Torrinis ist so ein komplettes Livealbum entstanden, das zwei neue Songs beinhaltet. Einen davon – When We Dance – wurde nun als Single veröffentlicht und zeigt einmal mehr, dass Torrini in der ruhigen Musik deutlich stärker wirkt als auf Uptempo-Nummern. Mit einer fragilen Songstruktur fängt When We Dance an zu wachsen und wird immer wieder von einem so unglaublich anziehenden Satz durchbrochen, den Torrinis Sohn bei den Aufnahmen des Songs sagte. When we dance together our mind shines. Den grammatikalisch nicht ganz korrekten Satz beließ Torrini dann auch so, um die Unbedarftheit ihres Sohnes einzufangen. When We Dance ist so Emiliana Torrini, dass man sich vorkommt, als würde eine beste Freundin zu einem sprechen.

Kungs – Soul-House führt zum Erfolg

Kungs feat. Ephemerals- I Feel So Bad

Kungs feat. Ephemerals- I Feel So Bad

Kungs hatte bereits mit seinen ersten beiden Singles This Girl und Don’t You Know international abgeräumt. Nun kommt seine dritte Single auf den Markt und überzeugt erneut mit einem eingängigen House-Beat der durch Trompeten und Gitarren unverwechselbar nach Kungs klingt. Genau diese Mischung machte ihn in den vergangenen 12 Monaten so unglaublich erfolgreich. Weg ist der Sound der ewig gleichen David Guetta und Avicii Produktionen. Gut ist, was frisch und lebendig klingt. Kungs macht Musik, die zum tanzen und Spaß haben animiert. Mit der aktuellen Single I Feel So Bad hat sich der französische DJ wohl durch Tarantino-Sounds inspirieren lassen. So gibt es wieder viele Gitarren, viele Trompeten und stampfende Beats. Dazu singt und musiziert die Soul-Band Ephemerals aus London, die mit ihrem Retro-Sound genau den Nerv treffen. Zusammen machen Kungs und Ephemerals auf I Feel So Bad alles richtig, um ein Stück Pop zu manifestieren. Darum, auf in den Club und stampfend tanzen!

BOA – Mische Pop, Synthie und alternative Dance und es macht uns verrückt!

BOA - Pharaoh

BOA – Pharaoh

Es gibt sie immer wieder, diese jungen Indie-Pop Bands, die für einen Sommer auftauchen, grandiose Songs veröffentlichen und dann wieder von der Bildfläche verschwinden. Waren es in den 2000ern Bands mit schnellen Gitarren, wie Ceasers oder The Dandy Warhols, die zwar teilweise noch Musik veröffentlichen, allerdings bei weitem nicht mehr am Erfolg ihrer Hitsingle anknüpfen konnten. In den 2010er Jahren kamen dann vermehrt Bands wie Claire, Chvrches und Foster The People nach ganz oben und konnten sich nur selten auch dort halten. Mit dem Trio BOA, das aus Bristol kommt und eine Mischung aus Synthiesound, Pop und ein wenig Ambient unter seinen Sound mischt, wird der Klang des Sommers bestimmt. Da nun allerdings der Winter vor der Tür steht, lassen BOA – von denen bislang nur die Vornamen Hugh, Joe und James bekannt sind – nochmal die milde Luft durch die Nervenwindungen unseres Gehirns wehen. Ihre aktuelle Single Pharaoh zeigt dann, dass wir auch im Winter noch nach euphorischen, Pop-Hymnen lechzen. Mit einem Pop-affinen Sound, der zu Beginn auch auf einem Ambient-Sampler von Café del Mar sein könnte, lassen BOA das Gefühl des Sommers kaum abklingen und bringen uns zum Träumen.

Billie Marten – Vom Vogel zum Leben

Billie Marten - Writing Of Blues And Yellows

Billie Marten – Writing Of Blues And Yellows

Man könnte mit 17 nicht erwachsener klingen! Billie Marten ist erst 17, ihre Stimme klingt aber gefühlvoll, warm und voll. Vor fast genau einem Jahr wurde hier auf SOML die Single Bird präsentiert. Zwischenzeitlich ist Martens Album Writing of Blues and Yellows vor zwei Monaten erschienen. Darauf enthalten ist neben Bird auch ihre aktuelle Single Live. Marten macht Musik, die irgendwo zwischen Folk, Indie und Akustik liegt, wie sie selber sagt. Hört man Live, kommen Assoziationen zu Emiliana Torrini auf. Billie Marten kommt der Musik der Torrini Alben sehr nahe, haben die Songs von Marten doch eine sehr ähnliche Struktur und bestechen durch warme Gitarren und einer noch viel wärmeren und mitunter hauchenden Stimme. Man fragt sich fast, wie eine 17 Jährige bereits solche Gefühle haben und auch noch ausdrücken kann. Live ist ein Song für die kalte Jahreszeit, oder ein Zeltabend im Sommer. Der Song ist introvertiert und scheu und entfaltet gerade dadurch eine enorme Kraft, genauso wie die Sängerin selbst.

Chase & Status – Wenn deine Brust unter dem Druck zu bersten scheint

Chase & Status feat. Tom Grennan - All Goes Wrong

Chase & Status feat. Tom Grennan – All Goes Wrong

Noch immer ist Drum & Bass ein Genre, dass so gut wie ausschließlich auf den britischen Inseln zu funktionieren scheint. Wilkinson, Rudimental und Sub Focus sind da aktuell die bekanntesten Vertreter dieses Genres – und natürlich Chase & Status. Sie und Rudimental haben wohl zum Erfolg dieses Genres entscheidend beigetragen. So ist das Duo Chase & Status bereits seit 2003 am produzieren und hat mit dem 2008er Debütalbum More Than Alot sofort den Sprung in die Charts geschafft. Doch war dies nur der Anfang und konnten die Londoner mittlerweile vier Singles in den Top-10 und beiden Folgealben No More Idols & Brand New Machine jeweils den zweiten Platz der britischen Albumcharts platzieren. Mit ihrer aktuellen Single All Goes Wrong haben sie sich mit Tom Grennan nicht nur eine spannende neue Stimme geschnappt, sondern gleichzeitig auch einen Song produziert, der mehr den je für drückenden Drum & Bass steht.  All Goes Wrong wird von der souligen Klangfarbe des Sängers dominiert und so beschreibt Grennans Plattenfirma den Sänger dann auch mit den Worten: Reife ist nicht durch Jahre zu bemessen, sondern durch einen Charakter. Tom ist ein Künstler, dessen Alter keine Aussage über die Tiefe seiner Kunst und Geschichte trifft. Hört man sich seine warme Stimme an, versteht man sofort, was damit gemeint ist. All Goes Wrong ist pumpend, schnell und ergreifend – wenn man es denn zulässt. Durch solche Songs wird das Genre wohl auch noch einige Jahre erfolgreich bleiben.

Blossoms – Als wären die 80er nie weg gewesen

Blossoms - Blown Rose

Blossoms – Blown Rose

Nachdem die Blossoms mit ihrem Song Charlemagne einen Überraschungshit in Großbritannien landeten, folgten Singleveröffentlichungen, die ein Album fast schon als absurd darstellten. Haben die fünf Jungs aus Stockport – Greater Manchester doch sage und schreibe acht ihres zwölf Songs umfassenden Debütalbums Blossoms als Single veröffentlicht. Der Erfolg sollte ihnen recht geben. Zwar schaffte es als Single nur Charlemagne in die britischen Charts, ihr Debütalbum Blossoms landete dafür allerdings direkt auf Platz 1 der britischen Album-Charts. Nun wird die Single Blown Rose promotet und läuft auf BBC Radio 1 rauf und runter. Zu Recht, hört man sich den Song einmal in Ruhe an. Da ist alles dabei, was ein typischer 80er-Jahre-Song haben muss. Synthies, ein eingängiger Text und simple Beats. Doch das alles spielt so wunderbar zusammen, dass man sich an La Boum und Harry und Sally erinnert fühlt und sich in diese Welt hinein träumt. So ist Blown Rose der perfekte Filmsoundtrack zu einem 80er-Jahre-Liebesabenteuer.

Kideko & George Kwali feat. Nadia Rose & Sweetie Irie – Woah!!!

Kideko & George Kwali feat. Nadia Rose & Sweetie Irie - Crank It (Woah!)

Kideko & George Kwali feat. Nadia Rose & Sweetie Irie – Crank It (Woah!)

Was für eine Interpretenriege! Wenn man von vorne beginnt, muss man das Produzentenduo Kideko & George Kwali als erstes vorstellen. Kideko ist ein britischer DJ und Produzent aus Brighton und hat unter anderem einen Remix für den Nummer 1 Hit von Imany Don’t Be So Shy gemacht. George Kwali – ebenfalls aus Brighton hat noch nicht so viel an Material vorzuweisen, dafür aber maßgeblich zu Crank It (Woah!) beigetragen. Beide kommen aktuell noch auf eine recht überschaubare Zahl an Facebook Likes. Für ihren Monsterhit Crank It (Woah!) hat sich das Duo nicht nur die 25 jährige Rapperin Nadia Rose, die in den letzten 12 Monaten mit Songs wie Station und Boom für Furore in der britischen Rapszene gesorgt hat, mit ins Boot geholt, sondern auch Sweetie Irie. Der Reggae-Sänger hat bereits mit den Gorillaz, No Doubt und Ms. Dynamite zusammengearbeitet. Viele Köche verderben den Brei heißt es oftmals. Doch im Falle von Crank It (Woah!) ist es gerade diese Vielzahl von Einflüssen die den Song so interessant machen. Ist er doch vollgepackt mit derben Beats á lá 212 von Azealia Banks und zeigt eine Dynamik, die zum absoluten Ausrasten animiert. Nadia Rose‘ und Sweetie Iries Rap-Parts bringen dem Song nur noch mehr Energie und lassen die Wände beben. Crank It (Woah!) ist ein Song, der das Potential hat über die nächsten Jahre zu einer der meist gewünschten Songs in den Clubs weltweit zu werden.

The Best Of 2016 Vol.: 11

The Best Of 2016 Vol.: 11

The Best Of 2016 Vol.: 11

01. Austra – Utopia

02. Calvin Harris – My Way

03. Chance The Rapper feat. Knox Fortune – All Night

04. The XX – On Hold

05. Mighty Oaks – Horsehead Bay

06. Thomas Azier – Talk To Me

07. JATA – Ebony

08. Folly Rae – U

09. Endlich August – Das Ist Berlin

10. The Ramona Flowers – Start To Rust

11. X Ambassadors – Unsteady

12. Lea Porcelain – Warsaw Street

13. Talisco – Stay (Before The Picture Fades)

14. Fitz & The Tantrums – HandClap

15. HONNE – Too Long

16. Robbie Williams – Party Like A Russian

17. Banks & STeelz feat. Florence Welsh – Wild Season

18. Dua Lipa – Blow Your Mind

19. The Japanese House – Face Like Thunder

20. Chef’Special – Amígo

21. Picture This – For You

22. RONDÉ – Why Do You Care