Drangsal – der junge Wilde

Drangsal - Love Me Or Leave Me Alone

Drangsal – Love Me Or Leave Me Alone

Was Wanda kann, kann Drangsal unlängst. Der 22 Jährige Max Gruber, in der Nähe von Landau geboren und mittlerweile in Berlin lebend, hat schon früh eine Beziehung zur Musik aufgebaut, die für mehr reichen sollte. So produzierte er erste Songs, die er 2013 auf seiner Soundcloud-Seite veröffentlichte. Mit dabei, der Song ‚Allan Align‘, den er im Januar als erste Single veröffentlichte.
Die zweite Single ‚Love Me Or Leave Me Alone‘ könnte nicht klarer aus den 80er-Jahren stammen. Drangsal ist so von diesem Jahrzehnt beeinflusst, dass man meinen könnte, diesen Künstler einfach nur wieder entdeckt zu haben, anstatt einen Newcomer vor sich zu haben. ‚Love Me Or Leave Me Alone‘ hat so viel Pathos und Stärke, wie es vor kurzem die Österreicher von Wanda bewiesen hatten. Es braucht solche Bands, die gekonnt, Pop mit der Nische verbinden und darin völlig aufgehen. Drangsal wird so wohl zum Liebling des deutschen Feuilleton’s werden und vielleicht auch mehr – zu Recht.

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Roosevelt – Er hat es geschafft!

Roosevelt - Roosevelt

Roosevelt – Roosevelt

Roosevelt ist definitiv einer der Lieblinge auf Soundtrack-Of-My-Life. Wurden hier doch bereits einige Song des Kölners vorgestellt. Nun kommt er nicht nur mit dem Song ‚Colours/Moving On‘ zurück, sondern hat gleich noch eine, sehnsüchtig erwartete, Ankündigung gemacht. Am 19. August 2016 wird sein lang erwartetes Debütalbum veröffentlicht. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigt der Jahrelange Output an Singles ohne eben ein Album folgen zu lassen. Da sind Songs wie ‚Soleil‘, ‚Sea‘, ‚Elliott‘, ‚Hold On‘ nur die Spitze. Ob es einer dieser Songs, oder gar alle, auf das Album schaffen, möchte man fast hoffen. Doch wahrscheinlich reicht dafür die Länge einer CD nicht aus.
Mit ‚Colours/Moving On‘ baut Roosevelt eine Brücke zwischen seinen früheren Songs und den jetzigen. Waren doch ‚Soleil‘ und ‚Sea‘ satte Dreampop Nummern und hat sich Roosevelts Sound heute eher in Richtung Dancepop gewandelt, ohne dabei das Verträumte ganz fallen zu lassen. ‚Colours/Moving On‘ zeigt genau diesen Wandel wunderbar, ist er doch eine fidele Dancenummer die gleichzeitig entspannter nicht sein könnte. Dieses Entspannte ist auch Roosevelts Note und macht jeden Song aufs neue zu einem Erlebnis. So kann man dem Release seines selbst betitelten Albums nur entgegensehen und die Zeit mit ‚Colours/Moving On‘ wunderbar überbrücken.

Band Of Horses – Wenn Rock Dich ergreift

Band Of Horses - Casual Party

Band Of Horses – Casual Party

Band Of Horses sind so eine Band, die immer wieder aufleuchtet. Da gibt es Songs wie ‚Is There A Ghost‘, ‚No One’s Gonna Love You‘ oder ‚The Funeral‘. Alle drei sind exemplarisch für den Sound dieser, aus Seattle kommenden, Band. Da gibt es hymnenhafte Intros und kräftige Schlagzeuge. Allerdings ist Ben Bridwell’s Stimme der größte Erzeuger von Emotionen. Ist seine Stimme doch höher als bei typischen Rockbands und leicht gepresst. Auf der neuen Single ‚Casual Party‘ vom, im Juni erscheinenden, fünften Album ‚Why Are You OK‘ kommen schnelle Sounds, getragen von einer grandiosen Gitarre und einem ebenso großen Schlagzeug zur Geltung. Band Of Horses klingen hier weniger schwelgerisch, sondern zunehmend nach einer großen Rockband. Nicht, dass sie das nicht schon vorher gewesen wären, doch ist auf ‚Casual Party‘ der raue Charme deutlich höher als auf den ersten Alben. Durch Bridwell’s Stimme bleibt es aber auch immer ein Band Of Horses Song, der die Sehnsucht nach etwas größerem transportiert.
So sind die Jungs mit aller Macht zurück und werden sich in unseren Gehörgängen festsetzen.

Band Of Horses - Casual Party

Band Of Horses – Casual Party

Lilly Wood and the Prick – kehren mystisch zurück

Lilly Wood and the Prick - Box Of Noise

Lilly Wood and the Prick – Box Of Noise

Nach dem immensen Erfolg des Robin Schulz Remixes des Songs ‚Prayer In C‘ wurde Lilly Wood and the Prick praktisch über Nacht weltweit bekannt. Dieser Remix verhalf dem französischen Duo zu Bekanntheit, die sie sich sonst hätten, über Jahre, hart erarbeiten müssen.
Nun ist im November 2015 ihr drittes Album ‚Shadows‘ veröffentlicht worden – darauf enthalten ist die jetzt ausgekoppelte Single ‚Box Of Noise‘, die eine dunkle und elektronische Seite der, sonst im Folk beheimateten, Band zeigt. Waren früher Gitarren zu hören, wurden diese nun gegen einen sachlichen Beat eingetauscht, der mit verträumten Elementen aufwartet. ‚Box Of Noise‘ ist dabei viel weiter weg von allem, was Lilly Wood and the Prick vorher gemacht haben. Doch immer noch so typisch, dass man Nili Hadida und Benjamin Cotto klar in diesem Song wiederfindet.

Lilly Wood and the Prick - Box Of Noise

Lilly Wood and the Prick – Box Of Noise

Seeb feat. Neev – Bleibt der Erfolg?

Seeb feat. Neev - Breathe

Seeb feat. Neev – Breathe

Sie sind förmlich über Nacht zum Erfolg gekommen. Ihr Remix des Mike Posner Songs ‚I Took A Pill In Ibiza‘ ging in den letzten Monaten, wie kein anderer Song durch die Decke. So kletterte er in den letzten Wochen bis in die Top-5 von 16 Ländern.
Die beiden Norweger Simen Eriksrud und Espen Berg – alias Seeb haben es so binnen kürzester Zeit geschafft, worauf andere Produzenten Jahre hinarbeiten. Doch nicht nur ‚I Took A Pill In Ibiza‘ sondern auch ihr zweiter Remix des Shawn Mendes Songs ‚Stitches‘ erreichte ähnliche Chartsplatzierungen.
Nun veröffentlichen sie mit ‚Breathe‘ ihre erste eigene Single und zeigen, dass auch sie komplette Songs produzieren können und nicht nur als Remixer auftreten wollen. Mit einem großen Synthiesound und dem schwelgerischen Gesang, des ebenfalls aus Norwegen kommenden Sängers Neev, haben Seeb hier einen lupenreinen EDM-Song erschaffen, der für die Tanzfläche geschaffen ist. So gibt es große Momente die fast schon ekstatisch sind. Immer auch dabei; der ruhige Moment vor der ganz großen Melodie. So ist ein Clubbesuch mit diesem Song unabkömmlich.

L’aupaire – Konzertkritik (Lido Berlin)

Wenn man das dritte mal auf ein Konzert ein und desselben Künstlers geht, könnte man annehmen, dass sich nichts mehr großartig verändern kann. Doch im Falle von L’aupaire waren alle drei Konzerte so unterschiedlich, dass man fast meinen könnte, es wäre jedes mal aufs neue das erste Konzert. Genau so lief es vergangenen Donnerstag im Berliner Lido mit L’aupaire und seiner Band ab.

Marc O'Reilly @Lido Berlin

Marc O’Reilly @Lido Berlin

Alles fing mit dem Trio um Marc O’Reilly an, das mit einer Mischung aus Südstaaten Blues, Folk und Rock die Bühne gekonnt zu füllen verstanden. Die sympathischen Jungs waren darüber hinaus recht redselig und sprachen über Ihre Europatour und ließen die Eltern des Schlagzeugers Pete, die stolz in der Menge standen, feiern. Mit ‚The Wayward Shepard‘, ‚Bleed‘ und ‚Letting Go‘ und amüsanten Anekdoten über die schnellen Straßen Deutschlands und eines noch schneller fahrenden Pete’s, der anschließend von der Polizei angehalten wurde, unterhielten sie das Publikum durchweg. Schließlich waren die drei nach gut 45 Minuten fertig und überließen L’aupaire die Bühne.

Marc O'Reilly @Lido Berlin

Marc O’Reilly @Lido Berlin

L'aupaire @Lido Berlin

L’aupaire @Lido Berlin

Nach einer viertelstündigen Pause kamen um Punkt 21 Uhr L’aupaire auf die Bühne und eröffneten den Abend mit ‚Hometown‘ in einem langsam einsetzenden Takt und einem entspannt singenden Robert Laupert. So holten sie das Publikum vom ersten Song an ab und luden es ein diesen Abend als große Freundesclique zu erleben – aber dazu später mehr.
Mit ‚Start All Over Again‘ folgte ein etwas älterer Song, der auf der ‚Rollercoaster Girl EP‘ im letzten Jahr veröffentlicht wurde. Dieser Song besticht noch durch einen prägnanten, minimalistisches Arrangement. So treibt ein gleichbleibender Beat mal Trompeten, mal Laupert an und zeigt eine musikalische Richtung, die man auf dem Album ‚Flowers‘ nicht mehr findet, sie aber nicht minder schön ist. Weiter ging es mit ‚You Will Be Loved‘, welches mit einem Bass versehen war, der den eigenen Herzschlag sich verändern ließ. In Tagträumen versinkend sang das Publikum stimmlos mit und genoß den Moment.
Auf ‚All You Gotta Do‘ und ‚You‘ folgte ‚Hold On‘. Hatte ich in der Konzertkritik von L’aupaire’s Auftritt im Privatclub am 5. Dezember 2015 noch gesagt, dass ‚Rollercoaster Girl‘ der stärkste Song sei, kann das nun auf ‚Hold On‘ übertragen werden. Dieser so weite Song mit Pedal Steel, Gitarren und Lauperts ruhiger Stimme entfaltete eine unglaubliche Strahlkraft. Hier versank man und fand ganz zu sich selbst. Wer schon mal an einem Ort war, der von Natur und Einsamkeit geprägt war, wird dieses Gefühl verstehen können, das durch ‚Hold On‘ hervorgerufen wurde.
Hierbei war schön zu sehen, wie glücklich und wertschätzende die Bandmitglieder miteinander umgingen. War doch Laupert bei ‚Hold On‘ zwischenzeitlich, während des instrumentalen Parts, so in sich versunken, dass es schien als würde er für einen Moment ganz woanders sein. Allerdings war hierbei ebenso bemerkenswert, wie Peppa darauf reagierte. Schaute sie Laupert doch an und zeigte mit ihrem aufkommenden Lächeln, dass sie wusste, was Laupert genau in diesem Moment fühlte. Diese Verbundenheit sollte noch so einige Male während des Konzertes aufkommen, doch nie so stark wie in diesem.

Um aus diesen Moment der Zerbrechlichkeit auszubrechen, musste eine Up-Tempo-Nummer folgen. Und so kam es mit ‚I Will Do It All Again‘ schließlich auch. Hier setzte dann auch das Gefühl, mit einer Clique unterwegs zu sein, ein. Sang doch der komplette Saal mit und tanzte dazu als wäre es ein Clubabend. Drehte man sich um, sah man in glücklich, lächelnde Gesichter.
Wer L’aupaire beim RadioEins-Loungekonzert sehen konnte, wurde schnell daran erinnert, wie schwer es ihm dort fiel, ruhig auf einem Stuhl zu sitzen. Da war die große Bühne im Lido wie für seine Auftritte geschaffen und so sprang und tanzte er sich durch die Songs.
Mit dem folgenden Song überraschte die Band dann alle. War es doch ‚Dancing In The Moonlight‘ von King Harvest, vielen bekannter durch die Coverversion von Toploader, und kamen dafür noch Marc O’Reilly und seine Band auf die Bühne um den Song so richtig groß zu machen. Und so kam man sich plötzlich vor wie bei einer privaten Party, bei der jeder mal Energie loslassen kann. Da wurde auf der Bühne gelacht, getanzt und gesungen und vor der Bühne euphorisch mitgesungen und angestoßen, dass man einfach nur genießen konnte, was da gerade passierte.

War dieses Highlight gerade erst vorbei kündigte Laupert bereits das nächste an und setzte zu ‚The River‘ an. Nach einigen Sekunden des Mitklatschens, setzten die Trompeten ein, die erstaunlich nach Dolby Surround klangen, um einen nur Sekunden später realisieren zu lassen, dass drei Trompeter durch die Menge Richtung Bühne unterwegs waren. So holte Laupert die drei auf die Bühne und führte durch den energiegeladenen Song.
Alle drei Trompeter sollten auch noch bei ‚Always Travelling‘, ‚Uptown Diva‘ sowie ‚Flowers‘ Teil der Show bleiben und diese bereichern.

L'aupaire @Lido Berlin

L’aupaire @Lido Berlin

Amüsant wurde es ein weiteres mal, als die Band nach ‚Flowers‘ ansetzte und ein Abschiedsfoto mit der Menge machen ließ um kurz darauf, im Jubel der Menge, den eigenen Abgang zu verhauen. So kommentierte Laupert dies so „stellt euch vor wir würden jetzt abgehen, ihr jubelt und wir kommen zurück“. Was folgte war Jubel, Lacher und Applaus und der Übergang zu ‚Rollercoaster Girl‘, immer noch eine der stärksten Nummern.
Wie bei jedem Konzert beschloß L’aupaire seinen Auftritt mit ‚When The Music Is Over‘, der abermals so verträumt und beruhigend wirkte, dass man vom ganzen Auftritt beseelt das Lido verlassen konnte.

Nach diesem Konzert, dass den Abschluß seiner Flowers-Tour darstellte, war man einmal mehr überrascht, wie sehr sich dieser Auftritt von dem im Privatclub und dem bei RadioEins unterscheiden sollte. Die ganze Band ist so gewachsen, so glücklich und voller Lust, dass es zu keinem Zeitpunkt die Möglichkeit gab, als Publikum auszusteigen oder sich gar zu langweilen.

L’aupaire bleibt eine heiße Empfehlung und sollte unbedingt live gesehen werden!

Róisín Murphy – unermüdlich kreativ

Róisín Murphy - Mastermind

Róisín Murphy – Mastermind

Es ist fast schon unglaublich. Hatte Murphy 2007 ihr Debütalbum ‚Ruby Blue‘ veröffentlicht, folgte nur zwei Jahre später ‚Overpowered‘ – ein Meisterwerk. Doch dann wurde es, sage und schreibe acht Jahre still um die Irin. Nun kam sie 2015 endlich mit einem langersehnten dritten Album zurück, dass an Relevanz und Innovation nicht enttäuschte. Wer nun denkt, dass wieder geraume Zeit vergehen muss, um eine neue Platte Murphy’s in den Händen halten zu können, hat sich geirrt. Denn gerade mal ein Jahr nach ‚Hairless Toys‘ veröffentlicht Murphy nun ihr viertes Album ‚Take Her Up To Monto‘.
Die erste Singleauskopplung daraus wurde vor zwei Tagen in die Welt geschickt und heißt passenderweise ‚Mastermind‘. Und genau so klingt der Song dann auch.
Der sechseinhalb Minuten Song hat einen reduzierten Housebeat mit Murphy als durchgehend präsente Stimme. Zum Ende hin wird er fast schon hypnotisierend und baut auf einem wiederkehrenden Beat, mit Triangelschlägen und einer undefinierbar flehend, singenden Stimme auf.
So liefert Murphy einen weiteren Song ab, der seiner Zeit weit voraus ist.

Petite Meller – mit einem Potpourri aus allen Einflüssen zum Erfolg

Petite Meller - Baby Love

Petite Meller – Baby Love

In Paris aufgewachsen und als Jugendliche nach Tel Aviv gezogen, lebt sie mittlerweile in New York um sich ganz der Musik zu widmen.
Doch Petite Meller ist nicht etwa nur eine Sängerin. Vielmehr ist sie eine Kunstfigur mit den verschiedensten Einflüssen. Als Kind in Berührung gekommen mit der Musik von Serge Gainsbourg und Jacques Brel studierte sie noch bis vor kurzem in Tel Aviv Philosophie und erlebte dadurch eine Veränderung ihrer Wahrnehmung. Diese Veränderung fließt nun auch stetig in ihre Songs ein und arbeitet Themen ihrer Kindheit und ihres Charakters auf.
Doch wer nun denkt, dass hier schwere Songs zu erwarten sind, liegt gänzlich falsch. Petite Meller liefert einen Indie-Hit nach dem anderen ab. Alle gemein haben ein schrilles und quietschbuntes Musikvideo.
Mit ‚Baby Love‘ gibt sie nun den Ton an und spielt sich abwechselnd mit Giraffen und Schulkindern durch ein euphorisches Musikvideo mit genau demselben Sound. So wechseln sich schnelle Gesangsparts mit einem großen Refrain ab der sofort ins Ohr geht. ‚Baby Love‘ ist – obwohl bereits im Sommer 2015 veröffentlicht – so frisch, dass man vor lauter Freude gar nicht mehr aus der guten Laune heraus kommt. Im zweiten Teil des Songs setzt dann noch ein Saxophon ein, welches die Geschwindigkeit des Songs nochmals erhöht und fast schon in Ekstase ausarten lässt. Petite Meller liefert wunderbare Songs ab, die nur eines wollen – Spaß zu bereiten um den Moment zu genießen.

The Temper Trap – sie schreiben die Geschichte weiter

The Tamper Trap - Fall Together

The Temper Trap – Fall Together

Da ist sie wieder, die australische Band mit dem großen Hall in der Stimme und der Weite im Sound. The Temper Trap haben 2009 mit ‚Conditions‘ ein wahnsinniges Debütalbum veröffentlicht. Allen voran war der Song ‚Sweet Disposition‘ der Auslöser für einen regelrechten Hype in der Indieszene. 2012 folgte dann mit ‚The Temper Trap‘ ihr zweites Album, das deutlich hörbarer am 80er -Jahre-Sound orientiert war.
Nun kommt am 10. Juni mit ‚Thicke As Thieves‘ bereits ihr drittes Album raus. Darauf enthalten ist die jetzt veröffentlichte Single ‚Fall Together‘, die sich wieder deutlich am Debüts orientiert. So gibt es viel Pathos und große Gesten die sich in den Sound schleichen und The Temper Trap wieder zu einer Hymnenband werden lassen. So macht es Spaß ‚Fall Together‘ immer und immer wieder anzuhören und sich auf das Album zu freuen.
Ist es manchmal kritisch zu sehen, dass Bands wieder zu ihrem alten Sound zurückkehren, haben es The Temper Trap geschafft dennoch frisch zu klingen. Wenn sich so die vier Jahre Wartezeit nicht gelohnt haben?!

The Tamper Trap - Fall Together

The Temper Trap – Fall Together

Honne feat. Izzy Bizu – Wenn Feuer auf Wasser trifft

Honne feat. Izzy Bizu - Someone That Loves You

Honne feat. Izzy Bizu – Someone That Loves You

Dies ist wohl eine der spannendsten Kollaborationen aktuell. Kommen beide Acts aus London, stehen sowohl Izzy Bizu als auch Honne gerade an dem Punkt, an dem sie von Radiostationen als heißeste Newcomer 2016 gehandelt werden. Honne haben seit April 2015 bereits 4 EP’s veröffentlicht und bestechen durch einen ruhigen, warmen und Lounge-gleichen Sound.
Izzy Bizu hingegen ist durch ihren Song ‚White Tiger‘ vielen in den letzten Wochen ein Begriff geworden und steht, im Gegensatz zu Honne, eher für poplastige Melodien mit einer frischen Stimme.
Nun haben sich Bizu und Honne für den Song ‚Someone That Loves You‘ zusammengetan um eine Symbiose aus beiden Stilen geschaffen. So klingt ‚Someone That Loves You‘ nach Frühling und warmen Sonnenstrahlen und passt sowohl zu Sonnenblumenkindern als auch zum zärtlichen zu-zweit-Aufwachen an einem Sonntagmorgen.
‚Someone That Loves You‘ hat einen smoothen Electobeat auf dem Bizu leicht frech singt und somit die musikalischen Unterschiede wunderbar vereint und somit der perfekte Frühlingssong ist.