Adele

Adele - 25

Adele – 25

Vor genau einer Woche hatte Adele ihre fulminante Rückkehr eingeläutet. Mit dem intensiven Song ‚Hello‘ und einem cineastischen Video dazu sorgte sie in kürzester Zeit dafür das die Musikwelt Kopf stand. In den darauffolgenden sieben Tagen hatte sie es auf Platz eins der iTunes-Charts in 103 Ländern geschafft. Hier sei angemerkt, dass es nicht viel mehr Länder gibt, in denen Apple seinen iTunes-Musik-Store anbietet. ‚Hello‘ verkaufte sich seit dem, in den meisten Ländern, Tag für Tag mehr als viermal so häufig im Vergleich zum jeweils auf Platz zwei rangierenden Act. Die Klickzahlenrekorde von Vevo und YouTube hier mal nur am Rande erwähnt.
Ebenso wurde am 23. Oktober – und damit vier Wochen vor der regulären Veröffentlichung – das Album ’25‘ zur Vorbestellen via iTunes und anderen Diensten freigeschaltet. Seitdem führt es überall die Hitlisten an. Und das eigentlich verrückte hierbei ist, dass Adele mit ’25‘ somit am heutigen Freitag in ebenso vielen Ländern, wie es die Single ‚Hello‘ geschafft hat, auf Platz eins ist – obwohl das Album noch gar nicht veröffentlicht wurde. So darf man gespannt sein, weiterlesen

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KStewart – Vom Featuring-Act zum Star

Im August 2014 konntet Ihr hier über eine Single des Produzenten TCTS lesen. Er hatte mit seinem Song ‚Games‚ eine perfekte Gaststimme gefunden, die zum damaligen Zeitpunkt noch gänzlich unbekannt war. Jetzt ist diese Gaststimme mit eigenem Material zurück. Kate Stewart nennt sich nun KStewart und ist mit ihrer ersten Single ‚Ain’t Nobody‘ sogar in die britischen Charts gestiegen. KStewart klingt unglaublich frisch und gibt ‚Ain’t Nobody‘ mit ihrer kraftvollen Stimme einen sehr poppigen Schliff. Produziert von TCTS hört sich der Song an, als wurde er für eine Strandparty produziert. Wer Songs von Kiesza mag, dem wird KStewart ganz sicher auch gefallen.

KStewart - Ain't Nobody

KStewart – Ain’t Nobody

Ryan Adams – Der Träumer unter den Rockstars

Der amerikanische Singer/Songwriter und Rockmusiker Ryan Adams begleitet uns schon eine ganze Zeit. Hat er doch mit seiner Version von Oasis‘ ‚Wonderwall‘ einen der besten Coversongs geschaffen, den es geben kann. Nun kommt Adams erneut mit einem Cover zurück, doch wäre diese Aussage allein vollkommen untertrieben. Hat er doch gleich ein ganzes Album gecovert. Hierbei geht es um kein geringeres Album als ‚1989‘ von Taylor Swift. ‚1989‘ hat mittlerweile mehr als 6,5 Millionen Platten verkauft und fünf Singles hervorgebracht.
Adams covert diese Popsongs in einer gewohnt melancholischen Art. Gerade auf Songs wie ‚Bad Blood‘ wirkt sich diese Interpretation so stark aus, dass man meinen könnte, Adams Version sei das Original und Swift habe seinen Song gecovert. So ist Adams immer wieder für eine Überraschung gut und liefert nie unter dem Standard der hörenswerten Musik ab, sondern überzeugt durch handfestes Material.

Ryan Adams - Bad Blood

Ryan Adams – Bad Blood

HAEVN – Die jungen Wilden?

Nein, es müsste heißen, die jungen Ruhigen, ist doch die Musik von HAEVN viel zu ruhig um wild zu sein. Doch viel zu ruhig ist in diesem Fall alles andere als langweilig. So ist dieses Projekt gleich aus vielerlei Hinsicht interessant. Hat sich doch der Produzent und Songwriter Marijn van der Meer mit Jorrit Kleijnen, der an Film- und TV-Scores arbeitet und diese produziert, zusammengetan und machen gemeinsam unter dem Namen HAEVN Musik. So haben sie einen Song produziert, in dem van der Meer singt und Kleijnen den Sound produziert hat. Dieser hört auf den Namen ‚Where The Heart Is‘ und wurde von der Automarke Volvo für so gut befunden, dass diese ihn in ihrem Werbeclip spielte. Da das Video europaweit ausgestrahlt wurde, dauerte es nicht lange bis immer mehr auf HAEVN aufmerksam wurden. So hat bereits ihre zweite Single ‚Finding Out More‘, die vor wenigen Wochen veröffentlicht wurde, es geschafft, auf Platz 1 der niederländischen iTunes-Charts zu gelangen.
Auf ‚Finding Out More‘ hört man deutlich heraus, dass van der Meer und Kleijnen lange für Film- und TV-Scores produziert haben. Ist ihre Musik doch auf Bilder ausgelegt. HAEVN erschaffen so traumhafte Songs, die in vielen Situationen passend sein werden.

Fakear – Elektrokunst aus Frankreich

Er wird in Frankreich als das nächste große Ding gehandelt. Der 24 jährige Fakear ist gerade dabei sein Debütalbum fertigzustellen. Und genau hierauf dürften alle gespannt warten. Hat doch der junge DJ einen Mix für sich entdeckt, der alteingesessene Elektrofans irritieren könnte. Da mischen sich Housebeats mit Vocalsamples und asiatischen Gitarren. So gehört im Song ‚Animal‘, der einen Vibe versprüht, der orientalisch sowie nach Clubkultur, klassisch sowie modern klingt und sowohl den Pop als auch den Club erreicht.
Seine Inspiration kommt aus der Begeisterung für Drumcomputer. Hier fand er die Möglichkeit die Genres zu verbinden, die er mochte – Pop und Elektro. Mittlerweile legt er in ausverkauften Hallen auf und versucht sich vom Hype um seine Person zu entziehen. Doch wird dies zunehmend schwieriger mit Songs wie ‚Animal‘. Man wird sehen, wie das Album ankommt.

Synapson feat. Victor Démé – Die Ehre aufrecht halten

Synapson ist ein junges französisches House-DJ-Duo, das gerade in Frankreich mit einem Remix des Songs ‚Djon maya‘ des burkinischen Sängers Victor Démé durch die Decke geht. Denn hier kommt zusammen, was sich bereits seit Jahrzehnten bewährt. Eine klassische französische Songstruktur, gemischt mit afrikanischen Einflüssen macht den Song ‚Djon maya‘ im Original schon sehr hörenswert. So haben Synapson hier den Refrain gesampelt und einen modernen Housebeat darunter gelegt. Herausgekommen ist ein aktuell sehr populärer Sound aus Folk und Elektro. Da klingt die Synapson Version ‚Djon maya maï‘ schneller und nach Strand, Sommer und heiße Tage. Der perfekte Sound um sich nicht dem Herbst und nahenden Winter geschlagen zu geben.

City and Colour – Der große Optimist ist zurück

Wenn man Gefühl in Gesang verwandeln könnte, wäre der Kanadier Dallas Green mit seinem Musikprojekt City and Colour einer der Vorreiter auf diesem Gebiet. Singt er doch so einfühlsam, so stark und doch zerbrechlich, ja fast schon schüchtern. In Kanada bereits ein Superstar, kommt er weltweit gerade erst so richtig in Fahrt. Mit seinem neuen, fünften, Album ‚If I Should Go Before You‘ bringt er erneut den ganz großen Sound mit seiner sensiblen Stimme zusammen und kreiert eine wunderbare Soundästhetik, die bedrohlich aber auch nach Aufbruch klingt.
Kennt man aus früheren Alben Songs wie ‚Nothern Wind‘ oder ‚The Grand Optimist‘, die sehr zurückhaltend und dennoch stark waren, sind auf ‚If I Should Go Before You‘ alle Songs ein wenig direkter. Der Sound ist intensiver, die Stimme Green’s stärker und trotzdem schafft er es einfühlsam zu bleiben. Dieser Mix ist dann auch dafür verantwortlich, dass das Hören eines City and Colour Albums zur Tiefenentspannung führt und gleichzeitig den Kopf anregt, sowie die Gefühle, die Green ausdrückt, erlebbar macht.
Mit seinem nun veröffentlichten Song ‚Lover Come Back‘ beweist er, wie emotional und offen er mit einer vergangenen Liebe umgeht – sowohl im Songtext als auch der musikalischen Interpretation dieses Gefühls. So klingt ‚Lover Come Back‘ fast schon optimistisch. Doch lauscht man dem Text, wird schnell klar, wie schmerzlich so eine Erkenntnis über eine gescheiterte Beziehung sein muss. Und man stellt fest, was für ein fantastisches Musikprojekt City and Colours ist.

Bear’s Den – Konzertkritik

Bear's Den

Bear’s Den

Die neuen Folkhelden sind geboren. Bear’s Den hatten am vergangenen Sonntag bewiesen, wie leise eine Band in das Bewusstsein der Hörer eindringen kann. An diesem Herbstabend passte alles, so luden die Londoner in das Berliner Kesselhaus ein, das, durch seine einzigartige Lage – in der Berliner Kulturbrauerei – eine ganz besondere Atmosphäre erzeugte. Wurde Lisa Mitchell als Support leider verpasst, kamen nach knapp einer dreiviertel Stunde Andrew Davie, Kevin Jones und Joey Haynes auf die Bühne und legten gleich mit ‚Elysium‘ los. Mit einer Gitarre begleitet, sang Andrew Davie so einfühlsam, dass man sich direkt geborgen fühlte. Langsam steigernd setzte schließlich das Schlagzeug ein und ließ bis zum opulenten Knall eine Stille im Raum entstehen, die es so den Abend über noch des Öfteren geben sollte. Mit einsetzen der Trompete, weitete sich das Kesselhaus zu einer Arena, die den Klang nicht für sich behalten konnte. Hörten sich Bear’s Den doch, gleich mit ihrem Opener an, als würde ihnen die große Weite gerade so passen. Mit ‚Mother‘ und ‚Don’t Let The Sun Steal You Away‘ folgten zwei weitere, ruhige Folkballaden, die mit dem Banjo und Chorgesang für Lagerfeuerstimmung sorgten.

Er geht auf das Publikum zu

Nach drei Liedern folgte dann auch das erste Gespräch mit der Menge, indem er darüber sprach, wie sehr es die Band beeindruckt habe, dass das Berliner Konzert restlos ausverkauft sei. Hält man dagegen, dass Bear’s Den hierzulande eigentlich noch so gut wie unbekannt sind und das Debütalbum nur unter Liebhabern des Folks eine gewisse Bekanntheit hat, war dies schon beachtlich. Andrew Davie wurde dann auch nicht müde, immer wieder zu betonen, wie sehr er diese Stadt liebe und, dass es für die Band immer wieder eine Freude wäre, nach Berlin zu kommen.
Ist dieser Satz aus den Mündern so vieler Bands zu hören, klingt er bei Bear’s Den dann doch so, dass man ihn ernsthaft glauben mochte. Lassen sich diese drei vollbärtigen und mit Flanellhemden bekleideten, gestandenen Männer doch nicht gerade als Beispiel für Oberflächlichkeit verwenden.

Mit ‚Magdalena‘, ‚Think Of England‘ und ‚Red Earth And Pouring Rain‘ lieferten sie dann auch gleich drei weitere große Songs ab, die sich alle melancholisch klingend, hinüber in eine epische Gesamtkomposition verwandeln. Hier wurden Trompeten, Banjos, Schlagzeug und Bass so opulent eingesetzt, dass Davie’s Gesang darin zu verschmelzen vermochte und dadurch eine einzige Traumwelt entstehen ließ.

Bear's Den

Bear’s Den

Und plötzlich hört man irgendwo eine Nadel fallen

Bei der nun folgenden Performance von ‚Sophie‘ entschieden sich die drei, gänzlich auf Verstärker und Mikrofon zu verzichten. So spielten sie ‚Sophie‘ schließlich komplett akustisch und ließen das Publikum staunend in Richtung Bühne schauen. War doch das Kesselhaus so leise, dass man die Lüftung an den Decken ziehen hören konnte. Hier gab es ein Publikum, dass wusste, wann es Zeit ist ruhig zu sein und wann nicht. Und so hörte man tatsächlich bis in die letzte Reihe des Saales, was Davie vorne sang.

Mit ‚Isaac‘ öffneten sie schließlich den Teil der Band, der sie nahe und gefühlvoll zeigte. War ‚Isaac‘ doch der ruhigste Song bis dato und wirkte, als würde man ihn von einer alten Liebe ins Ohr geflüstert bekommen. So lagen Töne der Resignation dicht neben denen der Hoffnung und Angst.
Mit dem darauffolgenden ‚The Love We Stole‘ tauchten Bear’s Den dann auch wieder auf und ließen das Publikum in die Höhe greifen. Nach Aufbruch hörte es sich an. Und man begann die Vermutung zu hegen, dass das komplette Konzert eine Geschichte in chronologischer Reihenfolge werden sollte. Läutete er doch die Größe der nachfolgenden Songs ein.
‚When You Break‘, tanzte da noch etwas aus der Reihe, war er doch deutlich elektronischer mit Bass und E-Gitarre und ließ die Band abdriften, in eine Welt die Coldplay vorher nur zu gehören schien. So gab es sphärische Längen die in einem intensiven Schlagzeug und Trompetenklang übergingen und dabei eine Weite transportierte die so nur bei der Band um Chris Martin zu hören war.

Bear's Den

Bear’s Den

Wenn das Herz bricht

Es folgte der wohl stärkste Song des Abends und auch der stärkste der Band. ‚Sahara‘ war eine epische Komposition die mit Trauer gefüllt, nicht nur Gänsehaut sondern auch Tränen forderte. Steckte in diesem Song doch so viel Emotion, so viel Pathos und wurde dieses Gefühl durch die Gitarre und der so entstandenen Weite ins unermessliche verstärkt, dass im Saal eine Stimmung entstand, die von Ergriffenheit und Reflektion zugleich gefüllt war. So brach es einem das Herz und war dennoch glücklich diesen Moment erlebt zu haben.

Mit ‚Above The Clouds Of Pompeii‘ leitete die Band dann auch das letzte Lied ein. Hier wurde Davie dann nicht müde immer wieder zu betonen, dass dies der letzte, der allerletzte Song sein würde – schließlich habe man ja erst ein Album veröffentlicht. Doch sprach er diese Aussagen mit einem grinsenden Unterton aus und erwartete wohl kaum, dass das Publikum ihm das abnehmen würde. So zählte er ein und begann zu singen. Doch nicht nur er setzte hier ein. Viele aus dem Publikum folgten ihm – jeder für sich, ganz leise, doch trotzdem zusammen. Aus allen Richtungen kam diese Vertrautheit, als würde man sich schon ewig kennen.
Schließlich verhallte ‚Above The Clouds Of Pompeii‘ mit dem Abgang der Band. Lange Minuten vergingen und einige im Publikum ließen sich zu den Garderoben treiben, als das wohl schönste passierte, was an diesem Abend hätte von der Band kommen können.
Es war nicht etwa der Umstand, dass die Band eine Zugabe spielte, obwohl sie es vorher so vehement ausschlossen. Es war der Umstand, dass sie sich für den Song ‚Bad Blood‘ direkt in die Menge stellte, in den Mittelpunkt des Saals und diesen Song akustisch spielten. Das Publikum huldigte dies mit einem großartigen Kniefall und hockte sich um die Band herum hin. So entwickelte sich aus dem Moment heraus eine Zusammenkunft, die auf beiderseitiger Anerkennung basierte. Man konnte das Gefühl bekommen, bei einem Wohnzimmerkonzert gelandet zu sein.

Bear's Den

Bear’s Den

Zu ewigen Dank verpflichtet

Hatten sie sich hiernach wieder zur Bühne zurückgearbeitet, sprach Davie nochmals an, wie wunderbar die Band Berlin finde und, was wohl eher spaßig gemeint war, dass sie sich bereits nach Wohnungen umgesehen hätten. Berlin gibt viel und deshalb seien sie besonders überwältigt hier spielen zu können.
Was folgte waren ein hymnisches ‚Gabriel‘ und der Opener des Debütalbums ‚Island‘ – ‚Agape‘.
‚Agape‘ schloß den Abend ab, wie der Epilog eines großartigen Buches – mit choralem Gesang, Gitarrenbegleitung und bedächtiger Stille.
Und plötzlich waren sie weg. Angekündigt und doch unerwartet entließen Bear’s Den das Publikum in die herbstliche Sonntagnacht und gaben der Menge eine Stimmung mit auf den Weg, die wirkte, als hätte man einen jahrelang nicht gesehenen Freund wieder getroffen und festgestellt, dass man sich eigentlich ganz schön vermisst hatte.

Låpsley ist bei sich und teilt doch

Låpsley konnte man bereits letztes Jahr hier kennenlernen, war doch ‚Holding On‘ eine so großartige Ballade, die durch einen eleganten Beat, einem Klavier und vor allem Holly Låpsley Fletcher’s klare Stimme zu überzeugen wusste. Nun ist ein neuer Song veröffentlicht worden, der entweder zu einer weiteren EP gehören wird, oder aber als Vorbote für ein Debütalbum fungieren soll. ‚Hurt Me‘ ist elektronischer geworden, der Song wird nicht mehr nur durch Låpsley’s Stimme getragen, sondern erlaubt mehr Melodien. Und genau dieser Mix, der nun noch ausgeglichener klingt, könnte zu Låpsley’s Markenzeichen werden. Zwar hat die vorherige Single ‚Brownlow‘ auch deutlich mehr elektronische Momente gehabt, doch ist ‚Hurt Me‘ vom Songaufbau, viel stimmiger. Er spricht jeden an, so sind emotionale wie auch dramaturgische Höhen drin, wie auch Totenstille. Dies alles lässt ‚Hurt Me‘ zu einer ganz großen Ballade werden.

Tink x Tazer – Azealia Banks trifft Disclosure

Der Song ist kaum ruhig sitzend auszuhalten. Aber der Reihe nach.
Da wäre als erstes der junge DJ und Produzent Tazer aus Oxford, der bereits letztes Jahr auf der vielbeachteten Future Radio One Liste von BBC Radio-1 Moderator Zane Lowe landete und dem dadurch eine steile Karriere prognostiziert wurde. Zum anderen wäre die 20 jährige und aus Amerika kommende, Rapperin Tink zu nennen, die gerade an ihrem Debütalbum arbeitet. Zusammengekommen, sind Tink und Tazer durch einen Zufall. Die Rapperin hatte den Song ‚Wet Dollars‘, den Tazer bereits vor zwei Jahren veröffentlichte, im Netz gehört und den Drang verspürt, irgendwas damit zu machen. So reimte Tink dazu ein paar rotzige Rap-Zeilen und legte sie über ‚Wet Dollers‘. Diese Version schickte sie dann Tazer, der das so gut fand, dass er ihr eine Kollaboration anbot. Herausgekommen ist ein energiegeladener House-Rap, der an eine Kollision von Disclosure und Azealia Banks erinnert. So eine Wucht an Song hatte zuletzt wohl auch nur Azealia’s ‚212‘ geschafft. Nun überrumpeln Tink x Tazer uns damit.