Voll Energie kommen sie auf uns zugerannt – Port Isla

Spielwütig sind viele Bands. Doch scheitert die ein oder andere Band daran, dass Ihre Musik nicht auf den Zuhörer überspringt. Die aus Norwich, Großbritannien, kommende Band Port Isla hat sich einen Indie-Rock ausgesucht, der sowohl in kleineren Clubs als auch in großen Stadien wunderbar funktioniert. So, dass sie sich keine Gedanken über den Funken, der überspringen soll, machen müssen. ‚A.L.I.V.E‘ heißt ihre aktuelle Single und ist eine unglaublich tanz- und mitsingbare Nummer. Sänger William Bloomfield hat mit seiner kraftvoll, markanten Stimme einen Wiedererkennungswert der Port Isla in die richtige Richtung lenkt. Bereits seit Wochen ausgebucht, treten sie auf jedem Festival und BBC Gig der Insel auf und spielen in ausverkauften Hallen. Wenn das nicht die aller besten Voraussetzungen sind um erfolgreich zu werden. Wir dürfen gespannt sein.

Port Isla - A.L.I.V.E

Port Isla – A.L.I.V.E

 

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The Best Of 2015 Vol.: 04

Und nun die aktuelle und vierte Playlist 2015

The Best Of 2015 Vol.: 04

The Best Of 2015 Vol.: 04

01. Avalanche City – Inside Out

02. Jamie XX feat. Romy – Loud Places

03. Broken Back – Halcyon Birds

04. Editors – No Harm

05. James Bay – Let It Go

06. Many Things – Holy Fire

07. Raving George feat. Oscar & The Wolf – You’re Mine (Original Mix)

08. Port Isla – In The Long Run

09. Alabama Shakes – Don’t Wanna Fight

10. Gypsy & The Cat – Can’t Stop me Now

11. MIA. – Lauffeuer

12. The Maccabees – Marks To Prove It

13. Oliver Schories – Fields Without Fences

14. Matoma & Notorious B.I.G. feat. Ja Rule & Ralph Tresvant – Old Thing Back

15. Brandon Flowers – Can’t Deny My Love

16. Gengahr – She’s A Witch

17. Pitbull feat. Ne-Yo – Time Of Our Lives

18. Of Monsters And Men – I Of The Storm

19. Lena – Traffic Lights

20. Retro Stefson – Malaika

21. Peking Duk feat. Safia – Take Me Over

22. San Cisco – Run

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The Best Of 2015 Vol.: 03

Hier kommt die dritte Playlists für 2015

The Best of 2015 Vol. 03

The Best of 2015 Vol. 03

01. Möwe – Birds Flying High

02. Christine And The Queens – Saint Claude

03. Lexer feat. Belle Humble – Feels Like This

04. Echosmith – Bright

05. Soak – Sea Creatures

06. Lost Frequencies feat. Easton Corbin – Are You With Me

07. Mew – Water Slides

08. Broiler feat. Ravvel – Wild Eyes

09. Jomy – Lonely Without You

10. Jess Glynne – Hold My Hand

11. MNEK – The Rhythm

12. Malky – Diamonds (Acoustic Version)

13. Hot Chip – Need You Now

14. Natalie Imbruglia – Instant Crush

15. Of Monsters And Men – Crystals

16. Major Lazer feat. DJ Snake & MØ – Lean On

17. Klingande feat. Broken Back – Riva (Restart The Game)

18. Vallis Alps – Young

19. Kaparta – Let Us Hear (Original Mix)

20. Mini Mansions – Freakout!

21. Superfood – You Can Believe

22. The Vaccines – Handsome
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Die Meister sind zurück – Chemical Brothers

Seit mehr als 24 Jahren bestimmen sie die elektronische Musik von Großbritannien. Tom Rowlands und Ed Simons alias The Chemical Brothers haben schon viel erreicht. Neben einem Brit Award haben sie auch mehrere Grammy Awards gewonnen und sind mit Songs wie ‚Block Rockin‘ Beats‘, Hey Boy Hey Girl‘, ‚Galvanize‘ oder ‚Do It Again‘ so gut wie jedem ein Begriff. In den letzten Jahren jedoch ist es ziemlich ruhig um das Duo geworden. Hatten sie zwar 2010 noch ein Album veröffentlicht, ging ‚Further‘ aber fast gänzlich am Mainstream vorbei. Nun kommt nach fünf Jahren das achte Studioalbum ‚Born In The Echoes‘ auf den Markt und zeigt mit der Single ‚Go‘, dass die beiden Briten noch reichlich abliefern können. So ist ‚Go‘, wie einst bei ‚Galvanize‘ mit einem griffigen Rap vom New Yorker Rapper Q-Tip gespickt und lässt mit einem rauen Housebeats und Synthiesounds die alten Zeiten der Chemical Brothers aufleben. Hierbei ist der Songs so kurz wie knackig und wird nicht nur in den Clubs auf der Insel für schweißtreibend, volle Tanzflächen sorgen.

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Aurora Aksnes rennt mit den Wölfen

Bereits im September 2014 konnte man auf Soundtrack-of-my-life.com über die junge Norwegerin Aurora Aksnes und ihren Auftritt, beim Showcase-Festival First We Take Berlin, lesen. Wirkte sie damals noch Mädchenhaft und zurückhaltend, hat sie sich in den letzten Monaten eine zunehmende Souveränität erspielt. Diese brachte ihr schließlich nicht nur einen Tweet von Katy Perry auf Twitter ein, sondern auch eine Auszeichnung als Newcomerin des Jahres bei den P2 Awards. Nicht zuletzt durch ihre kraftvollen Songs und der verletzlichen Stimme schafft es Aksnes zum Kritikerliebling der Musikszene. Tritt sie im Juli auf dem MELT!-Festival auf, ist sie bereits jetzt mit ihrem Song ‚Running With The Wolves‘ überall zu hören. Denn der Mobilfunkanbieter Vodafone benutzt ‚Running With The Wolves‘ für die aktuelle TV-Kampagne. ‚Running With The Wolves‘ ist ein gegensätzliches Popgerüst von einem Song. Wechselt er doch immer wieder zwischen zurückhaltenden, elektronischem Arrangement und opulent, dramatischem Refrain. Aurora Aksnes ist also auf dem besten Weg groß zu werden.

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Nicht aus den USA, sondern aus den Niederlanden – Kensington

Ein guter Gitarrenriff ist die halbe Miete. So könnte es im Falle von Kensington lauten. Sind sie doch seit fast zehn Jahren als Band zusammen unterwegs, kann das aus Utrecht kommende Quartett bereits auf eine gesunde Karriere zurückblicken. So veröffentlichten sie 2010 und 2012 die ersten beiden Alben. Hierbei klangen sie noch sehr experimentierfreudig und ließen eine musikalische Linie noch vermissen. Dies sollte sich allerdings mit dem, 2014 erschienenem, dritten Studioalbum ändern und ihre Musik spürbar reifer klingen lassen. Darüber hinaus ist auch der Stadionsound unüberhörbar gewachsen. Eloi Youssef hat hierbei eine wunderbar rauchig, kratzige Stimme, die an Caleb Followill von den Kings Of Leon erinnert. Mit der aktuellen Single ‚War‘ gehen sie somit auch den Weg, den die Kings Of Leon hätten einschlagen sollen. Denn der poplastige Indie-Rock versrpricht nicht nur viel Spaß beim Hören sondern hat auch eine Nachhaltigkeit, die der Band nur gut tun kann.

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Die Dunkelheit kann so sanft sein – Carice van Houten & Michael Prins

Wenn kreative Menschen aufeinander treffen, kann es gewaltig schief gehen oder aber auch großes zustande bringen. Im Falle des niederländischen Singer/Songwriters Michael Prins war dies eher ein Zufall. Arbeitet er gerade an seinem, im Sommer erscheinenden, zweiten Album, war er mit den Aufnahmen zu einem Song noch nicht ganz zufrieden. Ihm fehlte ein Akzent. Diesen fand er, wie eingangs erwähnt, eher durch Zufall in der Schauspielerin Carice van Houten. Wurde sie mit dem Film Zwartboek (Black Bock) über Nacht und über die Landesgrenzen hinaus zu einer gefragten Schauspielerin. Hier sang sie Lieder wie ‚Die fesche Lola‘. Sah Michael Prins Zwartboek zwar nie, hörte er aber von dem Gesangstalent van Houtens. So fragte er sie kurzerhand ob sie nicht einen Part im Song ‚Fear Not‘ übernehmen wolle. Dies ließ sich van Houten nicht nehmen, ist ‚Fear Not‘ doch eine schöne, reduzierte Ballade die von einem Piano und sanftem Schlagzeug begleitet wird. Um so aufmerksamer folgt man dem Text und Zusammenspiel van Houtens und Prins‘. Die Beiden harmonieren hierbei so gut, dass man sie ermutigen möchte, weitere Songs zusammen zu veröffentlichen.

Carice van Houten & Michael Prins - Fear Not

Carice van Houten & Michael Prins – Fear Not

 

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Rae Morris ist in Love Again

Die Britin Rae Morris hat spektakuläre zwölf Monate hinter sich. Es sollte ihre sechste Single ‚Closer‘ sein, die ihr im Frühjahr 2014 plötzlich Aufmerksamkeit zuteil werden ließ. So nahm BBC Radio 1 ‚Closer‘ in die Playlist auf und sorgte so für eine sofortige Erhöhung ihres Bekanntheitsgrades. Mit ‚Under The Shadow‘ schaffte sie es dann sogar bis zu den deutschen Indie-Radiostationen. Nun wird mit ‚Love Again‘ eine weitere Single ihres, im Januar, veröffentlichten Debütalbums ‚Unguarded‘ rausgebracht. ‚Love Again‘ ist hierbei so schmerzlich vertraut und geht mit dem Hörer durch die einzelnen Phasen eines Endes einer Beziehung. Von der Trennung, über die Trauerphase bis zum neu verlieben. Das alles vereint Rae Morris in ihrer Stimme und packt es in 3 Minuten und 48 Sekunden. So zündet sie ein Feuerwerk an Emotionen und vermittelt zeitgleich wie inspirierend diese Phasen sein können.

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Der Anker in Australien – Birds Of Tokyo

Es ist immer wieder bemerkenswert, was für große musikalische Stars ein jedes Land hat. Ob nun in Frankreich, Deutschland, Brasilien oder Japan. Doch erstaunlich ist es, wenn Länder, deren Amtssprache Englisch ist, Künstler haben, die seit mehr als zehn Jahren ganz ob sind und bisher dennoch keinen internationalen Erfolg verzeichnen konnten.
So zu beschreiben wäre die Bandgeschichte von Birds Of Tokyo. Gründete sich die Band 2004 in Perth hatte sie bereits mit ihrem Debütalbum ‚Day One‘ unglaublichen Erfolg in Australien und schaffte es bis auf Platz 3 der australischen Independent Charts sowie sich ‚Day One‘ dort mehr als 36 Wochen in den Top10 halten konnte. Bereits mit ihrem zweiten Album belegten sie auch in den offiziellen australischen Album Charts Platz 3. Mit ihrem, im Jahr 2013 veröffentlichtem Album ‚March Fires‘ hatten sie dann das erste Mal die Spitze der Charts erreicht. Und ganz nebenbei mit der Single ‚Lantern‘ nicht nur ihre bis heute höchste Singlechart-Postion – Platz 3 – erreicht sondern auch international auf sich aufmerksam gemacht.
Nun wird dieses Jahr zunächst einmal eine EP veröffentlicht deren gleichnamige Single ‚Anchor‘ vom Rolling Stone als „Rührend, hymnischer Sound, der wie für das Stadion konzipiert wurde“ beschrieben wird. Und so ist ‚Anchor‘ dann auch eine verträumte und elektronisch unterstützte Alternative-Rockballade die im Refrain so sphärisch davon schwebt als würde man abends am See die Glühwürmchen umherschwirren sehen.

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Tief, dunkel und verträumt – Halsey

Stell Dir vor, Du hörst einen neuen Song von MS MR und stellst fest, dass sie es gar nicht sind. So oder zumindest so ähnlich wird es wohl dem ein oder anderen gehen, wenn er das erste Mal einen Song der amerikanischen Sängerin Halsey hört. Ähnelt ihre Stimme doch der von Lizzy Plapinger von MS MR nur zu sehr. Auch überschneiden sich ihre Gesangsstile.
Doch trotz dieser offensichtlichen Ähnlichkeiten, entstehen in den Songs immer wieder Momente der Eigenständig- und Persönlichkeit. So ist, anders als bei MS MR, der Anteil der sanften und zurückhaltenden Momente viel größer und lässt Halsey nicht auf elektronische Musik beschränken. Schließlich ist die gerade einmal 20 Jahre alte Ashley Nicolette Frangipane in einer sehr musikalischen und multikulturellen Familie, mit großem Hang zur Musik, aufgewachsen. So überzeugt der neue Song ‚Is There Somewhere‘ durch eine Mischung aus Dreampop und Indie/Songwriting. Wer Poliça, MS MR und Purity Ring mag, wird auch Halsey in sein Herz schließen.

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