Es bleibt, was es ist – Florence And The Machine

Es bleibt Kunst, was Florence Welsh anpackt. Nun ist die dritte Single veröffentlicht und diese zeigt, dass Florence And The Machine auch auf dem dritten Album nichts an Zugkraft verloren haben. Mit ‚Ship To Wreck‘ ist Welsh’s Stimme einmal mehr in Hochform und zeigt akustisch, wie kraftvoll sie selbst in den hohen Tönen klingt. Dazu kommt eine Gitarre die den Sound der achtziger Jahre aufgreift und eine angenehm, treibende Stimmung erzeugt.
Ebenso sicher ist, dass es von Florence And The Machine kein 0815-Video geben wird. So ist einmal mehr im Clip zu ‚Ship To Wreck‘ das Zweifeln an den eigenen Entscheidungen zu sehen und eine daraus resultierende Unsicherheit im handeln. Als nächsten Schritt dürfen wir dann aber endlich der Veröffentlichung von ‚How Big, How Blue, How Beautiful‘ entgegensehen.

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The next big smash – Blonde

Mit ‚I Loved You‘ hatte das, aus Bristol kommende, DJ Duo Jacob und Adam, alias Blonde, erste Erfolge feiern können und landete auf Platz sieben der britischen Singlecharts. Nun folgt mit ‚All Cried Out‘ der nächste große Clubhit. Mit im Boot auch dieses Mal wieder eine Gaststimme. War es bei ‚I Loved You‘ noch Melissa Steel, singt nun der amerikanische Schauspieler und Sänger Alex Newell die Lyrics. Newells irritierende Art als Schauspieler zu agieren oder zu singen lassen den Hörer oft verwundert aufhorchen. Kann man seine Stimme doch nur schwer eindeutig einem Geschlecht zuordnen. Um so besser passt seine Stimme jedoch zum aktuellen 90er-Jahre-Revival. Klingt sie doch ekstatisch und sorgt für einen Discosound wie einst in den siebziger Jahren. So dürfte klar sein, dass Blonde nicht nur ein sehr gutes Gespür für neue Künstler haben, sondern auch noch grandiose Tracks produzieren können.

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Anlauf Nummer zwei für Rhodes

Ende Oktober 2014 wurde Rhodes hier bereits vorgestellt. Klang die Nummer ‚Worry‘ doch so schön verträumt und emotional geladen. War man sich damals sicher, dass David Rhodes kurz vor seinem Durchbruch stehen würde, blieb es jedoch unerwartet ruhig um ihn. Nun startet er einen neuen Anlauf und bringt mit ‚Turning Back Around‘ eine Steigerung zu ‚Worry‘ heraus. Das heißt soviel wie, dass es noch verträumter und noch emotionaler auf ‚Turning Back Around‘ zugeht. Rhodes ist hierbei schneller geworden, der Beat ergreifender und holt einen regelrecht ab. Somit wird es wohl Zeit ein erstes Album zu veröffentlichen. Andernfalls würde Rhodes Gefahr laufen, in der schnelllebigen Musikszene gänzlich unterzugehen. Doch solange hören wir einfach ‚Turning Back Around‘ in Dauerschleife.

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Twenty One Pilots setzen sich durch

Noch nie etwas von Twenty One Pilots gehört?! Das ist gleichwohl verständlich sowie verwunderlich. Haben sie doch bereits drei Alben herausgebracht und machen mit der Ukulele, den Synthesizern, Drums und dem Klavier einen Musikmix der so frisch klingt, als würden sie gerade erst am Anfang ihrer Karriere stehen. Noch dazu kommt, dass der Gesang des Sängers Tyler Joseph klar und voller Energie ist. Mit der Veröffentlichung ihres vierten Albums ‚Blurryface‘ im Mai kommt nun auch endlich eine Single auf den Markt, die das Zeug hat, eine ganz große Nummer zu werden. So ist ‚Tear In My Heart‘ gespickt mit einprägsamen Refrains, abwechslungsreichen Melodien und einem frischen Sound. Dies alles ist wohlgemerkt zu finden auf dem vierten Album des, aus Amerika kommenden, Duos.

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Er ist Soul, Er ist Funk, er ist Disko – Er ist Nile Rodgers

Wahrscheinlich werden viele Nile Rodgers erst seit dem Album ‚Random Access Memories‘ kennen, auf dem er einige Songs mit geschrieben und produziert hat. So kann man Rodgers beispielsweise auf Daft Punks Hit ‚Get Lucky‘ hören und ihn auf der Bühne dazu singen sehen. Doch Rodgers ist nicht erst seit Daft Punk eine Größe. Vielmehr ist er ein Urgestein der Disco-Ära der 70er und 80er Jahre. So produzierte und arbeitete er an Songs von Sister Sledge, David Bowie, Madonna, Avicii und Disclosure mit. Doch sein größter Coup gelang ihm mit der Gründung der Gruppe Chic, mit der er zahlreiche weltweit Hits veröffentlichte und so Songs wie ‚Dance, Dance, Dance‘, ‚Good Times‘ und ‚Le Freak‘ bis heute Garanten für Partystimmung sind.
Nun, 23 Jahre nach der letzten Platte von Chic, kommt mit dem Song ‚I’ll Be There‘ ein neuer Chic-Song auf den Markt und lehrt allen Popmusikern, was es heißt gute, moderne und vor allem skandallose Musik zu machen. Und so klingt ‚I’ll Be There‘ auch gar nicht mal mehr so anders als das aktuelle Material von Küntlern wie Daft Punk oder Pharrell Williams. Die Tanzbarkeit ist hier enorm und der Feel-Good-Charakter katapultiert einen 40 Jahre zurück.

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Vance Joy ist ‚Georgia‘ verfallen

Das Jahr 2014 war das Jahr für den Australier Vance Joy. Hat er es doch mit seinem Song ‚Riptide‘ in die Charts von 17 Ländern geschafft. es folgten weitere Songs wie ‚Mess Is Mine‘ und ‚Wasted Time‘ sowie das nun veröffentlichte ‚Georgia‘.
Dieser Song stellt für Joy, nach eigenen Angaben einen seiner Favoriten auf seinem Debütalbum dar. Hatte er zunächst nur eine vage Idee, lag der Song über fünf Jahre bei Joy im Schubfach, bis er im Frühjahr 2014 dann endlich die Melodie und den Text dazu fand. Herausgekommen ist eine klare und gefühlvolle Ballade.

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EDITORS!

Sie sind wieder da! Die Editors aus Birmingham kommen dieses Jahr mit neuem Material zurück. Nachdem sie sich nach ‚In This Light And On This Evening‘ vier Jahre Zeit ließen, kommt nur zwei Jahre nach ‚The Weight Of Your Love‘ das noch unbetitelte fünfte Album auf den Markt. angekündigt wird dieses mit der ersten Single ‚No Harm‘, die auf der offiziellen Editors Homepage als kostenfreier Download angeboten wird. ‚No Harm‘ lässt vermuten, dass das fünfte Album wieder ruhiger werden wird als es mit ‚The Weight Of Your Love‘ der Fall war. So besteht es doch aus einem reduzierten Synth-Beat und der mal tiefen, mal falcettartigen Stimme Tom Smith‘. Stets dabei der leichte Hall der Stimme. ‚No Harm‘ ist düster, tief und bedrohlich. Als würde man auf einer schlecht beleuchteten Straße ausloten wie man einer gegenüberstehenden Bedrohung entkommen kann, bevor diese einen angreift.

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Mit ‚Do You Remember‘ von Jarryd James kommt ein neuer Überhit aus Australien

Wir erinnern und noch gut daran, als Gotye mit seiner etwas anderen Nummer ‚Somebody That I Used To Know‘ die Popcharts rund um den Globus durcheinander brachte. Nun kommt der Nachwuchs zum Zuge. Jarryd James aus Brisbane, Australien, hat in den vergangenen zwölf Monaten bereits BROODS und Angus & Julia Stone als Support unterstützt und Anfang dieses Jahres seine Debütsingle ‚Do You Remember‘ veröffentlicht. Diese stieg bis auf den zweiten Platz der australischen Charts und ist eine Mischung des reduzierten Sounds von Gotye’s ‚Somebody That I Used To Know‘ und der Wucht von Awolnation’s ‚Sail‘. Dabei singt James hier fein und zerbrechlich zu einem zurückhaltenden Gitarrenspiel. Nun erreicht ‚Do You Remember‘ auch endlich Europa und wird hier wohl ebenfalls großen Zuspruch erhalten. Ist die Single doch so einprägsam und James als Singer/Songwriter viel zu interessant um verpasst zu werden.

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Flashback in die 80er. Für Shura tickt die Uhr. 

Bereits vor einigen Monaten wurden hier die Songs ‚Touch‘, Just Once‘ und ‚Indecisions‘ vorgestellt. Alle drei sind wunderbare, an den achtziger Jahren orientierte, Songs. Seitdem wartet man sehnsüchtig auf ein Debütalbum der Britin. Nun wurde mit der neuen Single ‚2shy‘ auch endlich ein erstes Album für 2015 angekündigt. Wann dies erscheint und wie es heißen wird, steht dabei allerdings noch nicht fest. Doch ist der Klang wohl weiterhin auf einer Welle mit den ersten Veröffentlichungen von Jessie Ware. Soll heißen; sanft, souliger achtziger Jahre Pop. ‚2shy‘ zeigt auch, dass das Potenzial, einen Song wie aus den achtziger Jahren kommend, klingen zu lassen nicht mit Kitsch einhergehen muss. So singt Shura davon, von einer Person zu kommen, zu der man mehr als nur Freundschaft empfindet. Sich dann allerdings auf dem Heimweg darüber ärgert nicht seine Gefühle preisgegeben zu haben. Dieses Gefühl kennt wohl jeder. Shura besingt es in ‚2shy‘ allerdings so warm und verletzlich, dass man denkt, man selbst wäre gerade auf diesem Heimweg.

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Wie ein Franzose erst Ost- und schließlich ganz Europa in Clublaune versetzt – Feder

Alle Jahre wieder kommt es im Frühjahr zu den ersten Vorhersagen, welcher Song zum Sommerhit des Jahres avancieren könnte. Gewinner der letzten Jahre hatten immer wieder eines klargestellt und zwar, dass es kein Schema F gibt. Waren doch bisher mal absurd, poppige Tracks wie ein Ketchup Song oder rumänische Stewardessen über Wochen ganz oben in den Charts,  kommen auch immer regelmäßiger anspruchsvolle Songs auf diesen Platz. Sie passen in Genres wie Hip-Hop, R&B oder auch Dance.
Nun haben wir mit dem französischen DJ Feder einen Act der letzteren Kategorie auf der Liste. ‚Goodbye‘, den er uns nun präsentiert, ist hier dann aber auch alles andere als gewöhnlich. So mischt Hadrien Federiconi, wie der Südfranzose und heute in Paris lebende DJ, mit bürgerlichem Namen heißt, Deep-House mit einer prägnanten Frauenstimme und bringt eine wahnsinnig eingängige Dancenummer auf den Markt, die wohl nur noch auf den richtigen Moment wartet, um auch bei uns durchzustarten. Immerhin ist Feder mit ‚Goodbye‘ bereits in einigen ost- und südosteuropäischen Ländern bis an die Spitze der Charts gestiegen. Es dürfte also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis auch bei uns ‚Goodbye‘ die vorderen Ränge belegt.

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