Klingande spielen uns den Sommer vor

Noch vor zwei Jahren war Klingande wohl nur unter Freunden ein Begriff. Dann kam ‚Jubel‘ – ein Song der wie gemacht für den Sommer war – im Winter heraus. Er wurde dennoch zum Millionenseller und verkaufte sich weltweit knapp 1,5 Millionen Mal. Nun, etwas erholter vom Ruhm, kommt Cédrich Steinmyller alias Klingande mit dem Song ‚Riva‘ zurück und legt noch einen drauf. Denn dieses Mal kommt eine männliche Stimme zum Einsatz. So hat sich Klingande den aus Paris kommenden Indie/Electro-Sänger Broken Back mit ins Boot geholt. Stimmlich irgendwo zwischen Asaf Avidan und Milky Chance, passt die so erzeugte Athmosphäre wunderbar in das Klangbett von Klingande. Zeichnet sich ‚Riva‘ doch durch Mundharmonika- und Gitarrensound sowie einem schweren Housebeat aus. Nun fehlt also nur noch der Sommer.

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Und man verliebt sich in einen Song – Jamie XX feat. Romy

Es ist dieser Moment, in dem man zum aller ersten Mal einen Song hört und nach den ersten fünf Sekunden das warme Gefühl der Geborgenheit spürt. Das in sich kehren und abschweifen. So geschehen bei Jamie XX‘ neuen Song. Mit ins Boot geholt hat er sich seine langjährige The XX-Bandkollegen Romy. Doch wer jetzt denkt, dass The XX jetzt etwa getrennte Wege gehen, der hat weit gefehlt. Auch hier wird an neuem Material gearbeitet, das mit viel Glück bereits Ende 2015 erscheinen könnte. Nun war Jamie XX, der bereits seit einigen Jahren auch als Remixer und DJ unterwegs ist, eben schneller. So kommt am 1. Juni sein zweites Album ‚In Colours‘ raus das ‚Loud Places‘ heißen wird. Wie eingangs erwähnt ist Romy hierbei die gesangliche Unterstützung und singt so verzaubernd wie eh und je. Hinzu kommt ein tiefer, fast schon Dreamdance angehauchter, Housebeat und ein singender Männerchor. Dies alles verbindet sich in 5:04 Minuten zu einem Gesamtkünstwerk wie es nur aus dem Hause rund um The XX kommen kann.

http://de.musicplayon.com/play?v=498785&quality=hd

Jamie XX feat. Romy – Loud Places

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Der Mann der großen Worte – Brandon Flowers

Er gehört zu einer der erfolgreichsten Bands der letzten Jahre und dennoch ist sein Name nicht Allen ein Begriff. Brandon Flowers – Sänger der US-Alternative-Band The Killers – stand bereits mit seinem Solodebüt ‚Flamingo‘ dem Erfolg seiner Band in nichts nach. Nun kommt mit ‚The Desired Effect‘ Flowers zweite Soloplatte raus und hat mit der ersten Single ‚Can’t Deny My Love‘ einen Song veröffentlicht, der direkt aus den 1980er Jahren kommen könnte. So erinnert die von Ariel Rechtshaid produzierte Single nach Frankie Goes To Hollywood bei der Flowers helle Stimme erfrischend klingt und deutlich weniger verspielt als noch auf seinem Debütalbum. Es scheint als ob Flowers sich in Stellung gebracht hat um den Frühling zu erobern. 

Brandon Flowers – Can’t Deny My Love

Platz 6, 2, 1, 1 – das ist Jess Glynne

Ihr Siegeszug liest sich wie eine märchenhafte Erfolgsgeschichte. Ist Jess Glynne durch den Clean Bandit Song ‚Rather Be‘ bekannt geworden, der sie auch gleich bis auf Platz 1 der Charts katapultierte. Es folgten zwei eigene Top Ten Hits sowie ein weiterer Song als Gastsängerin auf dem Route 94 Song ‚My Love‘, der ebenfalls direkt auf Platz ein stieg. Nun ist es an der Zeit für Glynne einen eigenen Hit auf die Eins zu bekommen. Die Zeichen dafür stehen mit ‚Hold My Hand‘ dann auch äusserst günstig. Ist ‚Hold My Hand‘ doch eine weitere, schillernde Pophymne die sich zwar nicht auf Glynne’s Stimme ausruht, doch aber auf Dieser aufbaut. Und so wird ‚Hold My Hand‘ ganz sicher bis an die Spitze der Charts in ihrem Heimatland steigen.

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Ein großer Star macht auf Newcomer – Natalie Imbruglia

Man könnte in der schnellen Popmusik sagen, sie sei ein Newcomer, doch würde man dann satte 17 Jahre ihrer Musiklaufbahn verschweigen. Die Rede ist von Natalie Imbruglia. Ihr Hit ‚Torn‘ katapultierte sie vor 17 Jahren an die Spitze der internationalen Charts. War es der freche Zwist, den sie in ‚Torn‘ unverholen darstellte und so sympatisch machte – mit gerade einmal 22 Jahren. Es folgten drei weitere Alben und der Wechsel zurück zum Schauspiel, aus dem sie auch kam. Seit dem letzten Album sind 6 Jahre vergangen und so wurde es Zeit für neue aber auch andere Musik. Und so hat sich Imbruglia ein paar ihrer schönsten, von Männern gesungenen, Songs rausgesucht und neu interpretiert. Das im Sommer erscheinende Album heißt dann auch treffend ‚Male‘ und hat als erste Single den Song ‚Instant Crush‘, von Daft Punks letztem Album ‚Random Access Memories‘, im Gepäck. Imbruglia selbst begründet das covern gerade dieses Songs damit, dass sie das Thema im Songtext so berührt hat und durch Julian Casablancas einzigartiger Stimme nicht für Jeden klar zu erkennen ist.
So ist aus dem Frenchhouse-Track eine Folk- und Poplastige Nummer geworden, die zu keinem Moment am Tempo des Originals verloren gehen lässt. Und sind wir mal ehrlich, wer fühlt sich nicht bei der Stimme Imbruglias zurück in die eigene Jugend oder Kindheit versetzt?!

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Die fantastischen Alabama Shakes sind zurück!

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben uns die Südstaatler von Alabama Shakes mit einem Debütalbum ‚Boys & Girls‘ überrascht. Konnte es doch durch die Gesang und den Sound überzeugen. Vor allem Brittany Howards Stimme ist hierbei hervorzuheben und als einzigartig zu nennen. Nach mehreren Grammynominierungen kommen sie nun mit ihrem zweiten Album zurück und liefern mit der ersten Single ‚Don’t Wanna Fight‘ gleich einen grandiosen Blues Rock Song ab. Howards Gesang ist hier zwar melodischer mit ungewohnten Höhe in der Stimme, die Musik jedoch ist rauer geworden und probiert sich aus. So ist es eine Symbiose entstanden, die ‚Don’t Wanna Fight‘ konzentrierter klingen und eine Reifung raushören lässt.

 

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Raving George – 17, 19, 21 und die dunkle Housemusik

Raving George feat. Oscar & The Wolf – You’re Mine

Die Erfolgsgeschichte schreibt sich fort. Raving George, das ist eine belgische DJane, die mit 17 Jahren, beim Musik hören, einen Plan schmiedete. Nur zwei Jahre später legte sie bereits auf dem Festival Tomorrowland auf um wiederum zwei Jahre später sich im Studio des Radiosenders Studio Brussel wiederzufinden- mit ihrer eigenen Show. So beschreibt wohl ein Wort am besten den Weg der mittlerweile 22 Jährigen – Zielstrebigkeit. Und mit diesem Charakterzug geht es mit ihr und für sie kontinuierlich nach oben. Nun ist der neueste Track You’re Mine erschienen und featured gleich noch einen weiteren belgischen Act. Die vier Jungs der ebenfalls aus Belgien kommenden Elektro-Pop Band Oscar And The Wolf leihen Raving George ihre Stimmen und den einzigartigen Dreampop. Nichts desto trotz bleibt You’re Mine eine tiefe, düstere Housenummer die ebenso an einem Montagmorgen um 5 Uhr bei Sonnenaufgang in der legendären Bar 25 gespielt werden könnte.

Schon lange keinen Saxophonsong mehr gehört?! Hier kommt das DJ-Duo Broiler!

Sie sind beide 23 Jahre alt, kommen aus dem norwegischen Drammen und teilen die Freude an elektronischer Musik. Mikkel und Simen sind das DJ-Duo Broiler. Als Dieses haben sie bereits mehrer norwegische Top10 Hits, sowie zwei Nummer 1 Songs veröffentlicht. Nun kommt einer der beiden Charttopper auch bei uns raus und wird hierzulande wohl sehr hoch in die Charts vorstoßen. Ist doch ‚Wild Eyes‘ eine perfekte Mischung aus Minimal House und Pop. Die Zeit der elektronischen Saxophonsongs ist zwar noch nicht all zu lange her, doch warum verstecken, wenn ein Song so gut sein kann?! Als Stimme ist die Sängerin Ravvel mit dabei, die Anfangs wie die der Newcomerin Soak aus Großbritannien klingt. Und so arbeitet sich der Song von einem balladesken Start zu einem vollen EDM-Track auf und lässt die Füße fast von selbst tanzen. Nach Charteinstiegen in Österreich, Dänemark und Belgien wird es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis ‚Wild Eyes‘ auch bei uns im Radio läuft.

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Dreampop aus Down Under – Vallis Alps

Es gibt noch nicht viel über diese Band zu berichten, so neu sind sie. Vallis Alps sind Parissa und David aus Camberra, Australien. Sie bezeichnen ihren Sound selbst als akustisch, futuristisch, elektronisch, nostalgischen Synthiepop. Und haben damit genau ins Schwarze getroffen, hat doch der nun veröffentlichte Song ‚Young‘ von all diesen Stichpunkten etwas. Verspielt wäre allerdings ein weiterer zutreffender Stichpunkt. Befindet sich ‚Young‘ auf der, vor kurzem, veröffentlichten ersten EP von Vallis Alps, kann die insgesamt vier Songs umspannende gleichnamige EP nur empfohlen werden, ist ein jeder Song doch ein kleine Geschichte. So wird von Vallis Alps in 2015 wohl noch mindestens eine weitere EP erscheinen, wenn nicht sogar bereits an einem Album gearbeitet wird. Zumindest haben sie dies für dieses Jahr auf ihrer Agenda zu stehen.
Doch hier ersteinmal das zum Aufstehen, zum in der Frühlingsonne durch den Park radeln, oder zum Abends entspannen, passende ‚Young‘

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Island bewegt sich – Of Monsters And Men sind zurück

Was haben Of Monsters And Men 2012 für ein Bilderbuch-Durchbruch gehabt. Waren sie mit der Single ‚Little Talks‘ in den weltweiten Top 10 und wurde auch ihr Debütalbum ‚My Head Is An Animal‘ zu einem weltweiten Erfolg. Währenddessen erntete die Band eine Nominierung nach der Anderen, wie dem Juno Award, dem ECHO oder mehreren MTV Awards. Seitdem sind drei Jahre vergangen, in denen die Vier um Frontsängerin Nanna Bryndís Hilmarsdóttir an neuem Material gearbeitet haben. Und so kommt mit ‚Crystal‘ nun die erste Single aus ihrem zweiten Album ‚Beneath The Skin‘ heraus. Markant ist hier einmal mehr Nannas wunderschöne Stimme, die so nordisch klingt, dass man sich sofort in einer rauen Bucht wiederfindet. Dazu kommt die gewohnt opulente Musik, die mit Schellen, Trompeten und Trommeln alle Register zieht und in die Fabelwelt eintaucht. So schreibt sich die Geschichte eines kleinen, fünfköpfigen, nordischen Stammes fort.

 

http://www.vevo.com/watch/of-monsters-and-men/Crystals-%28Lyric-Video%29/USUMV1500128?syndicationid=bb8a16ab-1279-4f17-969b-1dba5eb60eda&shortlink=EdvEwb&country=DE

Of Monsters And Men – Crystal

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