Satellite Stories werden größer und größer

Sie kommen aus Finnland und machen Indie Rock. Seit The Rasmus und Sunrise Avenue wissen wir, dass Musik aus Finnland auch hierzulande erfolgreich sein kann. Nun veröffentlichen die Finnen um Satellite Stories in wenigen Wochen ihr drittes Album ‚Vagabonds‘. Und was sie auf ihrem zweiten Album ‚Pine Trails‘ mit Songs wie ‚Campfire‘ und ‚Sirens‘ schon bewiesen haben, wird auf dem nun folgenden Album wohl konsequent ausgebaut. Denn die Vier sind weit mehr als eine nach-Two-Door-Cinema-Club-klingenden Band. Sicher ist die Nähe zu den Briten nicht von der Hand zu weisen. Ebenso hört man, wie bei Two Door Cinema Club nur noch deutlicher die Spielwut der jungen Band heraus. Auf der neuen Single ‚Heartbeat‘ zeigen sie sich allerdings dann doch wieder etwas ungewohnt. Gingen ihre Songs in der Regel immer direkt nach vorne und holten alle Tanzwütigen von der ersten Sekunde an zum tanzen ab, orientiert sich ‚Heartbeat‘ an den großen Songs von Bands wie Keane. Dies soll allerdings keine Abkehr von ihren gewohnt lautstarken Indie-Songs sein, sondern viel mehr eine Facette und Abwechslung darstellen die ihre Musik ausmacht. So kann man ‚Heartbeat‘ auch fernab der Tanzfläche immer und immer wieder hören.

Advertisements
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.

Der Meister des Indie Folks – José González

José González ist der Ausreißer des schwedischen Musikmarktes. Ist das Land doch vornehmlich bekannt für seine qietschig lauten Popkünstler wie ABBA, Alcazar oder Ace Of Base. Doch nun kommt der Indie/Folkstar mit seinem dritten Album ‚Vestiges & Claws‘ zurück. Vor allem seine Interpretationen bekannter Songs anderer Künstler wie ‚Teardrop‘ von Massive Attack und ‚Heartbeats‘ von The Knife haben ihm eine riesige Fangemeinde eingebracht. Dabei sind sowohl seine eigenen als auch die gecoverten Songs in einer Ruhe wiedergegeben, die den Hörer zum träumen anregt. Ist es doch dieses Fernweh, dass González, mit seiner sanften Stimme, begleitet von einer Gitarre, auslöst. Dies hat er auf seiner neuesten Single ‚Leaf Off/The Cave‘ wieder einmal selbst in Perfektion abgeliefert. Wechselt seine Stimme hier doch so minimalistisch zwischen Verzweifelung und Hoffnung, Freude und Trauer. So stellen oft schon zwei aufeinander folgende Worte diesen Bruch dar. Somit schafft González einen immensen Spielraum zur Interpretationen und sperrt seine Hörer nicht in ein musikalisches Korsett.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.

Razz- Deutschrock der so gar nicht danach klingt.

Man könnte sagen, dass sie gerade einen Lauf haben. Razz, das sind vier aus dem Emsland kommende Jungs die alle um die 18 Jahre alt sind. Ihr Wohnort hört auf den Namen Schöninghsdorf und fasst gerade einmal 1.500 Einwohner. Daher war es nur noch eine Frage der Zeit bis die Vier flügge werden mussten und raus in die Welt wollten. So kam ihnen das Musizieren gerade Recht. Machen sie seit 2011 zusammen Musik haben sie sich jeden ihrer Auftritte hart erarbeitet und so ging der Weg nur in eine Richtung, nämlich nach oben. Und so können sie sogar einen Auftritt auf einer Hurricane-Festival-Bühne zu ihren Erfahrungen zählen. Ende 2014 folgte dann ein Auftritt bei der 16. FritzNacht der Talente. Hier hatten sie das Publikum sofort von sich überzeugen können und gingen am Ende als Sieger in der Kategorie Musik nach Hause. Nun wird fleißig am ersten Album gearbeitet, das noch 2015 erscheinen soll. Mit der Single ‚Youth and Enjoyment‘ zeigen Sie eindrucksvoll, wie der Rock-Sound der Neunziger in das Jahr 2015 transportiert werden kann! Und dieser Sound klingt groß, dabei fällt vor allem die Stimme Niklas Kaisers auf, die so rau und tief ist und durch einen einprägsamen englischen Akzent besticht.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.

The Best Of 2014 Vol.: 12

Da es Ende 2014 ganz schön turbolent wurde, folgen hier noch die Playlisten der Monate September, Oktober, November und Dezember.

The Best Of 2014 Vol. 12

01. Galantis – Runaway (U & I)

02. Years & Years – Desire

03. Bear Hands – Giants (Adrien Lux Remix)

04. Bilderbuch – Spliff

05. Deaf Havana – Everybody’s Dancing And I Want To Die

06. Hozier – Take Me To Church (The Fruityman & Baccito Remix)

07. James Newton Howard feat. Jennifer Lawrence – The Hanging Tree

08. Alex The Flipper – Patty

09. Chris Malinchak feat. MNEK – Happiness

10. Madonna – Living For Love

11. Seinabo Sey – Younger (Kygo Remix)

12. James Bay – Hold Back The River

13. AnnenMayKantereit – Oft Gefragt

14. Låpsley – Falling Short

15. Shura – Indecision

16. James Vincent McMorrow – Higher Love (C-ro Edit)

17. Hana – I Don’t Want To

18. Gorgon City feat. Jennifer Hudson – Go All Night

19. Walking On Cars – Always Be With You

20. Rae Morris – Under The Shadows

21. Tonbandgerät – Alles Geht

22. Carnival Youth – Never Have Enough

23. Blonde – I Loved You

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.

The Best Of 2014 Vol.: 11

Da es Ende 2014 ganz schön turbolent wurde, folgen hier noch die Playlisten der Monate September, Oktober, November und Dezember.

The Best Of 2014 Vol. 11

01. Jonah – All We Are

02. AlunaGeorge – Supernatural

03. Yumi Zouma – Alena

04. Raury feat. Vancouver Sleep Clinic – Superfly

05. Bear Hands – Giants

06. The Asteroids Galaxy Tour – Rock The Ride

07. 3viertelelf – Cabrio

08. Macy Gray – Hands

09. The Dø – Despair, Hangover & Ecstasy

10. The Kooks – See Me Now

11. Go Back To The Zoo – You

12. G-Eazy feat. Devon Baldwin – Let’s Get Lost

13. Urban Cone – Sadness Desease

14. Rae Morris – Closer

15. FKA Twigs – Video Girl

16. Sirens Of Lesbos – Long Days, Hot Nights (Claptone Remix)

17. The 1975 – Medicine

18. Blaudzun – Too Many Hopes For July

19. Noel Gallaghers High Flying Birds – In The Heat Of The Moment

20. Mark Ronson feat. Bruno Mars – Uptown Funk

21. The Magician feat. Years & Years – Sunlight

22. Patrick Topping . Forget (Original Mix)

23. Teemid feat. Joie Tan – Crazy

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.

The Best Of 2014 Vol.: 10

Da es Ende 2014 ganz schön turbolent wurde, folgen hier noch die Playlisten der Monate September, Oktober, November und Dezember.

The Best Of 2014 Vol. 10

The Best Of 2014 Vol. 10

01. MNRS – Costs

02. Spoon – Do You

03. Rhodes – Worry

04. Cosby – Boon Bane

05. Mary Lambert – Secrets

06. Clean Bandit feat. Jess Glynne – Real Love

07. Noah & The Whale – Lifetime

08. James Vincent McMorrow – Higher Love

09. J. Roddy Walston – Take It As It Comes

10. The Ting TIngs – Do It Again

11. Missy Higgins – Shark Fin Blues

12. Pharell Williams feat. Daft Punk – Gust Of Wind

13. Gwen Stefani – Baby Don’t Lie

14. Hudson Taylor – Chasing Rubies

15. Chvrches – Get Away

16. Milwalkie – Black Alexander – Awaking

17. Alvvays – Archie, Marry Me

18. Highasakite – Darth Vader

19. Judith Holofernes – Pechmarie

20. Damien Rice – I Don’t Want To Change You

21. Soak – B a noBody

22. Lenny Kravitz – The Chamber

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.

The Best Of 2014 Vol.: 09

Da es Ende 2014 ganz schön turbolent wurde, folgen hier noch die Playlisten der Monate September, Oktober, November und Dezember.

The Best Of 2014 Vol. 09

The Best Of 2014 Vol. 09

01. Aurora Aksnes – Awaking

02. Tokio Hotel – Love Who Loves You Back

03. Vancouver Sleep Clinic – Hold On We’re Going Home

04. Vance Joy – Miss Is Mine

05. Zola Jesus – Go (Blank Sea)

06. Paolo Nutini – Iron Sky

07. Still Parade – Reunion

08. Time Square feat. Xavier Rudd – Follow The Sun

09. Gorgon City feat. Zak Abel – Unmissable

10. Phia – Do You Ever

11. Sigma feat. Paloma Faith – Changing

12. The Kite String Tangle – Arcadia

13. Damien Rice – My Favorite Faded Fantasy

14. San Fermin – Sonsick

15. TCTS feat. K Steward – Games

16. The/Das – Miami Waters

17. The Lumineers – Visions Of China

18. Meghan Trainor – All About That Bass

19. Gossling – Harvest Of GoldAurora Aksnes – Awaking

20. Man Without Country – Puppets

21. Vic Mensa – Down On My Luck

22. Firekites – Closing Forever Sky
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.

Die Glasgower Indiepioniere – Belle & Sebastian

Seit nunmehr fast zwanzig Jahren machen Stuart Murdoch und Co. zusammen als Belle & Sebastian Indie-Pop. Waren die Musiker anfangs nur einem kleinen Publikum aus Glasgow und Umgebung bekannt, bauten sie über die Jahre stetig mit ihren Alben eine beachtliche Fangemeinde auf. Auch heute sind Belle & Sebastian noch immer eine Band die nicht im Rampenlicht steht aber ihre Fans gefunden hat. Gerade ist das neunte Album ‚Girls In Peacetime Want To Dance‘ erschienen und beweisen Belle & Sebastian hier einmal mehr ihr Feingefühl für sanfte Indietöne und pfiffige Kompositionen. Hinzu kommt die vertraut warme Stimme von Stuart Murdoch. Auf der aktuellen Single ‚Nobody’s Empire‘ singt Murdoch über seine, während seiner Kindheit andauernden, Krankheit und sorgt so abermals für einen typischen Belle & Sebastian Song. Das dazugehörige Video wurde mit Bildern von Fans, dem Archiv der schottischen Nationalgalerie und Sequenzen des Models Tamzin Merchant zusammengestellt. Merchant mimt hierbei Murdochs Gesang nach und lässt den Zuschauer so etwas irritiert zurück. Gerade dies ist der Grund für die treue Fangemeinde. Sind die Nuancen der Veränderung doch so sanft und fließend, dass man sich nie auch nur einen Moment entfemdet fühlt.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.

Die Kunst der Musik – Angels & Airwaves

Man könnte Angels & Airwaves schlicht als Alternative Rockband aus den USA bezeichnen. Doch würde man den drei Jungs um Tom DeLonge damit Unrecht tun. Sind sie doch längst dem Schreiben-Abliefern-Konzerte-geben-Kasse-machen-Modus entwachsen. So wurde ihre 2010 veröffentlichtes Album ‚Love‘ durch DeLonge’s sozial-, kulturelles Netzwerk Modlife vertrieben und gänzlich kostenlos digital verbeitet. Wochen später folgte eine physikalische Variante des Albums. Hierbei sah sich Modlife als Anbieter und Netzwerk verschiedenster Vertriebswege. Konnte man doch über Modlife vom digitalen Download über Konzerttickets bis zu Special Limited Editons und Postern alles rund um die Künstler erwerben. ‚Love: Part Two‘ aus dem Jahr 2011 wurde so nur konsequent auf ihrem eigenem Label To The Stars Record veröffentlicht.
Nun ist mit ‚The Dream Walker‘ ein weiteres Konzeptalbum entstanden das gleichzeitig zum Rundumschlag ausholt. Ist das Album doch nur Teil eines ganzen Multimediaprojektes das sowohl das Album als auch einen Kurzfilm, ein gedrucktes Comic, eine Bilderbuchgeschichte sowie einzelne Videos und Animationen um einen fiktiven Charakter namens Poet Anderson beinhaltet. Somit ist klar, dass es sich bei Angels & Airwaves nicht mehr einfach nur um eine US-Amerikanische Alternative-Rockband handelt. Vielmehr sind es Musiker die es verstanden haben ihre Fans durch verschiedenste moderne Medien und Plattformen anzusprechen und gleichzeitig ihrer Kreativität schier endlose Möglichkeiten zu geben. So ist einer der vorab veröffentlichten Songs ‚Tunnels‘ auch ein Stück vom alten Gut DeLonge’s. Hört man doch auf der Ballade den typisch, epischen Sound der nicht zuletzt durch DeLonge’s Gesang hervorgerufen wird, wirkt sie in ‚Tunnels‘ fast schon zweitrangig, ist das Schlagzeug, die Gitarre und sind die Trommeln doch allgegenwärtig und zumeist im Vordergrund. So wie einst bei Blink-182 ist dann auch das Erfolgsrezept bei Angels & Airwaves, über den neuen Weg der Vermarktung hinaus, ein tyisches DeLonge-Album.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.

Will Robert ist eine Stufe entfernt vom Durchbruch

Ihr habt von Will Roberts noch nicht gehört? Kein Wunder, die meisten Briten wohl auch nicht. Und das, obwohl der, aus Haverfordwester, Wales stammende, Sänger in den nächsten Wochen gleich sechs mal in London auftreten wird. Somit wird sich dann auch zumindest auf der Insel jeder nach ihm Umsehen. Denn schon 2014 hatte er auf den Straßen und Plätzen großer europäischer Städte wie Rom, Amsterdam und Hamburg gespielt und somit einen Weg eingeschlagen, der auch Passenger zu Weltruhm geführt hatte. Nun steht die nächste Stufe auf seinem Weg nach ganz oben an, denn wurde er 2014 noch vom lokalen BBC-Ableger in Cambridgeshire unterstützt und konnte auf Introducings auftreten, hat ihn die BBC Radio One vor wenigen Tagen auf ihre Playlist genommen. So hat er die Chance in den kommenden Wochen ein Millionenpublikum durch das Radio zu erreichen. Es dürfte also nur noch eine Frage der Zeit sein, bis wir den wunderschön, sanften Song ‚City Lights‘ auch bei uns hören werden. So hat Roberts auf ‚City Lights‘ seine ganz eigene Art des Gitarre spielens zur Perfektion ausgebaut und lässt den Song stark und auch fragil zugleich wirken. 2015 sollte man sich demnach auf Roberts definitiv gefasst machen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Allgemein. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.