Galantis bereiten uns auf den Jahrteswechsel vor

Galantis ist wohl diese Art Projekt, dass man Supergroup nennen könnte, wäre es eine solche Konstellation. Besteht Galantis aus den beiden Masterminds Linus Eklöw, seines Zeichens bekannt unter dem Namen Style Of Eye und Christian Karlsson, einer der drei Genies von Miike Snow und zweite Hälfte von Bloodshy & Avant. Das letztere Duo ist unter Anderem für Produktionen von Katy Perry, Britney Spears, Christina Milian und Madonna verantwortlich und hat vof Spears‘ ‚Toxic‘ 2005 sogar einen Grammy gewonnen.
Die zweite Hälfte von Galantis, Linus Eklöw, kann sich auf die Fahne schreiben lassen, dass er den Welthit ‚I Love It‘ von Icona Pop feat. Charlie XCX mitgeschrieben und -produziert hat.
So sind diese beiden Herren also alles andere als Neulinge in diesem Genre und heizen nun mit ihrem eigenen Projekt Galantis ordentlich ein. ‚Runaway (U & I)‘ ist dabei die dritte produzierte Single und gleichzeitig wohl der Vorbote des Debütalbums. Gehört diese Nummer doch, wie für den Jahreswechsel geschrieben, auf jede gute Party.

Mit diesem Song wünsche ich allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2015 und einen erfolgreichen Start in Dieses.

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Jung, frisch und aus Riga – Carnival Youth

Wenn man von jungen Indie/Folk-Bands spricht kommen einem als Nationen wohl Länder wie Großbritannien, Australien oder Amerika in den Sinn. Doch vielleicht wollen Carnival Youth genau dass erreichen, dass man sich irritiert fragt, ob es wirklich sein kann, dass Riga in diesem Genre mitmischt. Ihrer Musik lässt jedenfalls keinen Zweifel zu, dass diese Band eine gute Chance hat erfolgreich zu werden. So haben sie bereits erste Shows auf europäischen Festivalbühnen wie dem Sziget- oder dem Reeperbahnfestival gespielt und in Deutschland Mitte September ihre erste EP veröffentlicht. Nun soll am 13. Februar 2015 das Debütalbum in Deutschland veröffentlicht werden und die erste Single ‚Never Have Enough‘ strotzt nur so von Sympathie und frischen Folk und Indie-Beats. Könnte die Stimme der Jungs noch etwas mehr in den Vordergrund rücken, erinnern sie bereits jetzt an Bands wie The Lumineers. So steht für die vier Letten 2015 ganz im Zeichen des Tourens, treten sie doch im März in einer Vielzahl deutscher Städte auf. Der Grundstein ist also gelegt.

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Hana – wie eine Schwester Ellie Gouldings

Hana kommt aus dem beschaulichen Penarth in Wales, Großbritannien, das rund 20.000 Einwohner zählt. Hier hat die gerade einmal 14 jährige Hana bereits eine anschauliche Fanbase aufbauen können, die es letztendlich sogar hinbekam die Aufmerksamkeit des Introducing Teams der BBC auf sich zu ziehen. Doch gibt es dabei nur einen Haken. Hana klingt und sieht aus wie eine 14 Jahre alte Variante Ellie Gouldings. Klingt ihre Stimme doch fast zum verwechseln ähnlich nach der Gouldings, geht ihr Sound ebenso in diese Richtung. Dies ist aber wohl auch dem aktuellen Trend der Insel geschuldet, was weiblich Stimmen angeht. Es sei Hana zu wünschen, dass sie sich in diesem Becken voll mit Künstlern trotz der Ähnlichkeit zu Goulding etablieren kann, ist doch der Song ‚I Don’t Want To‘ viel zu rund und schön um ihn zu verpassen. Hier sieht man dann auch, dass sich Popsongs, anno 2014, dann doch stark von ihren schlechten Vorgängern der frühen 2000er unterscheiden.

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Jacqueline Govaerts stiller Charity-Song aus den Niederlanden

Es gibt viele davon, sie haben alle das Ziel zu helfen und doch bleiben sie oft nur eine Oberflächlichkeit – Charitysongs. Ob es nun Band Aid, Band Aid 10, 20 oder 30 ist. So herausragend der Wille ist, so große Probleme gibt es mit der Authentizität des Songs und mit den singenden Künstlern. Denn wenn sonst eher rüde Rapper plötzlich von Weihnachten singen, lässt sich das nur schwer vereinen. Jacqueline Govaert hat sich diesem Thema anders genähert. Hat sie doch einen Text geschrieben, der auf Ihren Erfahrungen und ihrem Leben beruht und damit den Song glaubhaft gemacht. Geht es ihr doch darum zu zeigen, wie sie selbst bereits als kleines Kind solche Charitysongs mitgesungen hatte und dachte, dass sie und alle um sie herum etwas verändern könnten. Heute, fast 20 Jahre später, stellt sie allerdings fest, dass sich seitdem nicht viel getan hat. Doch ist diese Feststellung nicht etwa der Auslöser um zu resignieren. So bringt sie es in ihrem Song ‚Make A Sound‘ auf den Punkt. Denn wer nicht aufsteht und etwas sagt, wird auch nichts bewirken. Und sei es noch so klein.

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Mit Tom Odell durch die Festtage

Hat Tom Odell mit dem Song ‚Another Love‘ doch so einige Türen geöffnet bekommen, ist dies nicht zuletzt seiner zarten und zerbrechlichen Stimme zu verdanken. Kann er Worte doch so sanft aussprechen, dass sich der Hörer fühlt, als würde er sich an ein sanftes Kissen lehnen. Arbeitet Odell momentan an seinem zweiten Album hat er für eine britische Warenhauskette einen Weihnachtssong eingesungen, der an Liebenswürdigkeit kaum zu überbieten ist. So nahm Odell sich den Beatles-Klassiker ‚Real Love‘ und packte ihn in ein Pianogewand. Herausgekommen ist dieser sanfte Song der uns eine Weihnachtsgeschichte erzählen möchte. Hierbei ein Tip: Sucht Euch das Werbevideo raus und seht es Euch an.

http://www.myvideo.de/watch/11330199/Tom_Odell_Real_Love

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Låpsley – Für die ruhigsten Stunden des Jahres eine neue große Stimme

Holly Låpsley Fletcher aus Liverpool hat wohl lange genug zugesehen, wie die gute und anspruchsvolle Musik aus den britischen Radios von Partysounds und strippenden Sängerinen vertrieben wurde. So kam sie 2013 aus ihrem Kämmerlein hervor, in dem sie Songs schreibt seit sie 12 Jahre alt ist, und bestritt die Bühne für sich. Mit Auftritten auf dem Glastenbury Festival, BBC Introducing Bühnen und weiteren Konzerten hatte sie die Aufmerksamkeit schnell auf sich gezogen. Seit Oktober 2014 kann Låpsley sich nun auch voll und ganz auf die Musik konzentrieren, hat sie doch seitdem einen Plattenvertrags bei XL Recordings. Spielt sie neben dem Klavier, Gitarre und Oboe ist es vor allem ihre oktavenreiche Stimme die hervorsticht. Erinnert sie doch sehr an die erhabene Stimme der Frontsängerin Hannah Reid von London Grammar. So kommt bereits Anfang Januar eine erste EP raus und wird Lust auf mehr machen.

Mit dieser wundervollen Stimme wünsche ich allen Lesern frohe Weihnachten.

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Madonna kommt!

Am 20. Dezember ist, für Madonnas Verhältnisse, etwas ungewöhnliches passiert. Hatte sie doch schon bei ‚Hard Candy‘ damit zu kämpfen, dass noch nicht fertig produzierte Songs ihren Weg ins Internet gefunden hatten. Nachdem vor einer Woche erneut Songs aus ihrem im März erscheinendem Album ‚Rebel Heart‘ im Netz auftauchten, geht sie nun in die Offensive und veröffentlicht gleich sechs Songs via iTunes. Diese schlagen ein wie eine Bombe und besetzen in zahllosen Ländern sechs Positionen zwischen Platz 1 und 20. Darüber hinaus lassen diese Songs den ersten Eindruck zu, wohin Rebel Heart musikalisch gehen soll. Ist doch auf der, eigentlich für den Valentinstag zur Veröffentlichung geplanten, Single ‚Living For Love‘ Madonnas Stimme sowohl altbekannt hoch als auch tief und lässt an die Zeiten von ‚Ray of Light‘ und ‚American Life‘ erinnern. Doch ist die Musik modern und an den amerikanischen Pop/R&B angelehnt, was nicht zuletzt an den Produzenten liegt. Sind doch so bekannte Namen wie Kanye West, Diplo und Billboard als Produzenten tätig als auch einer der aktuell angesagtesten DJ’s Avicii. Diese Mischung lässt Madonna frischer klingen als zuletzt und macht Hoffnung, dass das kommende Album wieder mehr zu ihrer Musik zurückfindet. ‚Living For Love‘ ist hierbei eine wunderbare Elektro/Pop-Nummer die mit einer derben Bass-Bridge aufwartet und Madonna in Höchstform zeigt.

 

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Walking On Cars – sie stehen an dem Punkt der so vieles für Ihre Zukunft bedeutet

Es ist diese Frage, die viele sich nie im Leben stellen wollen und doch irgendwann damit konfrontiert werden. Die Frage nach einer Entscheidung die das Leben verändern könnte. Genau an diesem Punkt ist die irische Rock/Pop-Band Walking On Cars angekommen. Spielten sie sich doch, seit ihrer Gründung 2010, Monat für Monat, Jahr für Jahr durch die irischen Pubs und Festivals und lenkten so immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Bis ungefähr Mitte 2014, floß noch jede Einnahme in die Band zurück und deckte so nur das Nötigste um das Leben der Bandmitgleider bestreiten zu können. Und so kam es zu der Entscheidung den nächsten großen Schritt zu gehen. Da kam es Walking On Cars gerade recht, dass EMI Records an die Tür klopfte. Nun, mit einem großen Plattenlabel im Rücken, breiten sich auch die Flügel der Band aus, dies hört man nicht zuletzt in ihren Songs. Ist doch die neue Single ‚Always Be With You‘ eine frische Pop/Rocknummer die an die guten Zeiten des amerikanischen Pop/Rocks á lá Lifehouse und The Calling erinnert. Denn waren es gerade die warmen Stimmen der Frontsänger, die dazu führten, dass man sich gut aufgehoben fühlte. So wird man sehen wie weit ihre Flügel sich ausbreiten können.

Solange und Jessie Ware bekommen Zuwachs – Shura

Shura kommt ursprünglich aus Moskau, ist sie doch die Tocher einer russischen Schauspielerin und eines britischen Regisseurs. Doch reichte diese Kreativität noch nicht aus, war es Shuras Bruder, der sie zur Musik brachte. Dies geschah eher indirekt, wollte Shura ihren Bruder, der als Drum’n’Bass-DJ aktiv ist, doch beeindrucken und fing deswegen mit dem produzieren an. Und so macht sie, von der aktuellen britischen Frauenmusik und ihren Einflüssen aus den späten 80er Jahren beeinflusst einen Sound der R&B und Synthesizer vereint. So schafft Shura einen 80’s Mix der mit melancholisch verträumten Gesang versehen wurde. Waren Anfang 2014 bereits die beiden Songs ‚Touch‘ und ‚Just Once‘ in aller Munde kam mit der nun veröffentlichten dritten Single ‚Indecision‘ sogar ein Plattenvertrag bei einem Major Label zu Stande. Shura wird so zu einem der heiß gehandelsten Acts 2015 aufsteigen.

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Ein neues Album von Coldplay! Endlich! Moment… war da nicht vor ein paar Monaten erst eins?!

Richtig! Wurde ‚Ghost Stories‘ doch erst vor sieben Monaten veröffentlicht, fallen die Jungs um Chris Martin schon wieder mit der Tür ins Haus und kündigen das siebte Album ‚A Head Full Of Dreams‘ an. Dieses soll, laut eigener Aussage der Band, eine Zäsur hinter all das setzen, was Coldplay bisher erreicht haben. Inwiefern es die Band danach weiterhin gibt oder welche Musik sie danach verfolgt bleibt offen. Dies könnte natürlich ein gewiefter Marketinggag sein, wäre Coldplay nicht eine Band die gänzlich auf solche Mittel verzichten würde. Mit ‚Miracles‘ kommt nun aber ein Song auf den Markt, der sowohl als erste Single des kommenden Langspielers fungiert, als auch zum Soundtrack des Angelina Jolie Dramas ‚Unbroken‘ beigesteuert wurde. Hierbei reiht sich ‚Miracles‘ in die Zeit von ‚X&Y‘ ein und kommt als ruhiger und frischer Song daher. Nach Stadionalben wie ‚Viva la Vida or Death And All His Friends‘ und ‚Mylo Xyloto‘ war ‚Ghost Stories‘ schon ein Weg zurück zu den musikalischen Anfängen der Band. ‚Miracles‘ reiht sich nahtlos dazu ein zu dem Coldplay-Sound der frühen 2000er Jahren zurückzukommen.

http://vimeo.com/114266401

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