Amber Run – Folk-Rock aus Nottingham

Amber Run - Spark

Amber Run – Spark

Die Vier von Amber Run gibt es als Band gerade einmal seit zwei Jahren. Doch konnten sie mit wenigen EP’s die Aufmerksamkeit auf sich lenken und haben so sogar das BBC-Radio mit ins Boot geholt. Sind die vier allerdings noch so jung, dass sie zeitgleich noch gemeinsam zur Uni gehen, haben sie mit ihrem aktuellen Song Sparks eine Nummer abgeliefert die sehr an Mumford & Sons erinnert, wenn auch die Stimme von Frontsänger Joe Keogh eher an Gary Lightbody von Snow Patrol denken lässt. Sparks ist eine wunderbare Folkhymne die es auf den Herbst abgesehen hat und uns schöne Momente bescheren könnte.

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The Avener – Mythen um The Avener

The Avener – Fade Out Lines

Wer oder was ist The Avener?? Was man weiß ist, dass er wohl ein französischer DJ ist, der als Ghost Producer bereits an unzähligen Produktionen beteiligt war. Nun wollte er wohl nicht länger im Schatten seines Könnens stehen und arbeitet aktuell an seinem ersten eigenem Album. Als erste Single hierfür ist gerade der Song Fade Out Lines erschienen. Und was uns hier für eine Deep-House-Track vorgeführt wird, lässt wohl die größten Tanzmuffel schwofen. Denn hat doch dieser Song den Flair eines 60s Songs mit dem Klangbett eines aktuellen Stückes. So spielt eine der Frontsängerin Nouvell Vagues hier eine tragende Rolle und macht den Song so verblüffend fesselnd. Der perfekte Song für den Spätsommer.

Stell Dir vor, Du wärst ein grandioser DJ und keiner weiß es – DJ Zinc

Benjamin Pettit alias DJ Zinc wäre so ein DJ. Macht er doch bereits seit mehr als 20 Jahren Musik und verändert stets seinen musikalischen Fokus. Hat es 1995 noch mit Jungle-Tunes begonnen, ging es weiter mit Drum’n’Bass und Breakbeats um schliesslich zur House Musik zu kommen. Dabei sind seine Track so einflussreich wie die vieler bekannter DJ’s doch ist sein Bekanntheitsgrad nie wirklich im Pop angekommen. Dies wird sich nun ändern, denn mit ‚Show Me‘ hat er eine Single parat die den aktuellen 90’s Hype vollends aufnimmt und damit in einer Reihe mit den ganzen Chartstürmern steht. Dafür mit ins Boot geholt hat sich Pettit, neben den beiden Künstlerinnen Ayo Sato und Bambi Sato, die ihre Tanzstil Waaking im Video unter Beweis stellen, auch Sneaky Sound System. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen.

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Die Geschwister Echosmith

So müsste die Band eigentlich heißen. Sind die vier Mitglieder doch alle samt Geschwister. Doch das ist nicht das einzige interessante an der Band Echosmith. Denn die vier Bandmitglieder haben gerade mal ein Alter von 15, 17, 18 und 21 Jahren, was eigentlich mit pubertärem Verhalten einhergehen müsste. Doch nicht bei ihnen, sind sie doch bereits seit fünf Jahren zusammen als Band unterwegs und wuchsen in einem musikalischen Haushalt auf. Nun kommt mit dem Song ‚Cool Kids‘ wohl der verdiente Durchbruch. Ist es doch ein lupenreiner Indiepopsong. Die stimmliche Klangfarbe der Frontsängerin Sydney, die stark an Ellie Goulding erinnert, ist dann auch, neben der Produktion des Songs der maßgebliche Teil des Erfolgs. Leicht verträumt, und voller Kraft singen und klingen Echosmith schon jetzt wie eine ganz große Band.

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Highasakite und die Hymne des Berlin Festivals

Was gab es nicht in den letzten Jahren alles für frische Newcomer die die Verantwortlichen des Berlin Festivals als Hymnen-Geber auserkoren hatten. Neben I Heart Sharks ‚Neuzeit‘ für das 2012er Festival waren 2013 die Hambuger von Pool mit ‚Harm‘ dran. Nun kommt für die 2014er Hymne mal ein Act aus Norwegen zum Zuge. Highasakite ist eine fünfköpfige Band die eine Version des Indie Pops für sich entdeckt hat, der leichter nicht klingen könnte. Fängt der Song ‚Since Last Wednesday‘ doch mit einem Bass und leisen Klängen an, singt Helene Håvik glockenklar bis zum Einsetzen des Schlagzeuges. Die damit einhergehende Steigung hin zu einem opulenten Indie-Rockbrett macht den Song immer wieder auf’s Neue zu einem Highlight. Dies wird der Band wohl im Berliner Umfeld so einige neue Fans bescheren. Zu Recht, wäre es doch viel zu schade Highasakite zu verpassen.

 

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Ben Howard kommt gewaltig zurück

Ben Howard – das ist dieser unscheinbare Musiker aus Großbritannien der es geschafft hat mit seinen leisen und oft zutiefst traurigen Songs die Herzen zu erobern. Haben doch seine Lieder eben nicht dieses aufgesetzt wehleidige in der Stimme und wirkt sie dennoch von grundauf verletzt. Mit diesem Mix schaffte er es vor drei Jahren bis nach ganz oben und gewann so sogar zwei BRITAwards. Nun steht nach drei Jahren das Nachfolgewerk an und die erste Single hätte nicht treffender gewählt sein können. Ist doch ‚I Forget Where We Were‘ noch epischer, noch drängender und wirkt verletzt und verträumt zugleich. Wird so das zweite Album, liegt ihm nicht nur die britische Musikwelt zu Füßen.

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Neues vom Weltenbummler George Ezra

Hat George Ezra noch in seinem Song Budapest davon gesungen, diese Stadt für die Eine zu verlassen und alles aufzugeben. Dauerte es lange bis er ersteinmal in Budapest war. Denn reiste er doch zuvor durch ganz Europa, schaffte er es dennoch nicht, nach Budapest zu kommen. Dies hat sich nun geändert und sein Song läuft nach wie vor rauf und runter. Nun legt er mit der Single ‚Cassy O‘ nach und lässt uns am zweiten Teil seiner Liebesgeschichte teilhaben. Denn nun will „die Eine“ – Cassy O – abhauen, für die er aus Budapest nach Australien gereist ist. Und diese ganze Geschichte, singt Ezra mit einem so frechen Timbre, dass man ihm nur zu gern beipflichten und mit ihm einen Abend um die Häuser ziehen möchte.

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Dem Mainstream bewusst den Rücken gekehrt?!

Wenn man dies bei einer Popband wie Coldplay überhaupt behaupten kann, dann nach dem aktuellen Album. Sind es doch weniger die großen Hymnen als vielmehr zurückhaltende teilweise experimentelle Songs, die das Album bestimmen. Und so war der geneigte Pop-Radio-Fan auch verdutzt, als die Vorabsingle ‚Midnight‘ veröffentlicht wurde. Besaß sie doch so gar keinen Stadionsound. Doch so ganz wollten die Jungs es dann wohl doch nicht sein lassen. Haben sie doch mit ‚A Sky Full Of Stars‘ einen, von Avicii produzierten, Song abgeliefert, der zumindest noch versöhnlich die Hörer streichelt, die solche opulenten Songs gewohnt sind. Doch sind die restlichen Songs eher an den ersten beiden Alben ‚Parachutes‘ und ‚A Rush Of Blood To The Head‘ orientiert. Sie sind ruhig, klein und strahlen eine Sensibilität aus. Und genau diese Sensibilität weist die nunmehr vierte Singleauskopplung ‚True Love‘ auf, die mit Chris Martins sanfter und zugleich gewohnt hoher Stimme das Gefühl vermittelt, ein guter Freund erzähle eine Geschichte.

 

http://www.muzu.tv/coldplay/true-love-musikvideo/2287625/

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The Best Of 2014 Vol.: 07

Bevor die August-Ausgabe folgt, kommt ersteinmal die geballt Juli Ladung zum Zuge.
The Best Of 2014 Vol.: 07

CD 1

01. Jess Glynne – Right Here

02. Cazzette feat. The High – Sleepless (Club Edit)

03. Marv & Philipp Dittberner – Wolke 4

04. Alt-J – Hunger Of The Pine

05. Fink – Looking Too Closely

06. Hozier – Sedated

07. Kovacs – My Love

08. Kidnap Kid – Like You Used To

09. ZHU – Faded

10. Christopher – Mama

11. Mausi – My Friend Has A Swimming Pool

12. Michael Jackson & Justin Timberlake – Love Never Felt So Good

13. Catfish & The Bottlemen – Homesick

14. Watermät – Bullit

15. Birdy Not About Angels

16. Roosevelt – Small Hours

17. Peking Duk feat. Nicole Millar – High

18. Sheppard – Geronimo

19. Run River North – Excuse

20. The Riptide Movement – All Works Out

21. Truls – Out Of Yourself (Roosevelt Remix)

22. MIA. – Queen (Whyman Remix)
CD 2

01. FM Belfast – Brighter Days

02. Digitalism feat. Youngblood Hawke – Wolves

03. Disclosure – Grab Her

04. Rüfüs – Sundream

05. Clueso – Freidrehen

06. Beatsteaks – Gentleman Of The Year

07. Honeyblood – Super Rat

08. The War On Drugs – Red Eyes

09. Miley Cyrus feat. Nelly – 4×4

10. Ella Eyre – If I Go

11. MØ – Walk This Way

12. Jaws – Think Too Much, Feel So Little

13. FKA Twigs – Two Weeks

14. OK KID – Grundlos

15. Shakira – Dare (La La La)

16. Maroon 5 – Maps

17. Hudson Taylor – Battles

18. Noosa – Sail

19. Nicki Minaj – Pills’n‘ Potions

20. Sofi De La Torre – Vermillion

21. Steffen Linck – Sticks & Stones (Sascha Kloeber Bootmix)

22. Kasper Bjørke feat. CTM – Sylvia

23. The Majority Says – Silly Ghost
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Gaslight Anthem überraschen mit der Single ‚Get Hurt‘

Gaslight Anthem - Get Hurt

Haben sich die, aus New Jersey stammenden, Jungs in den letzten Jahren stetig weiter, die Chartsleiter, hochgearbeitet steht mit dem aktuellen fünften Album wohl das Ankommen im Rockolymp bevor. Denn hat sich die Band doch mit ihrem fünften Album spürbar von den vorhergehenden entfernt. Ist der Sound größer und sind die Gesten opulenter geworden. Das Beispiel der neuen Single ‚Get Hurt‘ passt sehr gut dazu. Klingt sie doch wie eine Rockballade aus den achtziger Jahren. Denn in die Richtung ging es Brian Fallon und Co. auch. Sie versuchten rauszufinden, was die großen Rockbands wie die Rolling Stones, U2 oder Pink Floyd taten, um solchen Einfluss auf die nachfolgenden Generationen zu haben. Das Ergebnis ist ‚Get Hurt‘. Und die gleichnamige Single besticht durch ein Gefühl, das sowohl die Gitarre als auch die Stimme von Fallon überträgt, als würde man sich mit Topfschnitt und Hornbrille auf einem Teil des Schulhofes widerfinden, auf den die Coolen nur herabblicken.

http://www.vevo.com/watch/gaslight-anthem/get-hurt/USUV71401249

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