Maroon 5 melden sich gewohnt zurück

Eines kann man Maroon 5 nicht vorwerfen, dass sie ihrem Sound nicht treu bleiben würden. Doch gerade darin steckt ihre Kontinuität. Denn wenn der Fan zufrieden ist, der Musiker zufrieden ist und der Erfolg stimmt hat man eigentlich alles richtig gemacht. Nun kommen Maroon 5 mit ihrer neuen Single ‚Maps‘ zurück und haben in den USA einen ungeahnten Hype ausgelöst. Gab es die Single doch erst nur als Stream und noch nicht in den Downloadshops zu kaufen, hat sie es innerhalb einer Woche auf Platz 14 der Billboard Charts geschafft. Der catchige Ohrwurm wurde dann auch vom Mastermind Ryan Tedder und Adam Levine zusammen geschrieben sowie Tedder an der Produktion beteiligt war. Auffällig ist an ‚Maps‘ der bezug zu The Police anhand des sehr ungewöhnlichen Gitarrenspiels. So bleibt man dabei, dass man Maroon 5 gerade deshalb so mag, weil sie sich eben nicht ständig neu erfinden.

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Jess Glynne nun auch solo

Um diese Stimme ist man in den letzten Monate kaum drum herum gekommen. Singt Jess Glynne doch auf dem Hit ‚Rather Be‘ von Clean Bandit und ‚My Love‘ von Route 94 mit und hat damit gleich zwei Nummer Eins Hits zu notieren. Wohlgemerkt mit ihren ersten beiden Songs überhaupt. Nun kommt sie alleine zurück und zeigt mit der Single ‚Right Here‘ wie sehr sie dem Elektro-Pop von Clean Bandit und Route 94 verfallen ist. Ist es doch der gleiche entspannte Sound den wir auch schon von den beiden Kollaborationen kennen. Jess Glynne macht dabei genau das, was sie gut kann. Ganz nach dem Motto Schuster bleib bei deinen Leisten.

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Der richtige Weg für Miley

Ja, auch eine Miley Cyrus überrascht zuweilen positiv. Denn wer den Song ‚4×4‘ zum ersten mal hört wird wohl kaum an die skandalträchtige Sängerin denken. Ist der Song doch eine unheimlich catchige Nummer mit einem Rhytmus der an ‚Black Betty‘ erinnert, den Künstler wie Ram Jam oder Spiderbait seit 40 Jahren immer wieder neu interpretieren. Der Song wurde von keinem geringeren als dem omnipresenten Pharell Williams produziert und von ihm, Nelly und Miley Cyrus geschrieben. Nelly hat dann auch einen Rap-Part beigesteuert. Und so bleibt am Ende die Erkenntnis, dass man von Miley Cyrus viel liest, hört und sich oftmals wünscht nicht zu wissen, doch musikalisch andere Maßstäbe gelten.

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Kasper Bjørke – Musik für die Zukunft

Kasper Bjørke aus Dänemark ist, mit der Musik die er macht, nicht ganz greifbar. Heben sich doch die Produktionen des DJ’s sehr stark von bekannter elektronischer Musik ab. Man könnte meinen, dass er den Soundtrack für die Zukunft kreiert. Sind es doch immer dunkle satte Beats, die zum Zuge kommen. Oftmals gepaart mit einer Gesangseinlage die irgendwo zwischen Hall, Flüstern und drohendem Aufschrei liegt. Schon auf seinem Album Retroprospect war die Single ‚Yound Again‘ zu hören und zeigte wie man diesen DJ wahrnehmen soll. Die neue Single ‚Sylvia‘ ist da die logische Weiterführung. Würde ‚Sylvia‘ etwas Habtisches sein, es würde wohl ein großes, in sich träge bewegendes Monstrum sein, das uns zwingt es wahrzunehmen.

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Alles OK KID?

Die Drei Kölner Jungs von OK KID sind eine der Bands die man dem Kosmos der neuen Deutschen Rap und Pop Musik zuzuordnen kann. Sind sie doch eine verbändelt mit Casper, Kraftklub oder K.I.Z. Diese Acts treffen auf Festivals und in Videos immer wieder aufeinander. Die Band in ihrer jetzigen Form besteht allerdings erst seit 2012 und somit gerade einmal seit zwei Jahren. Hatten sie sich mit ‚Stadt Ohne Meer‘ 2013 als Achtungserfolg Indieradios Deutschlands katapultiert, kommt nun mit dem Song ‚Grundlos‘ die neueste EP raus. OK KID sind eher Genreübergreifende Musiker, mögen sie doch sowohl Gitarrenriffs als auch eingängige Melodien und zeichnen sich durch Sprechgesang aus der kein direkter Rap aber auch kein singen im gewohnten Sinne ist. Man könnte sagen, dass Jonas Schubert eine Art Geschichtenerzähler ist und uns seine Sicht der Welt darbietet. Was allerdings alle Songs von OK KID gemein haben ist der fast schon euphorische Refrain der einen zu beflügeln scheint.

 

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FKA Twigs möchte innerhalb von zwei Wochen die Welt erobern

So oder so ähnlich könnte man eine Überschrift zu Tahliah Barnett alias FKA Twigs verfassen. Gilt sie doch als eine der Acts auf die man sich 2014 einstellen sollte. Die in London lebende 26 Jährige kommt ursprünglich aus dem beschaulichen Gloucestershire County, einem Landstrich im Nirgendwo südost Englands. Hat sie mit 17 bereits als Tänzerin in Videos von Jessie J mitgemacht entschied sich Barnett 2012 eigene Musik zu produzieren. Nach zwei EP’s 2012 und 2013 wurde nun ihr Debütalbum für 2014 angekündigt. Die erste Single heißt ‚Two Weeks‘ und zeichnet sich durch eine elektro-soul Art aus die dem Song einen bestimmten Suchtfaktor verleiht. Darüber hinaus ist der immer wiederkehrende Bass-Beat ein geradezu nicht fassbares Element, dass den Song sowohl im Underground als auch im Mainstream ankommen lassen wird.

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Alt-J kündigen sich an

Was haben die Jungs von Alt-J aus Leeds doch 2012 für ein Strohfeuer ausgelöst. War doch die Gesangsinterpretation Joe Newmans eine völlig andere als das was es zu diesem Zeitpunkt auf der Insel gab. Nun kommen sie mit ihrem zweiten Album zurück und ‚Hunger Of The Pine‘ ist die erste Auskopplung aus dem Album ‚This Is All Yours‘. Man möge es kaum glauben, doch ‚Hunger Of The Pine‘ benutzt ein Sample aus dem Song ‚4×4‘ von Miley Cyrus, die mit Freude gestattet hat, diesen Part nutzen zu dürfen. Und so sieht man einmal mehr, dass Indie Bands immer für eine Überraschung gut sind.

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Hudson Taylor auf Folkmission

Alfie und Harry Hudson-Taylor sind gerade einmal 20 und 21 Jahre alt. Doch machen die Brüder gerade ihre ersten Versuche ins Musikgeschäft einzustigen. Haben sie 2012 bereits eine EP aufgenommen, die einen Achtungserfolg in den Irischen und Britischen iTunes-Charts vorweisen konnte, spielten sie bereits als Support für Jake Bugg, Kodaline und den Rolling Stones im Hyde Park. Nach so vielen Chancen wird es nun Zeit das Debütalbum fertigzustellen. Dieses soll noch 2014 erscheinen. Wenn dort genau solche Ohrwumsongs mit treibenden Beats drauf sind wie es der Track ‚Battles‘ vormacht, ist ihnen ein internationaler Durchbruch sicher.

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Kidnap Kid spielt in einer Reihe mit The XX und James Blake

Kidnap Kid ist gerade 23 Jahre alt und mischt bereits seit drei Jahren im Untergrund die Elektroszene auf. Sind doch seine Housetracks geprägt von ruhigen melancholischen Tönen und kommen auch klassische Elemente zum Zuge um die Stimmung zu erhöhen. Diese Mischung schafft es an Größen wie The XX und James Blake erinnert zu werden und dennoch sind seine Tracks etwas lebendiger. Nicht zuletzt gut erkennbar am aktuellen Song ‚Like You Used To‘, der mit einer sanften Frauenstimme für eine entspannte aber treibende Atmosphäre sorgt.

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Die Besten Singer/Songwriter – Youri Lentjes – Nr. 3

„Musik ist keine Utopie. Wenn Du sie lange genug verfolgst wird sie das erreichen, wofür sie geschaffen wurde“. So in etwa war Youri Lentjes Aussage, angesprochen darauf, weshalb er immer noch Musik macht, obwohl er seit zehn Jahren keinen nennenswerten Erfolg vorweisen konnte. Dieser Erfolg wird sich nun aller Vorraussicht nach aber einstellen. Ist es doch seine kräftige rauchig/kratzende Stimme die ein besonderes Markenzeichen darstellt. In dem Song „Nowhere“ stellt er seine vergangenen zehn Jahre dar, die geprägt von vielen Tiefs und der Hürde eben aus diesen herraus zu kommen waren. Dazu spielt er eine nahezu perfekte Pianomelodie die so sehr bewegt, dass man am Ende des Songs als Hörer fast schon einen Träne von der Wange wischen muss.

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