Intergalactische Lover

Die Belgische Indie-Band Intergalactic Lovers mischt erst seit zwei Jahren die hiesige Musikszene Belgiens auf und ist doch schon in aller Munde. Hinter dem Namen Intergalactic Lovers stecken Lara Chedraoui, Raf De Mey, Brendan Corbey und Maarten Huygens, ihr erstes Album noch in Eigenregie und -finanzierung aufgenommen machte es bereits bei den Musikkritikern einen sehr positiven Eindruck. Nun ist das zweite Album ‚Little Heavy Burdens‘ rausgekommen und mit ‚Island‘ zeigen sie uns wie leicht es klingen kann über das Verlieren und Aufrappeln im Leben zu singen. Und zuckersüß klingt es ganz nebenbei auch noch. Es sei auch hier zum empfehlen das Video bis zum Ende zu sehen, ist es doch sehr gelungen und überraschend.

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Wie es zu der Verbindung zwischen den Manic Street Preachers und Deutschland

… kommt, kann an dieser Stelle zwar noch nicht geklärt werden, doch ist es beachtlich wie deutlich sie mit deutschen Elementen arbeiten. Ist doch einer ihrer neuen Songs vom demnächst erscheinenden Album ‚Futurology‘ eine Kolaboration mit keiner geringeren als der Schauspielerin Nina Hoss. Und hier wird nicht etwa sanft im Hintergrund auf englisch gesungen. Sowohl der Titel als auch weite Teile des Songs sind auf deutsch. So hat James Dean Bradfield, Sänger von den Manic Street Preachers, letztens auf einem Konzert bei der Ankündigung des Songs ‚Europa Geht Durch Mich‘ Nina Hoss als „one of the famoust german actress“ beschrieben. Doch dies sind nicht die einzigen Deutschland Bezüge. So ist doch die erste Singleauskopplung aus ‚Futurology‘ der Song ‚Walk Me To The Bridge‘ in Berlin gedreht worden und erinnert an den, auch in Großbritannien, sehr efolgreichen Film ‚Lola Rennt‘ von Tom Tykwer. Es bleibt also abzuwarten was die Manic Street Preachers noch so im Gepäck haben. Zum Song ‚Walk Me To The Bridge‘ sei noch gesagt, dass er etwas untypisch für die Manics daherkommt. War doch sonst die Stimme von James Dean Bradfield das Erkennungsmerkmal ist es hier die Soundästhetik die viel ausgeprägter ist – geht doch die Gitarre noch weiter nach vorne als sonst. Es schien wohl Zeit für eine Veränderung zu sein. Gelohnt hat es sich auf jeden Fall.

http://www.vevo.com/watch/GB1101400103

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Hannah Georgas – Wenn es mit dem Ruhm mal wieder etwas länger dauert.

Im Falle von Hannah Georgas immerhin schon fünf Jahre. Begann die 1983 in Vancouver geborene Rock-/Pop-Sängerin 2009 ihre Musikkarriere hat sie bis heute drei Alben rausgebracht. Das letzte Album schlicht ‚Hannah Georgas‘ genannt und bereits 2012 veröffentlicht sorgt nun, zwei Jahre später, auf einmal wieder für Aufregung. Denn der Titel ‚Millions‘ wurde in der amerikanischen HBO Serie ‚Girls‘ in der Schlußszene einer Episode gespielt. Und so sprangen plötzlich alle Indie-Radiostationen auf den Zug auf und spielen den Song seitdem rauf und runter. Sicherlich nicht der schlechteste Zug. Sind doch Bands wie Snow Patrol, Tegan & Sara oder Phantom Planet erst so richtig weltweit durch die Decke gegangen als sie in bekannten amerikanischen Drama-Serien gespielt wurden. Man möchte es Hannah nur all zu sehr wünschen, dass ihr frech frischer Sound einem größeren Publikum zu teil wird. Erinnert sie doch sehr an erste Songs von Kate Nash oder Florence & The Machine. Hier ist erstmal der äusserst hörenswerte Song ‚Millions‘

Yalta Club – Happy Indie Pop Band

So beschreibt sich die Truppe Yalta Club. Sind sie doch ein fröhlich zusammengewürfelter Haufen aus Parisern und Berliner. Doch sie haben sich nicht für französisch und auch nicht für deutsch als Sprache ihrer Musik entschieden. Englisch geht immer, meinen sie und singen daher auch gleich mal fröhlich Songs wie von einem David Bowie nach. Sind sie eigentlich noch völlig unbekannt, schafft es ihr Song ‚Wasting My Time‘ locker in die Playlisten der Indie-Radios in Europa. Diesen Sommer spielen sie sich die Finger wund und touren durch Europa. Und die Musik klingt sowas von frisch. Da möchte man doch mit den Jungs und Mädels mitfeiern. Also verpasst die Tourtermine in Eurer Nähe nicht,

 

Lilly Wood & The Prick – Israel, England, Californien, Paris, die Welt

Wenn der Einfluss der verschiedenen Länder und Städte sich nicht auf ihre Musik niederschlagen würde, hätten sie alles falsch gemacht. Denn Nili Hadida, Sängerin von Lilly Wood and The Prick aus Paris, hat bereits eine interessante Reise hinter sich. Ist sie in Tel Aviv geboren und aufgewachsen, zog sie später nach England um sich anschliessend der californischen Sonne hinzugeben. Genug vom amerikanischen Trouble wurde sie in Paris sesshaft. Paris war es dann auch in der Nili mit dem Gitarristen Benjamin Cotto die Band Lilly Wood and the Prick gründete. Mit einer Stimme die Beth Ditto’s zum verwechseln ähnlich klingt und bereits zwei Alben veröffentlicht schafft es nun auch der Song ‚Where I Want To Be (California)‘ aus Frankreich hinaus um den Siegeszug ihrer doch so entpannten Pop/Alternativ Musik anzutreten. Hörts Euch an.

Robin Schulz – Remixe auf dem Vormarsch

Robin Schulz könnte man kennen, wenn man sich mit den Titelzusätzen wie bei ‚Waves‘, dem Song des niederländischen R&B-Sänger Mr. Probz beschäftigen würde. Denn ‚Waves‘ trägt den Zusatz (Robin Schulz Remix) und ist mit diesem auf Platz 1 der Deutschen, Österreichischen und Schweizer Charts gekommen. Aktuell steht er ebenfalls mit Abstand auf Platz 1 der britischen iTunes-Charts und wird wahrscheinlich nächste Woche auch in den offiziellen Single Charts auf Platz 1 der Briten einsteigen. Doch der Osnabrücker DJ macht schon ein wenig länger Remixe bekannter Tracks wie von Aloee Blacc oder FAUL & WAD AD feat. PNAU mit ‚Changes‘.

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Paul Thomas Saunders – Träum weiter

Wenn mich jemand fragt, wie ich Paul Thomas Saunders Songs beschreiben würde, würden Schlagwörter wie verträumt, reduziert, natürlich, emotional und vertraut als Antwort kommen. Denn so klingen die Songs seines ersten Albums ‚Beautiful Desolation‘. Obwohl der Singer/Songwriter aus Großbritannien kommt, wirken seine Songs als kommen sie direkt aus der weiten Ödnis Nebraskas oder stellen den perfekten Hintergrund für eine Fahrt an der Westküste der USA an einem hitzigen Sommertag dar.

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Josh Record

Er ist 26 und kommt natürlich wieder aus Großbritannien. Josh Record macht seit ungefähr zwei Jahren Musik und hat es bereits jetzt zu einer beachtlichen Anzahl an bekannten Fans gebracht. Mit darunter sind Wegbereiter wie The Sunday Times, Zane Lowe oder den BBC UK Radiomoderatoren Steve Malacq. Alle vereint sie die Faszination der wunderbaren fallsettenreichen Stimme mit der Josh Record Songs wie ‚Bones‘ oder ‚For Your Love‘ singt. Letzterer wurde aktuell wiederveröffentlicht – dieses mal allerdings bei einem großen Plattenlabel. Und man möge ihm seine Tragik nur zu sehr glauben, hört man sich nur ‚For Your Love‘ genauer an.

All The Luck In The World – All das Glück dieser Welt

All The Luck In The World ist eine Drei-Mann große Indie/Folk-Band aus Wicklow County/Irland südlich von Dublin. Erst 2011 gegründet haben sie ihre kleinen intimen Songs auf YouTube geladen, um erste Reaktionen zu bekommen und haben dann alleine weiter an neuen Songs gearbeitet. Alleine – ist hier aber wohl das Schlagwort. Denn während sich die Drei zu Hause um mehr Material bemühten, wurde ihr Track ‚Never‘ immer häufiger auf YouTube angeklickt. erst waren es 10.000 dann 100.000 und schließlich durchbrachen die die Millionenmarke.Mittlerweile werden aktuell knapp 1.250.000 Klicks angezeigt, was wohl weniger mit dem simplen selbstgemachten Handy-Roadtrip-Video zu tun hat sondern schlicht und ergreifend mit dem Song an sich. ‚Never‘ holt den Hörer ab in seiner Leichtigkeit und Emotionalität. Der Hintergrund wird fast ausschließlich von einer Gitarre getragen. Und so haben die Iren es geschafft, allein mit diesem Song, einen Plattenvertrag zu bekommen und als Hintergrundmusik einer weltweit laufenden Werbekampagne eingesetzt zu werden. Wen würde man all das Glück der Welt mehr wünschen als All The Luck In The World.

Disclosures feat. Friends Within – Disclosures Gespür ist sagenhaft.

Wie die beiden Jungs von Disclosure es aber auch immer wieder hinbekommen elektronische Beats zu schaffen die einfach nur treibend sind. Singles wie ‚Latch‘, ‚White Noise‘, ‚F For You‘ oder ‚Help Me Lose My Mind‘ sind regelrechte Monstertracks und ganz nebenbei beweisen die Brüder Guy und Howard Lawrence, die hinter Disclosure stehen, auch ein sagenhaftes Gespür für neue Acts. Haben sie doch Tracks mit London Grammar, AlunaGeorge, Sam Smith, Jessie Ware und Eliza Dolittle aufgenommen die allesamt kurz danach mit eigenen Songs durch die Decke gingen.
Nun haben sie sich Friends Within für ihren neuesten Track ins Boot geholt. Und, wie sollte es anders sein, gibt es über Friends Within auch noch nicht viel im Netz zu finden, außer, dass sie auf Beatport als eines der nächsten großen Elektroacts 2014 gelobt werden. Ihnen bleibt wohl nach der Zusammenarbeit mit Disclosure nichts anderes übrig als bekannt zu werden.
Der Track ‚The Mechanism‘ ist jedenfalls ein Knüppel von Elektrotrack. Passend zum langen Wochenende und warmen Temperaturen.