Juveniles – Neues aus Frankreich

Aus Frankreich kommt ja bekanntlich sehr sehr gute Musik. Da sind Phoenix, Daft Punk, Dax Riders oder auch Justice – um nur Einige zu nennen. Die Juveniles haben nicht viel mit den genannten Bands gemein und doch bedienen sie sich und picken sich von jeder Band das Beste raus. Textlich an Phoenix orientiert, die Soundästhetik – eine Mischung aus Daft Punk und Justice und dann noch dieser kleine verspielte Zusatz wie aus Dax Riders‘ besten Zeiten. Rausgekommen ist ein düsterer, sehr houselastiger Song der weit mehr Aufmerksamkeit verdient hat, als er es bisher erhielt.

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The Ramona Flowers – Vom Einreißen und wieder aufbauen

Steve Bird könnte man, wenn man der Stimme traut, als Frontsänger der Manic Street Preachers vermuten. Dies dürfte ihm wohl auch gefallen, sind die Manic Street Preachers doch eine der erfolgreichsten britischen Bands der letzten drei Dekaden. Alledings braucht sich Steve Bird nicht hinter solchen Größen zu verstecken, ist er doch der Frontsänger von The Ramona Flowers, die selbst gerade am Musikfirmament aufgehen. Eine Mischung aus Rock mit etwas elektronischen Einflüssen machen die Tracks so spannend.

Als die fünf Jungs am 18. Februar als Vorband von ‚Bombay Bicycle Club‘ im Postbahnhof am Berliner Ostbahnhof auftraten mochte man ihnen fast etwas angenehm bekanntes abnehmen. Es braucht eben doch manchmal nur das Gefühl das transportiert werden muss um den Zuhörer einzufangen. Dies schafft die wunderbare Single ‚Dismantle & Rebuild‘ mit Leichtigkeit.

Route 94 feat. Jess Glynne – Mit der Busline 94 auf nach Detroit

Jess Glynne hat wohl alles richtig gemacht. Kannte sie vor November 2013 wohl nur ein kleiner Teil der Briten, ist sie 2014 gleich mit zwei absoluten Hitsingles präsent. War doch ‚Rather Be‘ von Clean Bandit bereits auf Platz 1 in England kommt nun die Zusammenarbeit mit Route 94 heraus. Dabei ist der DJ hinter Route 94, Rowan Jones, auch gar nicht mal so lange im Geschäft. Nach ein paar Remixen für Katy B, Storm Queen und Example kommt er nun mit einem eigenen produzierten Track ‚My Love‘ daher. Wie schon seit einigen Monaten bei DJ’s äußerst beliebt spielen auch klassische Instrumente eine Rolle. Ist es doch hier das Klavier, dass neben satten Bässen die Stimme von Jess Glynne so weit weg erscheinen lässt. Dreht also laut auf und tanzt durch Eure Wohnung.